<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806</id><updated>2012-01-18T17:25:22.523Z</updated><category term='Entschulen'/><category term='Buch'/><category term='Pädagogik'/><category term='Musik'/><category term='und mehr'/><category term='Sumpf und Moor'/><title type='text'>Sumpffuss</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>110</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-3986437734523504871</id><published>2011-08-08T09:56:00.000+01:00</published><updated>2011-08-08T09:56:20.005+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Entschulen'/><title type='text'>p a u s e</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-ji-8ZJC6y8g/Tj-kmAYJpMI/AAAAAAAAATM/OfRNs7E_5Cc/s1600/Katze.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-ji-8ZJC6y8g/Tj-kmAYJpMI/AAAAAAAAATM/OfRNs7E_5Cc/s320/Katze.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-3986437734523504871?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/3986437734523504871/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=3986437734523504871&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3986437734523504871'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3986437734523504871'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2011/08/p-u-s-e.html' title='p a u s e'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-ji-8ZJC6y8g/Tj-kmAYJpMI/AAAAAAAAATM/OfRNs7E_5Cc/s72-c/Katze.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-7277313555569364242</id><published>2011-06-06T11:06:00.004+01:00</published><updated>2011-06-06T11:37:03.164+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Buch'/><title type='text'>Die Legende vom Schatz im Teufelssee</title><content type='html'>&lt;div class="UtaFlietext"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; line-height: 150%;"&gt;Wenn Ihr auf Reisen seid, dann nutze ich die Zeit, um aufzuräumen. Im Teufelssee lasse ich schon mal das Wasser raus. Das dauert einen Tag, bis alles abgeflossen ist. Es gluckert und dann macht es pfrssszzzzr, weil etwas in den Abfluss geraten ist. Ich ziehe einen Karpfen heraus; um den Angler kümmre ich mich später.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="UtaFlietext"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; line-height: 150%;"&gt;Den Kranichen habe ich versprochen, bei ihnen auf den Fluren nicht Staubzusaugen. Sie bleiben lieber scheu und wollen die Geräusche vom Staubsauger nicht mögen. Die wilden Tiere, solche auf vier Beinen und mit Zähnen im Maul, beobachten mich vom Waldrand aus. Sie lauern hinter den Bäumen. Möglicherweise geraten kleinere Dinge in den Sog des Staubsaugers und dann müssen sie mich beißen, damit ich den Staubsauger ausschalte, den Behälter öffne und die kleinen Dinge heraussuche. Spinnen helfen mir. Ich lasse sie an ihren eigenen Fäden in den Behälter hinab und sie packen die kleinen Dinge mit ihren acht Beinen. Acht Dinge zur gleichen Zeit. Sechzehn. Zweiunddreißig.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="UtaFlietext"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; line-height: 150%;"&gt;Der Teufelssee ruft.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="UtaFlietext"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; line-height: 150%;"&gt;Warum ruft er so, frage ich mich. Wie kann er rufen?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="UtaFlietext"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; line-height: 150%;"&gt;Das Rufen klingt tief und hohl. Ich möchte mich nicht in die Nähe dieses Rufens begeben. Da gruseln sich selbst die blauschwarzen Käfer im Mist.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="UtaFlietext"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; line-height: 150%;"&gt;Das ist auch noch eine Aufgabe! Aber Ihr seid ja nicht da, um sie für mich zu übernehmen! Ich hole die Käfer von den Pferdeäpfeln herunter, manche muss ich rauspulen, sie haben sich schon vergraben. Wenn das Rufen inzwischen nachlässt, kann ich am Nachmittag noch die Fische sortieren. Ich weiß schon, wie ich dann die Schildkröte platziere und wohin auf die Wasserfläche ich die Enten setze. Aber das kommt alles zum Schluss. Vorher muss ich mich noch gruseln, denn das Rufen gibt nicht Ruh. Der See gibt nicht Ruh! Ich denke an den Krater, wie ein Eiszapfen ihn schlagen kann. Ein riesiges Stück Eis – das hat den Krater geformt, damit der See entstehen konnte. Das war in der Eiszeit.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="UtaFlietext"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; line-height: 150%;"&gt;Also hatte es doch einen Eisladen in unserer Gegend gegeben. Ich suche und es kostet wirklich Mühe, bis ich die Teile finde, die irgendwer auseinandergenommen und nicht wieder zusammengesetzt hat. Am Ende ist euch selbst das eine oder andere Teil begegnet, immer wenn Ihr euch gewünscht habt, es müsste doch auf dem Weg zum See, wo eine wiederwärtige, unsichtbare Macht euch zwingt, die Fahrräder durch den Sand zu schieben, einen Eisladen geben, und ihr habt nicht erkannt, dass es zu einem Eiswagen passt; die Dosen, das Papier, Stoffreste vom Sonnenschirm, Aufkleber ... – habt Ihr euch nie gefragt, wozu das gehört? Ich finde wirklich viele Kleinteile wieder, auch den Eismann, den ziehe ich unter einem eingefallenen Hüttendach hervor, er zappelt noch. Und setze alles unter der heißen Sonne zusammen. Niemand kann mir helfen, auch ein Hund nicht, der schon Eis schlecken will.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="UtaFlietext"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; line-height: 150%;"&gt;Auf seinem Rückweg trägt er was im Maul. Das hat hinten eine Flosse und zappelt schon nicht mehr. Ich erinnere mich wieder! Ich muss doch noch aufräumen! Die Fische zählen und nach Sorten auslegen, Schwärme bilden und den Hecht einzeln setzen, Angelhaken entfernen, Algen glattstreichen, auch Teile des Eiswagens auf die Seite legen. Vielleicht sind noch alle da und der Eisladen verkauft am Ende wieder richtiges Eis. Natürlich für Spielgeld. Das muss ich dann aber auch noch finden!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="UtaFlietext"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; line-height: 150%;"&gt;Der ewige Ruf des Sees beklemmt mich. Es scheint der Abfluss zu sein, aus dem es so tönt. Der Stöpsel liegt noch oben am Rand. Bevor ich ihn wieder reinstecke, wollte ich doch eigentlich noch im Abfluss nach dem Spielgeld suchen und auch den Taucher – äh, Angler – herausziehen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="UtaFlietext"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; line-height: 150%;"&gt;Da ruft es wieder wie ein Echo in einer höheren Tonlage. Der Eismann steht quengelnd am Rand. Er will baden!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="UtaFlietext"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; line-height: 150%;"&gt;Das Wasser. Ich muss aber erst die Frösche ordentlich hinsetzen, das geht nur, wenn ich mich von der Schlange um mein Handgelenk befreit habe, und ich muss noch ... so vieles! Was soll ich machen? Der Angeltaucher schließt den Ausfluss dicht und das Wasser könnte so halten, das Spielgeld liegt dann erstmal da unten und den Stöpsel könnte ich für meine eigene Badewanne gut gebrauchen. Die Seerosenblätter sind eigentlich sauber genug und Ihr seid eh nicht da zum Eisessen. Dann räume ich vielleicht das nächste Mal gründlicher auf, aber für Diesmal lasse ich das Wasser wieder ein. Dann wird auch das Rufen leiser, bis ich nur noch den Eismann höre. Schwimmzug um Schwimmzug entfernt er sich vom Ufer. Hoffentlich geht er nicht in der Mitte des Sees verloren!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="UtaFlietext"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; line-height: 150%;"&gt;So geht das mit den Sandburgen ...&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-7277313555569364242?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/7277313555569364242/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=7277313555569364242&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/7277313555569364242'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/7277313555569364242'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2011/06/die-legende-vom-schatz-im-teufelssee.html' title='Die Legende vom Schatz im Teufelssee'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-8427812388921937006</id><published>2011-05-22T14:48:00.000+01:00</published><updated>2011-05-22T14:48:56.891+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Katzenlied</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Das linke Bein von hinten kerzengerade vorgestreckt, himmelwärts am Kopf vorbei; die Zunge leckt von unten nach oben, doch mitten im Zug wechselt die Aufmerksamkeit. Immer und überall im ganzen Garten - was sieht die Katze nur! Springt drei Sätze, als wäre da eine Maus. Dann ist es die Fliege, deretwegen sich das Tier mit Brust und Bauch und hocherhobenen Tatzen gegen einen Strauch wirft. Wetten, dass die Fliege gerade vor ihrem geistigen Auge verglimmt und die Katze den Moment auskostet, da ihr der Strauch den Bauch bürstet.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Legt sich mir vor die Füße, will wohl gestreichelt werden, hat dabei ihre Vorlieben, die sie mir auch zeigen mag. Dreht sie wohlig den Bauch nach oben, die Lider geschlossen. Doch sobald ich kraulen will, blitzt das Katzenauge, haschen ihre Tatzen, reckt sie darin jedes Glied, dass die Krallen ..., oh, wie gut es ihr ginge, wenn ich mitspielen könnte.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Geht sie davon. Entdecke ich sie wieder, als sie auf einem Brett balanciert. Von dort steigt sie herab und steigt wieder hinauf, setzt sich und beginnt mit dem Putzen. Das linke Bein von hinten streckt sie kerzengerade vor, am Ohr vorbei himmelwärts.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-_rNL1HwpqvA/TdkShPvClWI/AAAAAAAAATI/mUBKuoelqF8/s1600/Katze.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="161" src="http://4.bp.blogspot.com/-_rNL1HwpqvA/TdkShPvClWI/AAAAAAAAATI/mUBKuoelqF8/s320/Katze.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-8427812388921937006?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/8427812388921937006/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=8427812388921937006&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/8427812388921937006'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/8427812388921937006'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2011/05/katzenlied.html' title='Katzenlied'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-_rNL1HwpqvA/TdkShPvClWI/AAAAAAAAATI/mUBKuoelqF8/s72-c/Katze.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-5205140684288387481</id><published>2011-05-22T13:01:00.000+01:00</published><updated>2011-05-22T13:01:47.666+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Refrain</title><content type='html'>Der Schmetterling ist mir weggeweht. Die Katze hat bäh gemacht und der Hund geschnappt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-5205140684288387481?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/5205140684288387481/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=5205140684288387481&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/5205140684288387481'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/5205140684288387481'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2011/05/refrain.html' title='Refrain'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-3287885204339373761</id><published>2011-05-12T13:04:00.000+01:00</published><updated>2011-05-22T13:05:18.806+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sumpf und Moor'/><title type='text'>Naturtagebuch Hinweis</title><content type='html'>Mangels Ausdrucksvermögen wieder mal nur ein Hinweis. Und zwar auf einen Referenzblog. Ein Fotoblog zum Naturtagebuch, damit hier die Einträge zu Sumpf und Moor nicht Überhand nehmen. Denn. Neulich und erst gestern wieder beobachtete ich doch eine Amsel bei der Punktlandung auf dem Boden. Sie erinnert an ein zerknülltes Taschentuch aus Zellstoff, weggeworfen, wie es sich von selbst wieder ordentlich faltet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;sumpffuss.wordpress.com&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Liebste ist mir der Kleine Feuerfalter. Ihr werdet schon sehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-3287885204339373761?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/3287885204339373761/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=3287885204339373761&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3287885204339373761'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3287885204339373761'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2011/05/naturtagebuch-hinweis.html' title='Naturtagebuch Hinweis'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-3228745536395918152</id><published>2011-05-05T10:05:00.000+01:00</published><updated>2011-05-05T10:05:14.577+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sumpf und Moor'/><title type='text'>Zeitsprung</title><content type='html'>6. Mai Laut Wettervorhersage 9-13°C. Hab kein Termometer, wo ich es  selbst ablesen könnte. Es regnet leicht mit vielen Unterbrechungen. Seit  zwei Tagen schon. Die Schnecken sind jetzt überall anzutreffen.  Weinbergschnecken, aber öfter noch die gefleckte Schnirkelschnecke, die  Gartenbänderschnecke und die Hainbänderschnecke. Von den gefleckten  scheint es schwarze und hellhäutige Schnecken zu geben. Mein  Bestimmungsbuch führt das nicht weiter aus. Die Schnecken sind unterwegs  auf Wegen, wo gar nichts für sie wächst. Und ich finde sie am  Wiesenrand. J. sammelt drei Schnecken für ihr Terrarium. Zum Transport  setzt sie die Tiere auf eine Baumscheibe. Dort kriechen die Tiere  zunächst aufeinander zu, bevor sie dann wieder verschiedene Wege nehmen.  Einer Schnecke beim Kriechen zuzusehen, ist ein Genuss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;aus: Naturtagebuch 2009&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-3228745536395918152?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/3228745536395918152/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=3228745536395918152&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3228745536395918152'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3228745536395918152'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2011/05/zeitsprung.html' title='Zeitsprung'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-1472014829869258065</id><published>2011-05-03T00:37:00.002+01:00</published><updated>2011-05-03T00:56:31.401+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Entschulen'/><title type='text'>Fünfzig mal</title><content type='html'>Ich will das nicht! Ich will das nicht! Ich will das nicht! Ich will das nicht! Ich will das nicht! Ich will das nicht! Ich will das nicht!&amp;nbsp;&amp;nbsp; Ich will das nicht! Ich will das nicht!&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Ich will das nicht! Ich will das nicht!&amp;nbsp;&amp;nbsp; Ich will das nicht! Ich will das nicht!&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Ich will das nicht!&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Ich will das nicht!&amp;nbsp;&amp;nbsp; Ich will das nicht!&amp;nbsp;&amp;nbsp; Ich will das nicht! Ich will das nicht! Ich will das nicht! &amp;nbsp; &amp;nbsp; Ich will das nicht! Ich will das nicht!&amp;nbsp;&amp;nbsp; Ich will das nicht!&amp;nbsp;&amp;nbsp; Ich will das nicht! Ich will das nicht! Ich will das nicht! Ich will das nicht! Ich will das nicht! Ich will das nicht! Ich will das nicht! Ich will das nicht! Ich will das nicht! Ich will das nicht! Ich will das nicht! Ich will das nicht!&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Ich will das nicht!&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Ich will das nicht! Ich will das nicht! Ich will das nicht! Ich will das nicht!&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Ich will das nicht!&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Ich will das nicht! Ich will das nicht! Ich will das nicht! Ich will das nicht! Ich will das nicht! Ich will das nicht!&amp;nbsp;&amp;nbsp; Ich will das nicht!!&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Ich will das nicht! Ich will das nicht! Ich will das wirklich nicht! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war das erste Mal.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-1472014829869258065?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/1472014829869258065/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=1472014829869258065&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/1472014829869258065'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/1472014829869258065'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2011/05/funfzig-mal.html' title='Fünfzig mal'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-6864905763966258946</id><published>2011-04-30T15:26:00.000+01:00</published><updated>2011-04-30T15:26:10.791+01:00</updated><title type='text'>Ein Waldamsel</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-AwfHwOL-KhQ/Tbwa_w_0djI/AAAAAAAAAS4/W1w5-IJ6rRU/s1600/Amsel.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="266" src="http://2.bp.blogspot.com/-AwfHwOL-KhQ/Tbwa_w_0djI/AAAAAAAAAS4/W1w5-IJ6rRU/s400/Amsel.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-6864905763966258946?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/6864905763966258946/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=6864905763966258946&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/6864905763966258946'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/6864905763966258946'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2011/04/ein-waldamsel.html' title='Ein Waldamsel'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-AwfHwOL-KhQ/Tbwa_w_0djI/AAAAAAAAAS4/W1w5-IJ6rRU/s72-c/Amsel.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-2981013272246833148</id><published>2011-04-21T09:06:00.002+01:00</published><updated>2011-04-22T09:15:20.060+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sumpf und Moor'/><title type='text'>Naturtagebuch April, Auszug mit ganzseitigem Bild auf Hochglanzpapier</title><content type='html'>Die Kraniche rufen zum Stelldich ein. Wenn die Sonne noch über den  Wipfeln steht. Zwei gehören zusammen. Selten schreiten sie in  verschiedene Richtungen aus. Mehrmals stehen sie so nebeneinander, dass  das Profil des einen Vogels sich mit dem Profil des anderen deckt. Sie  zu erblicken, ist, in eine andere Welt hinüberzusehen. Allein ihr Ruf  erschallt aus einer anderen, lange vergangenen Zeit. Dann sage ich mir  vernünftige Worte ein. Ich bin noch hier in meiner Zeit und die Kraniche  sind es auch. Uns trennen keine Welten. Und doch! Die Wiese ist ein  einziger Sumpf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-rT4T_vPlMGQ/TaQ32eqpS3I/AAAAAAAAASM/nmB2Va1-I_E/s1600/13.jpg" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="266" src="http://3.bp.blogspot.com/-rT4T_vPlMGQ/TaQ32eqpS3I/AAAAAAAAASM/nmB2Va1-I_E/s400/13.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-2981013272246833148?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/2981013272246833148/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=2981013272246833148&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/2981013272246833148'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/2981013272246833148'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2011/04/naturtagebuch-april-auszug-mit.html' title='Naturtagebuch April, Auszug mit ganzseitigem Bild auf Hochglanzpapier'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-rT4T_vPlMGQ/TaQ32eqpS3I/AAAAAAAAASM/nmB2Va1-I_E/s72-c/13.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-2038747751548163354</id><published>2011-04-20T10:34:00.000+01:00</published><updated>2011-04-20T10:34:42.498+01:00</updated><title type='text'>Hinweis</title><content type='html'>Der angekündigte Artikel zu "unparenting" ist nur aufgeschoben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-2038747751548163354?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/2038747751548163354/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=2038747751548163354&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/2038747751548163354'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/2038747751548163354'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2011/04/hinweis.html' title='Hinweis'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-2858860553180977817</id><published>2011-04-20T10:24:00.005+01:00</published><updated>2011-04-20T18:53:56.323+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sumpf und Moor'/><title type='text'>Spielfelder</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-cuUX4_7LH4E/Ta0-trzhkKI/AAAAAAAAASs/R-8H-PGwpfs/s1600/Nebelkr%25C3%25A4hen+in+der+Saat.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="93" src="http://1.bp.blogspot.com/-cuUX4_7LH4E/Ta0-trzhkKI/AAAAAAAAASs/R-8H-PGwpfs/s200/Nebelkr%25C3%25A4hen+in+der+Saat.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt; Ich dachte, &lt;i&gt;sie&lt;/i&gt; seien meine Mitspieler. Ich war der Überzeugung, das Spiel zu kennen. Als sie sich aus dem Staub machten, räumte ich natürlich die Spielsachen ein. Nebelkrähen in der Saat sind immer ein Stück zu weit entfernt für mein Objektiv.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-jroHZLJU-nY/Ta0-mCpJ5PI/AAAAAAAAASg/ZCXGXibIobY/s1600/P1150776.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="165" src="http://1.bp.blogspot.com/-jroHZLJU-nY/Ta0-mCpJ5PI/AAAAAAAAASg/ZCXGXibIobY/s200/P1150776.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Wie ich dann meine Umgebung betrachtete, entdeckte sich mir ein neues Spiel. Auch im Rückblick lässt sich schwer sagen, ab wann ich darin mitgespielt hatte. Seit dem Aufbruch von zu Hause? Mit dem unerlaubten Überschreiten der Bahngleise? Indem ich mich mit den Spielregeln bekannt machte? Oder spielte ich schon mit, als ich in einem anderen Jahr das erste Mal von dem Ort gehört hatte und ihn dann, als das Getreide drumrum und die Brennesseln auch und die Disteln im Getreide fast zu iher entgültigen Höhe aufgewachsen waren, eine Zeit lang immer wieder aufgesucht hatte?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-1h1hWoLZ6HY/Ta0-jaIchcI/AAAAAAAAASc/CTC5ciyswBw/s1600/P1150774.jpg" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="133" src="http://4.bp.blogspot.com/-1h1hWoLZ6HY/Ta0-jaIchcI/AAAAAAAAASc/CTC5ciyswBw/s200/P1150774.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Wenn die Erde eine Scheibe wäre, dann wäre &lt;a href="http://www.geocaching.de/index.php?id=74"&gt;Geocaching&lt;/a&gt; das größte Brettspiel der Welt. Ich stand nur auf einem winzigen Koordinatenpunkt zwischen den Weiden, deren Köpfe so viel größer als mein eigener sind.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Das Logbuch "Am Rehgraben" lag zusammen mit der Spielanleitung und ein paar Gegenständen in einer Dose aus transparentem Plastik. Ich habe meinen Besuch &lt;i&gt;geloggt und die Dose an derselben Stelle wieder versteckt&lt;/i&gt;.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;I&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;ch bin ein Spieler. Wer nicht will, wird zu meinem Mitspieler. Spielverderber haben es schwer. Ich erfinde ein neues Spiel. &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jumanji"&gt;&lt;i&gt;Jumanji&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; (Spielfilm, 1995) und &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zathura_%E2%80%93_Ein_Abenteuer_im_Weltraum"&gt;&lt;i&gt;Zathura&lt;/i&gt;&lt;/a&gt; (Spielfilm, 2005) sind meine Inspiration.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-jKJeIFtedFc/Ta0-oDa_-6I/AAAAAAAAASo/mPj4XAvIkQM/s1600/P1150952.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="133" src="http://3.bp.blogspot.com/-jKJeIFtedFc/Ta0-oDa_-6I/AAAAAAAAASo/mPj4XAvIkQM/s200/P1150952.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Auf dem Spielbrett sieht alles noch ganz leicht aus. Doch sind die Würfel gefallen, sitzt keiner mehr am Tisch. Auf jedem Feld warten neue Gefahren und Aufgaben, die du in der wirklichen Welt bestehen musst, wenn du dich und deine Mitspieler - auch die unfreiwilligen - heil herausbringen willst.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;B&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;evor mein Spiel steht, bin ich kreuz und quer unterwegs, lege einige Kilometer Gedankenstrecke zurück und suche am Ende wieder den Anfang. Indem ich mir den Spielablauf im Vorhinein vorzustellen versuche, füllt sich mein Kopf mit Spaghetti Cappellini.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-j7E2oGSWSjs/Ta0-nV-c06I/AAAAAAAAASk/C8JpNXPLSXI/s1600/P1150887.jpg" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="140" src="http://2.bp.blogspot.com/-j7E2oGSWSjs/Ta0-nV-c06I/AAAAAAAAASk/C8JpNXPLSXI/s200/P1150887.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Die Spielfelder liegen auf dem Weg durch Feld und Flur; die Mitspieler müssen als Gruppe zusammenbleiben, auch wenn sie sich auf verschiedene Felder gewürfelt haben; die Schnellen, die mit nur wenigen großen Schritten vom Start zum Ziel gelangen, möchten ihren Vorsprung honoriert wissen. Für diese Fragen habe ich Lösungen. Doch weiß ich jetzt noch nicht, wo ich den Schatz vergrabe und welche Hinweise auf die Lage des Schatzes ich gebe und wie. Denn einen Schatz haben sich die Kinder, für die ich mir das Spiel ausdenke, ausdrücklich gewünscht.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Wie muss ein Schatz beschaffen sein, damit es ein echter Schatz ist?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;N&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;eulich hätte ich gerne mitgespielt. Drei Hasen machten mir vor, wie ich springen müsste. Ganz leicht sah das aus. So!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-ys7O3UJNs8I/Ta1jKda0UGI/AAAAAAAAASw/_W_kCn4TB5w/s1600/Zwei+Hasen+bunt.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="45" src="http://3.bp.blogspot.com/-ys7O3UJNs8I/Ta1jKda0UGI/AAAAAAAAASw/_W_kCn4TB5w/s320/Zwei+Hasen+bunt.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Sie stoppten am Ende der Wiese und sahen sich an. Mir ging auf, dass wir eigentlich Verstecken spielten. Ich duckte mich hinter Heurollen, ich tauchte auf und legte mich auf so eine Rolle. Sie taten so, als könnten sie mich nicht sehen. Ich schoss viele schöne Fotos und die Sonne schien warm. ...&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: right;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-1h1hWoLZ6HY/Ta0-jaIchcI/AAAAAAAAASc/CTC5ciyswBw/s1600/P1150774.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt; &lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-fVuUheUG0Ww/Ta6n3m7LACI/AAAAAAAAAS0/mrFoOUX9M50/s1600/01.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="115" src="http://4.bp.blogspot.com/-fVuUheUG0Ww/Ta6n3m7LACI/AAAAAAAAAS0/mrFoOUX9M50/s320/01.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-2858860553180977817?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/2858860553180977817/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=2858860553180977817&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/2858860553180977817'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/2858860553180977817'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2011/04/spielfelder.html' title='Spielfelder'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-cuUX4_7LH4E/Ta0-trzhkKI/AAAAAAAAASs/R-8H-PGwpfs/s72-c/Nebelkr%25C3%25A4hen+in+der+Saat.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-6216426907613091509</id><published>2011-02-27T22:51:00.006Z</published><updated>2011-02-27T23:48:20.053Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pädagogik'/><title type='text'>Wortfund wegen unerzogen und so</title><content type='html'>&lt;div class="Utaberschrift3"&gt;&lt;b&gt;Teil 1 &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Der Fund&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Uta"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Uta"&gt;U n p a r e n t i n g. Klingt ähnlich wie &lt;i&gt;unschooling&lt;/i&gt;, klingt vollkommen anders als &lt;i&gt;Attatchment Parenting&lt;/i&gt; und irgendwie ein bisschen wie &lt;i&gt;unerzogen&lt;/i&gt;, wenn ich mir den Fundort genauer ansehe. Und dann wieder auch nicht, gar nicht!&lt;/div&gt;&lt;div class="Uta"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Uta"&gt;Ich suche gleich noch mal mit einer Suchmaschine (virtuelles Werkzeug im Cyberspace) und muss feststellen, dass ich aller Orten in englischsprachigen Foren und Blogs einen ähnlichen Fund hätte machen können: &lt;i&gt;unparenting&lt;/i&gt;.&lt;/div&gt;&lt;div class="Uta"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Uta"&gt;Manchmal benutzt man ja verschiedene Worte und meint das Gleiche. Oft sind es aber dieselben Worte, mit denen man Verschiedenes meint. Beides läuft aufs Gleiche hinaus, oder?&lt;/div&gt;&lt;div class="Uta"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Uta"&gt;Für die Übersetzerin Ingrid Müller kommen zwei Übersetzungen in Frage. &lt;i&gt;Nicht-Erziehung&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;Ent-Elterung&lt;/i&gt;. Müller benutzt die Schreibweisen, wie sie hier stehen. Sie entscheidet sich nach genauem Studium des Fundorts, dass mit &lt;i&gt;unparenting&lt;/i&gt; die &lt;i&gt;Ent-Elterung&lt;/i&gt; gemeint sein müsse. Das Problem an beiden Übersetzungsvorschlägen ist, dass sie selbst auch wieder der Übersetzung bedürfen. Den Begriff &lt;i&gt;Nicht-Erziehung&lt;/i&gt; ins Verständnis zu setzen oder den der &lt;i&gt;Ent-Elterung&lt;/i&gt; geht doch sicher nicht, ohne einen Grundsatzstreit auszulösen. Das Verständnis der Übersetzerin von ihren eigenen Begriffen ist für mich nicht unerheblich, das dazu geführt hat, die &lt;i&gt;Ent-Elterung&lt;/i&gt; der &lt;i&gt;Nicht-Erziehung&lt;/i&gt; als angemessenere Übersetzung vorzuziehen.&lt;/div&gt;&lt;div class="Uta"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Utaberschrift3"&gt;&lt;b&gt;Der Fundort&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Uta"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Uta"&gt;Die Ausgrabungsstätte ist ziemlich jung, ein Beitrag aus der Zeitschrift &lt;i&gt;Gestaltkritik&lt;/i&gt;, Heft 01/2010, konserviert im online-Archiv derselben Zeitschrift, der Fund selbst lässt sich aber auf ein Mindestalter von 35 Jahren schätzen. Barry Stevens veröffentlichte ihren Artikel, der in der deutschen Übersetzung von Ingrid Müller &lt;i&gt;Ent-Elterung, Reflexionen einer Mutter&lt;/i&gt; überschrieben ist, das erste Mal in den USA 1976/77. Sein Erscheinen in &lt;i&gt;Gestaltkritik&lt;/i&gt; 2010 ist die erste deutsche Veröffentlichung.&lt;/div&gt;&lt;div class="Uta"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Uta"&gt;Eigentlich, möchte man meinen, liefert der Fundort die Beschreibung des Fundes gleich mit. So als stieße ein Archäologe auf einen Stein mit der Beschriftung „Faustkeil“. Wobei eine solche Beschriftung ihrerseits Rätsel aufgäbe. Mit dem Zeitschriftartikel verhält es sich sogar ähnlich.&lt;/div&gt;&lt;div class="Uta"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Utaberschrift3"&gt;&lt;b&gt;Vom Finden des Ortes&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Utaberschrift3"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Uta"&gt;Archäologen suchen in der Regel nach etwas Bestimmten. So auch ich. Ich hatte ganz gezielt im online-Archiv der Zeitschrift &lt;i&gt;Gestaltkritik&lt;/i&gt; nach Beiträgen über Erziehung gegraben, nachdem ich von Perls &lt;i&gt;Paradox der Veränderung&lt;/i&gt; gelesen hatte. Fritz Salomon Perls (1893-1970) sagt, der Klient in der Gestalttherapie müsse erst der werden, der er ist, um den Schritt der Veränderung gehen zu können. Ausgerechnet der Klient, der in die Therapie gekommen ist, weil er sich verändern möchte. Der sich wahrscheinlich selbst mit Vorwürfen traktiert, weil er es noch nicht geschafft hat, ein Anderer zu werden. Ebenso mag er sich vielleicht geißeln, dass er zu wenig Selbst sei.&lt;/div&gt;&lt;div class="Uta"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Uta"&gt;"Der Gestalttherapeut verweigert die Rolle des 'Veränderers', weil seine Strategie darin besteht, den Klienten zu ermutigen, ja sogar darauf zu bestehen, daß er sein möge, wie und was er ist." (Beisser) (1)&lt;/div&gt;&lt;div class="Uta"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Uta"&gt;Ich dachte mir, wenn „die“ Gestalttherapeuten sich auf Perls berufen, müssten sie dann nicht auch Antipädagogen sein?&lt;/div&gt;&lt;div class="Uta"&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Ende des 1. Teils, Teil 2 ist schon halb geschrieben und folgt in Bälde&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Uta" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Quellen:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Uta" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Uta" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Uta" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;(1)Arnold R. Beisser (1998) Gestalttherapie und das Paradox der Veränderung. In: Gestaltkritik. Heft 01/1998, im online-Archiv abrufbar unter http://www.gestalt.de/beisser_paradox.html&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Uta" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Uta" style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Barry Stevens, dt. Übersetzung von Ingrid Müller (amerikanische Erstveröffentlichung 1976/77, dt. Erstveröffentlichung 2010) Ent-Elterung, Reflexionen einer Mutter. In: Gestaltkritik. Heft 01/2010, im online-Archiv abrufbar unter http://www.gestalt.de/stevens_ent-elterung.html (Stand 02/2011)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Uta" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="Uta"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-6216426907613091509?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/6216426907613091509/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=6216426907613091509&amp;isPopup=true' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/6216426907613091509'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/6216426907613091509'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2011/02/wortfund-wegen-unerzogen-und-so.html' title='Wortfund wegen unerzogen und so'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-2404843575789646195</id><published>2011-02-27T13:37:00.002Z</published><updated>2011-02-27T14:39:38.398Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sumpf und Moor'/><title type='text'>Wettervorhersage</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh5.googleusercontent.com/-2u7AaedFT8s/TWpTOoO8KZI/AAAAAAAAASA/lD9CNlwTLaM/s1600/sommer+02.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="213" src="https://lh5.googleusercontent.com/-2u7AaedFT8s/TWpTOoO8KZI/AAAAAAAAASA/lD9CNlwTLaM/s320/sommer+02.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh4.googleusercontent.com/-SnfRdPpYtxE/TWpTQcAwB5I/AAAAAAAAASE/qfJDikREGxA/s1600/sommer+03.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="213" src="https://lh4.googleusercontent.com/-SnfRdPpYtxE/TWpTQcAwB5I/AAAAAAAAASE/qfJDikREGxA/s320/sommer+03.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh3.googleusercontent.com/-4tE-5IAgO7U/TWpTSkpms_I/AAAAAAAAASI/uDiGKF9B9-8/s1600/sommer+04.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="213" src="https://lh3.googleusercontent.com/-4tE-5IAgO7U/TWpTSkpms_I/AAAAAAAAASI/uDiGKF9B9-8/s320/sommer+04.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-2404843575789646195?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/2404843575789646195/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=2404843575789646195&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/2404843575789646195'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/2404843575789646195'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2011/02/wettervorhersage.html' title='Wettervorhersage'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh5.googleusercontent.com/-2u7AaedFT8s/TWpTOoO8KZI/AAAAAAAAASA/lD9CNlwTLaM/s72-c/sommer+02.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-2303552591113148950</id><published>2011-01-28T14:27:00.001Z</published><updated>2011-01-28T16:42:32.942Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='und mehr'/><title type='text'>Das Leben ist ein Zuckerschlecken</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TTVQQkaQawI/AAAAAAAAARw/x05QRA7d_Yc/s1600/Muster+in+Eis.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="212" src="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TTVQQkaQawI/AAAAAAAAARw/x05QRA7d_Yc/s320/Muster+in+Eis.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-family: Times,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;M&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;ein Mund ist ein Organ des Begreifens. Er zieht Dinge von außen nach innen und bringt Dinge von innen wieder hervor. Nebel hängen vor den Mündern. Was habe ich zu &lt;i&gt;geben&lt;/i&gt; außer Wasser und Luft? Innen warm, immer feucht; selten trocken, eigentlich nie. &lt;i&gt;Im Mund fühlt sich Geborgenheit an.&lt;/i&gt; Er weiß mehr als ich. Ich will ihn danach fragen. &lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-family: Times,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;D&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;ie Bleistiftmiene, der Lack und das Holz prägen ihren Geschmack in mein Gedächtnis wie die Zähne ihre Spuren in den Wasserlack. Wenn das Holz von der eigenen Spucke quillt, dann schmeckt es ein wenig auch nach mir. Mehr noch und salziger die Innenfläche meiner linken Hand, während die rechte in den Schulstunden Herzen malte. Der Mund erinnert sich an ihren Geschmack in den Stunden gegen Ende eines Schultages. &lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Das Leben ist ein Zuckerschlecken.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt; Schnee wird noch einmal so kostbar, wenn &lt;i&gt;E.&lt;/i&gt; ihn kostet. Eiszapfen hängen wie ein süßes Versprechen unter Dachrinnen und von viel zu hohen Laternen und ganz in Bodennähe an Autokarosserien. &lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Das Leben.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt; An manchen Tagen schmeckt Sahne bitter und Schokolade klebt zwischen Zunge und Gaumen. Kein Gedanke an Zuckerschlecken, und Übelkeit bei jedem Versuch, einen Gedanken zu fassen. &lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Die Kindheit.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt; Verbotsschilder auf dem Weg zu meinem Mund, zwei oder mehr an meinen Lippen wie die Aufkleber auf Briefkästen: Keine Werbung bitte! Wolle, Sand und das Pferd vom Spielbrett, der weiße Bauer und die schwarze Königin werden widerwillig ausgespuckt. Hinein darf nur, was essbar ist, dann heißt es: Aufessen! Schlucken! Hinunter damit! Der Mund wehrt sich nicht. Beißt er die Zähne zusammen, dann ist allenfalls die eigene Zungenspitze dazwischen oder ein Stück der eigenen Wange. &lt;span style="font-size: x-small;"&gt;D&lt;/span&gt;ie Lippen schließen den Mund gegen alles, was nicht hinaus darf. Denn auch in umgekehrter Richtung stehen Schilder und Tafeln. Nicht schreien. Mit geschlossenem Mund kauen. Nicht vor Sieben singen. Weinen ohne diesen Ton. Keine verbotenen Wörter sagen. Darüber reden wir in unserer Familie nicht. Das bleibt unter uns. Vor allem nicht schreien. &lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Szenario.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;  Vor den Mund kommt ein Pflaster - den Verbandswechsel kann das Kind mit neun Jahren selbst erledigen. Nur bei der Ernährung müssen wir ihm helfen. Aber dazu kann das Pflaster bleiben, wo es ist. Den Schlauch für die Magensonde führen wir durch die Nase ein. &lt;span style="font-size: large;"&gt;Das Leben ist ein Zuckerschlecken.&lt;/span&gt; Die Wahrheit, bittere Ironie oder positive Affirmation? Nur die Lippen sind sichtbar. Hängt an ihnen ein Zuckerrest? Sie werden ganz schmal, indem  sie sich aufeinanderpressen. Vielleicht kommt doch noch gleich die Zunge hervor, um den Zucker wegzuschlecken. Vielleicht aber verbietet sie es sich. Die Zähne sind gut versteckt. Im Kiefer sitzt der Zorn. Die Zunge bildet schon Worte, doch liegt sie immer noch am Gaumen oben an und Luft  entweicht nicht. Der Mund, der nicht mehr Zucker schleckt, ist eine tickende Bombe. Wenn ich ihn jetzt öffne, macht er dann noch Sinn? &lt;i&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Angst.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt; Dass sich die Wörter unkontrolliert, mangelhaft artikuliert überschlagen, dass die Zähne sich wahllos in meiner Umgebung festbeißen, dass nichts genug ist, den nun offenen Schlund zu füllen, dass ich bodenlos bin, dass ich nichts in die Welt bringen kann, nichts, was taugt. &lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;i&gt;Depression.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt; Wenn er sich gar nicht mehr auftut, der Mund. Kein Schrei ist zu erwarten, die Tränen fließen nicht, und also auch kein Schluchzen zu erhoffen, das die dünne Lippenschranke auch nur zittern machen könnte. Die Süße kann niemanden mehr erreichen, die Verbindung nach innen fehlt.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Süße und Bitterkeit - es ist unvermeidbar, beides zu erfahren. Von Glück kann ich sprechen, alles in mir wiederzufinden. Es zuzulassen, die Bitterkeit zu schmecken, das Leid &lt;i&gt;in mir&lt;/i&gt; zu spüren - die Verbindung zu halten. Die Süße, den verlorengeglaubten Geschmack, wiederzufinden.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;"Mein Mund ist ein Grab für Hühner und Fliegen." Hester Maulfrosch zit. n. einer Eintagsfliege, die anonym bleiben möchte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-2303552591113148950?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/2303552591113148950/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=2303552591113148950&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/2303552591113148950'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/2303552591113148950'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2011/01/das-leben-ist-ein-zuckerschlecken.html' title='Das Leben ist ein Zuckerschlecken'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TTVQQkaQawI/AAAAAAAAARw/x05QRA7d_Yc/s72-c/Muster+in+Eis.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-1997934337145428432</id><published>2011-01-17T02:58:00.000Z</published><updated>2011-01-17T02:58:59.073Z</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TTOwXNrr2rI/AAAAAAAAARs/2HVlsHu_V1U/s1600/Weg+mit+Eiche+02.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="213" src="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TTOwXNrr2rI/AAAAAAAAARs/2HVlsHu_V1U/s320/Weg+mit+Eiche+02.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-1997934337145428432?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/1997934337145428432/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=1997934337145428432&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/1997934337145428432'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/1997934337145428432'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2011/01/blog-post.html' title=''/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TTOwXNrr2rI/AAAAAAAAARs/2HVlsHu_V1U/s72-c/Weg+mit+Eiche+02.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-6913364930919788672</id><published>2011-01-07T15:35:00.009Z</published><updated>2011-01-10T19:26:39.181Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Naturtagebuch Anhang Römisch Zwei</title><content type='html'>Tonaufnahmen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: 0px; margin-right: auto; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TSLyxokblCI/AAAAAAAAAQo/d5HQ6KkIruk/s1600/c11.jpg" style="margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TSLyxokblCI/AAAAAAAAAQo/d5HQ6KkIruk/s320/c11.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;CD-Cover&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Track 1:&lt;br /&gt;Ein Reh auf der Flucht bellt.&lt;br /&gt;Zuerst unsere Stimmen. Wir haben den Pferden Gutenacht gesagt.&lt;br /&gt;Dann unsere Schritte. Der Untergrund ist weich, aber oben auf dem Fahrweg hört man die Tritte; Kiesel kratzen.&lt;br /&gt;Jetzt kein Geräusch, ich habe das Reh im hohen Gras ausgemacht. Es sieht uns und hält so still, als könne es uns dadurch weismachen, es sei gar nicht da. Unsichtbar für viele Sekunden hintereinander. Wir werden es auch, bis ich wissen will, was als nächstes passieren wird.&lt;br /&gt;Hört jemand den Schreck?&lt;br /&gt;Das Reh wendet mit einem Satz und flieht mit weiten Sprüngen. Seine Geschwindigkeit vermag es fast, es nocheinmal vor meinen Augen zu verbergen. Später sehen wir es wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Track 2:&lt;br /&gt;Ein Hammer schlägt auf etwas ein, oder eine Axt. Groß muss das Werkzeug sein und schwer. In einer Stadt, wo allenthalben Straßen aufgerissen und Häuser &lt;i&gt;entkernt&lt;/i&gt; werden, schenke ich dem keine Aufmerksamkeit mehr. So hätte ich beinahe den Schwarzspecht nicht gesehen.&lt;br /&gt;Im Wald an einem Birkenstamm ohne Krone. Auf Augenhöhe. Wie er mit seinem Kopf kräftig zuschlägt und dann einfach auf die Rückseite des Stammes wandert, als er mich sieht. Wie er guckt, links und rechts hervorlugt, ob ich noch da bin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Track 3:&lt;br /&gt;Ich habe die Eisschollen gehört. Der Brückenpfeiler unter mir hält eine auf, die nächste stößt sich an der ersten, das Wasser treibt weitere heran. Auf der Spree ziehen sie durch die hässliche Stadt oder frieren, wenn es noch kälter wird, vor der Brücke fest. Oben, wo ich bin, machen Menschen und ihre Maschinen alle Geräusche. Selbst die Elektrizität, die großen Buchstaben auf dem Gebäude und die Fotomodelle auf der beweglichen Werbetafel hängen mir in den Ohren. Und nur, wenn ich lausche, höre ich von unten herauf aus einem anderen Raum, was die Eisschollen sagen, und dass es sie überhaupt gibt, dass sie auch da sind, in dem Wasser, das ich sonst nie höre, wenn ich die Brücke passiere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Track 4:&lt;br /&gt;Der Kuckucksruf geht dir sogleich ins Ohr. Er klingt, wie alle Welt dir Glauben macht, dass ein Kuckucksvogel klingen soll. Viele Male, gerade wieder! Du meinst, jetzt könne Schluss sein mit der Belehrung, du weißt ja wie ein Kuckuck klingt. Doch aus dem undurchschaubaren Gewirr von Ästen und Zweigen und Blättern ruft es wieder und wieder. Nach wem wohl? &lt;i&gt;Kuckuck&lt;/i&gt; rufen Kinder aus ihrem Versteck, aber niemand springt unter dem Haselstrauch hervor und keiner winkt dir aus der Weide. Die kleine Terz abwärts noch einmal und wieder, und gut gesprochen, schnell weiter! Das schreckliche Tier!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Track 5:&lt;br /&gt;Die Harvester macht einen Lärm!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Track 6:&lt;br /&gt;Im Winter beglückender Lärm aus dem Efeu an der Hauswand. Ich sehe niemanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Track 7:&lt;br /&gt;Ein fieses Schaben. Was die Tonaufnahme nicht zeigt, ist das Eichhorn mit der Nuss zwischen den Vorderpfoten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Track 8:&lt;br /&gt;Diesmal im Januar. Ich habe das &lt;i&gt;Kuckuck&lt;/i&gt; wieder gehört. Ein zweites Mal, falls ich es beim ersten Mal nicht glauben wollte. Doch den Beweis, dass ich mir nichts einbilde, gibt mir erst das dritte Mal. Es bleibt das letzte vorerst. Es ist das kuck vom Kuckuck, das letzte kuck, nicht das erste. Vielleicht war's doch ein anderer Vogel, ein komischer zumal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Track 9:&lt;br /&gt;Der dicke Schnee schluckt jeden Ton. Nicht das Spechtklopfen über uns. Aber ich horche auf Kinderstimmen, Quietschen, sich Zurufen, irgendwelche Töne von ihnen. Wenn der Specht pausiert - was überlegt er da oben zwischendurch so lange? - höre ich den Schnee liegen. Ein Kindergarten im Wald ist eine feine Sache. Wenn ich mich auf der Suche nach ihm an den direkten Weg gehalten hätte. Plötzlich sieht alles gleich aus. Mein Handy nützt mir nichts, weil ich meine eigenen Koordinaten nicht kenne. Dem Kind die neu hinzugekommenen Spielregeln vom Suchen transparent machen, den Schlitten eine Viertelstunde Weges zurückziehen und einen neuen Weg ausprobieren mit einer frischen Spur, die unsere nicht sein kann. Schlittenkufen und Stiefelabdrücke etwa eine Schuhnummer größer als meine sprechen mir laut und aufmunternd zu. Dabei ist um mich alles so still wie vorher. Aber in mir tönt Triumph. Und ehe ich die Betriebsgeräusche des Waldkindergartens höre, sehe ich in der Ferne ein Schlittengespann wie das unsere, zu weit, um danach zu rufen, und kurz darauf die ersten Farbtupfer zwischen Bäumen.&lt;br /&gt;Das wiederholte Anhören von Track 9 führt mir vor Ohren, wie laut es trotz allem in meinem Kopf ist. Stopptaste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Track 10:&lt;br /&gt;Erst vorstellen, wie die Weidenäste sich in den Himmel strecken, die jüngsten Ruten genießen ihren ersten Sommer, der Stamm hat vielleicht schon 50 Jahre gesehen. Erst sich unter den Baum setzen und über die Stille wundern. Es tut mir Leid, ich habe die Ringeltaube ohne Absicht verscheucht. Erst sich zurücklehnen und die gefurchte Rinde am Hinterkopf spüren.&lt;br /&gt;Mit den Insekten allein zu sein. Den Stillen, die man nicht hört, wenn sie laufen.&lt;br /&gt;Eine Mücke nähert sich dem rechten Ohr. Ist sie weg, sind Herz und Atem die stärksten Tongeber an diesem Ort. Bis eine Fliege unter das Baumzelt fliegt. Das Brummen ist ein Ohrenschmaus.&lt;br /&gt;Dann rate ich dringend, leiser zu stellen. Die Aufnahme ist übersteuert. Unterm Baum allerdings darf man sich dem Lärm ruhig ausliefern. Vielleicht ist es zuerst noch unangenehm, als schwinge jemand eine &lt;a href="http://www.google.de/imgres?imgurl=http://w1.giffits-download.de/pics/c215/werbemittel-holzratsche-_p132347_1.jpg&amp;amp;imgrefurl=http://www.giffits.de/ratschen&amp;amp;h=543&amp;amp;w=720&amp;amp;sz=33&amp;amp;tbnid=qAM31TKP-DlUYM:&amp;amp;tbnh=106&amp;amp;tbnw=140&amp;amp;prev=/images%3Fq%3DHolzratsche&amp;amp;zoom=1&amp;amp;q=Holzratsche&amp;amp;hl=de&amp;amp;usg=__0pXbMTwSALbCayU_N7WL5AUY_84=&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=UyonTcH3A8f4sgaCn_mlAg&amp;amp;ved=0CEAQ9QEwBA"&gt;Holzratsche&lt;/a&gt; über deinem Kopf, dieses "Kinderspielzeug" zum Krachmachen. Wenn du denkst, sie zetern und streiten - denn beides wurde schon über Elstern gesagt -, dann raubt es dir den Nerv und du willst am liebsten dazwischenfahren. Je mehr du dich aber hineinbegibst, wirst du vielleicht das Mystische darin empfinden. Der zweite Teil der Tonaufnahme ist gut ausgesteuert und kann wieder bei voller Lautstärke genossen werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-6913364930919788672?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/6913364930919788672/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=6913364930919788672&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/6913364930919788672'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/6913364930919788672'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2011/01/naturtagebuch-anhang-romisch-zwei.html' title='Naturtagebuch Anhang Römisch Zwei'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TSLyxokblCI/AAAAAAAAAQo/d5HQ6KkIruk/s72-c/c11.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-3002397217906322460</id><published>2010-12-25T13:23:00.000Z</published><updated>2010-12-25T13:23:19.440Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>l a u s c h e n</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TRXv6VWqt9I/AAAAAAAAAPw/GjCyckyQVr4/s1600/P1100861.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="213" src="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TRXv6VWqt9I/AAAAAAAAAPw/GjCyckyQVr4/s320/P1100861.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-3002397217906322460?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/3002397217906322460/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=3002397217906322460&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3002397217906322460'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3002397217906322460'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2010/12/l-u-s-c-h-e-n.html' title='l a u s c h e n'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TRXv6VWqt9I/AAAAAAAAAPw/GjCyckyQVr4/s72-c/P1100861.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-8103189384624371944</id><published>2010-12-19T13:29:00.000Z</published><updated>2010-12-19T13:29:37.121Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='und mehr'/><title type='text'>Monsterspuren</title><content type='html'>Ich esse Schnee, ich trinke Schnee, ich stiebe den Schnee und ich bade darin.&lt;br /&gt;Ich verbiete meinen Kindern, in den Schnee zu pullern.&lt;br /&gt;Ich atme Schnee und ich puste ihn aus.&lt;br /&gt;Meine Kinder schneien den Schnee von den Wipfeln der Kiefern. Kiefernstämme biegen sich weit, weit und schnippen mit Schnelle zurück.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Ich&lt;/i&gt; bücke mich nur noch selten nach den Bäumen.&lt;br /&gt;Ich räume den Schnee vom Himmel, bis der ganz voller Sterne ist.&lt;br /&gt;Bei Tag liege ich zugeschneit.&lt;br /&gt;Die Kinder schlafen längst, während ich noch einmal in den Himmel blinzel, der sich mit Schneewolken zugezogen hat. Der Himmel macht sich groß, um den vielen Schnee zu fassen. Bald berührt er meinen Rücken und ich sehe nichts als Flocken. Sie schneien mir in die Augen und, als ich gähnen muss, in den Mund.&lt;br /&gt;Es ist gerade erst dunkel, wenn die Kinder mich wecken. Sie sagen, es wäre schon lange Zeit Nacht, und scheuchen mich auf. Sie pullern in hohem Bogen in den Schnee und rufen:&lt;br /&gt;"Du darfst uns nicht verbieten."&lt;br /&gt;Dann schlittern sie auf den frischen Eisbahnen.&lt;br /&gt;Ich verwische unsere Spuren mit der Quaste von meinem Schwanz.&lt;br /&gt;Wäre nicht das letzte Kind. Das läuft stets drei Schritte hinter uns anderen und macht die Spuren neu.&lt;br /&gt;Kinderspuren, denke ich, und lasse es dabei.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-8103189384624371944?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/8103189384624371944/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=8103189384624371944&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/8103189384624371944'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/8103189384624371944'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2010/12/monsterspuren.html' title='Monsterspuren'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-2540470003278080582</id><published>2010-12-16T20:46:00.001Z</published><updated>2010-12-16T20:58:35.271Z</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TQp6TAFTvkI/AAAAAAAAAPg/T8nWMeyRp6s/s1600/Specht+02.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="132" src="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TQp6TAFTvkI/AAAAAAAAAPg/T8nWMeyRp6s/s200/Specht+02.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-2540470003278080582?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/2540470003278080582/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=2540470003278080582&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/2540470003278080582'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/2540470003278080582'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2010/12/blog-post.html' title=''/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TQp6TAFTvkI/AAAAAAAAAPg/T8nWMeyRp6s/s72-c/Specht+02.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-4268035020515118761</id><published>2010-12-11T19:10:00.000Z</published><updated>2010-12-11T19:10:29.205Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Deschooling Notizen 005</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TQDmgAg6zFI/AAAAAAAAAPQ/dJrgnOrGyBw/s1600/Specht+01.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="133" src="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TQDmgAg6zFI/AAAAAAAAAPQ/dJrgnOrGyBw/s200/Specht+01.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bäume klingen verschieden, die einzelnen Spechtarten auch. Vom Klopfen der Spechte gibt es Sonagramme, die sehen sehr hübsch aus - wie auf S. 5 des verlinkten pdf-Dokuments &lt;a href="http://www.biologiezentrum.at/pdf_frei_remote/EGRETTA_14_1_0001-0020.pdf"&gt;"Egretta. Vogelkundliche Nachrichten aus Östereich."&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht kann ich das Klopfen lernen. Aus meinem Vogelbuch, wo die Sonagramme von sieben verschiedenen Spechtarten abgedruckt sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nebenbei: die Spuren von Eichhörnchen im Schnee enden oder beginnen kurz vor einem Baumstamm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manchmal habe ich gar keine Lust, aus dem Schulbuch zu spielen. Es ist ok, mit Hilfe eines Buchs zu üben. Doch das Buch hat nicht alles, was ich will. Was ich will, soll "unheimlich" klingen oder nach "Universum", nach einer "Katze" oder wie der "Mikrokosmos" - es gibt verschiedene Vorstellungen, die ich ausspielen will, so wie einem Kind einfällt, in welche Rolle es schlüpfen mag, wenn es das spielt, was die Erwachsenen Rollenspiel nennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ich mache, was ich will, kommt einfach so zu mir. Ich mache, was ich will. Dabei stoße ich regelmäßig auf Aufgaben, von denen ich im Vorhinein gar nicht weiß, ob ich sie lösen kann. Ich will Musik spielen, von der ich keine Noten bekommen kann. Bleibt mir, die Musik im Ohr zu behalten oder sie zu notieren. Beim Aufschreiben der Noten, lerne ich die Musik etwas anders kennen. Ich mache mir Gedanken über das Instrument, das sie spielt. Tenorsaxophon oder Alt. Auf seinem Tenorsaxophon geht der Musiker bis an die Grenze des Instruments. Der tiefste Ton. Wenn ich das so auf dem Altsaxophon spielen will, muss ich die Tonart wechseln. Nicht nur, weil mein Instrument transponiert, sondern überhaupt. Ich übe es, den tiefsten Ton zu spielen, als wäre er so leicht wie Luft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Noten Aufschreiben zerlegt sich die Melodie. Ich bestimme Intervall für Intervall. Die Kopfhörer im Ohr, bekomme ich trotzdem noch mit, wie der Mann hinter der Cafébar zu seiner eigenen Scheibe singt. Vielleicht bin ich lauter, als ich selbst wahrnehme. Aber ich freue mich gerade so über die Intervalle. Zwei Quarten aufwärts, eine und noch eine, dann eine kleine Terz abwärts, Quinte abwärts zum ersten Ton, kleine Terz hoch. Bei der Wiederholung weicht nur ein Ton ab, und ich bin gespannt, welcher das ist. Es ist für mich wie in einem fremden, dichten Wald. Ich bin kein Genie, ich lerne das alles erst noch. Der vierte Ton weicht ab - keine Terz mehr, sondern eine große Sekunde. Wie Musik gestrickt ist!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Improvisieren, sagt der Akkordeonspieler, Improvisieren ist das Wahre! Improvisieren, hat auch der Gitarrist gesagt, sei wirkliches Musikmachen. Nicht umsonst heiße es, meint er, dass man Musik spielt, und spielen könne man nicht, wenn man sich an Noten und Spielanweisungen halten muss. Mir geht es anders, ich bin doch schon im Spiel, die Ohrwürmer - ja, es sind so ca. fünf an der Zahl - werden mir nicht lästig. Ich höre ihnen in Ruhe zu, wenn ich in der Fernbahn oder der Straßenbahn sitze. Keine Stöpsel im Ohr, nur der Wurm und ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Themen werden notiert, die Improvisationen, wenn es mir gelingt, auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war keine Zeit, dem Akkordeonspieler zu erklären, dass ich auf diese Weise mein improvisatorisches Können ausbauen will. Improvisieren lernt man, indem man es tut, hätte er mir dann vielleicht geantwortet. So hat er es vielleicht gelernt, vielleicht aber auch anders; kann ich ihn fragen. Ich treffe ihn sicher noch öfter. Er hat mir sein Akkordeon geschenkt. Er liebt Schlager. &lt;i&gt;White Christmas&lt;/i&gt; tönt es bald für ihn von meinem Balkon und ein Specht sorgt für die Percussion. Vorher lerne ich noch schnell, Akkordeon zu spielen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-4268035020515118761?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/4268035020515118761/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=4268035020515118761&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/4268035020515118761'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/4268035020515118761'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2010/12/deschooling-notizen-005.html' title='Deschooling Notizen 005'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TQDmgAg6zFI/AAAAAAAAAPQ/dJrgnOrGyBw/s72-c/Specht+01.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-3753478147434978100</id><published>2010-11-23T12:25:00.002Z</published><updated>2010-11-23T12:40:05.658Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sumpf und Moor'/><title type='text'>Läuseleuseleuse</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: right;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: right;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: right;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TODf7G7nhEI/AAAAAAAAAOU/MA4Afb0qzbY/s1600/Baumhimmel+01.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TOuopMJEVtI/AAAAAAAAAOo/sM22CEcqOJw/s1600/L%25C3%25A4use.jpg" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="133" src="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TOuopMJEVtI/AAAAAAAAAOo/sM22CEcqOJw/s200/L%25C3%25A4use.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Ehe es woanders keine mehr gibt, noch dieser eine Blogeintrag zu den Läusen. Wo es doch noch so viele von ihnen gibt! Haare! Tagelang nicht gekämmt! Allenfalls beim Baden in Wasser getunkt. In diesem Gewirr nach Läusen zu suchen, quält die Augen. Kribbelige Finger entzausen und teilen die Strähnen. Mal wandern sie zum eigenen Kopf, um ihn zu kratzen, dann setzen sie ihre Arbeit fort.&lt;br /&gt;Es ziept!&lt;br /&gt;Ich gemahne meinen Fingern Vorsicht und den Augen, dass sie auch die Nissen suchen. Alles mögliche schwirrt in diesen Haaren. Ein Lutscher von Vorgestern und ein Kaugummi, auf dem der Kopf mal geschlafen hat. Flüchtige Gedanken wie Schmetterlinge im Sommerflieder und noch so viel, &lt;i&gt;was ich dir erzählen wollte&lt;/i&gt;. Schuppen wie von einem krumpeligen, goldenen Fisch fallen vom Kopf. Der Milchschorf aus einer anderen Zeit. Das Haar riecht.&lt;br /&gt;Ich kenne deinen Geruch aus der anderen Zeit; ich stecke meine Nase nicht mehr so oft in dein Haar wie früher. Doch ich puste. Ein heftiger Wind fährt den Läusen ins Gesicht. Sie halten sich schützend ein Paar Gliedmaßen vors Gesicht, solange der Wind&amp;nbsp; anhält. Dann sehen sie ihrer Entdeckung entgegen.&lt;br /&gt;Nein, keine Läuse. Ja, schon umgezogen. Nissen haben sie auch keine dagelassen.&lt;br /&gt;Ich kratze mich wieder am Kopf, nachdenklich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-3753478147434978100?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/3753478147434978100/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=3753478147434978100&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3753478147434978100'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3753478147434978100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2010/11/lauseleuseleuse.html' title='Läuseleuseleuse'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TOuopMJEVtI/AAAAAAAAAOo/sM22CEcqOJw/s72-c/L%25C3%25A4use.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-1021794713995339627</id><published>2010-11-06T22:34:00.000Z</published><updated>2010-11-06T22:34:27.867Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sumpf und Moor'/><title type='text'>Naturtagebuch Abb.12</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TLhMDeeLQuI/AAAAAAAAAN8/I_jM890eELo/s1600/01.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="213" src="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TLhMDeeLQuI/AAAAAAAAAN8/I_jM890eELo/s320/01.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-1021794713995339627?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/1021794713995339627/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=1021794713995339627&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/1021794713995339627'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/1021794713995339627'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2010/11/naturtagebuch-abb12.html' title='Naturtagebuch Abb.12'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TLhMDeeLQuI/AAAAAAAAAN8/I_jM890eELo/s72-c/01.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-8845611545578796726</id><published>2010-11-02T22:18:00.001Z</published><updated>2010-11-02T22:19:08.722Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Entschulen'/><title type='text'>Deschooling Notizen 004</title><content type='html'>Beim Deschooling komme ich nicht umhin zu lernen. Ich wollte wissen, was ein Lithophon ist, und fand, dass ich schonmal auf einem gespielt hatte. Wie hatte der Mann damals noch sein Instrument genannt? Das ist dem Vergessen anheim gefallen. Er hatte seine Steine aus den Dolomiten, er hatte vor Ort probiert, wie sie klingen. Sie waren unbearbeitet. Flache Scheiben. Aber groß! Wie hat er die nur geschleppt! Singende Steine, jetzt fällt es mir wieder ein. Oder einfach Lithophon. Die Schlegel, um die Steine zum Klingen zu bringen, waren aus Hirschgeweih.&lt;br /&gt;Ich erinnere mich wieder an das Gefühl, etwas gelernt zu haben und es anderen gerne mitteilen zu wollen, wie gerade.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-8845611545578796726?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/8845611545578796726/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=8845611545578796726&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/8845611545578796726'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/8845611545578796726'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2010/11/deschooling-notizen-008.html' title='Deschooling Notizen 004'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-420786331758091081</id><published>2010-10-29T16:52:00.000+01:00</published><updated>2010-10-29T16:52:06.786+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='und mehr'/><title type='text'>Unterwegs</title><content type='html'>Berlin 14:01 Mit etwa 5 Minuten Verspätung. Das Kamel im Zoo steht zur rechten Zeit da. Zwei Höcker sind sein Rücken, zwei Höcker sind vor seinem Bauch. Ein stillendes Kamel. Nur ein Augenblick. Eins ins andere geschoben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Dunkel des Herbstabends bringt Gebäude von innen zum Leuchten. Eines besticht meinen Blick, weil es aus lauter Regalen besteht. Sein Inneres zwar, denn die Fassade ist aus Glas und Beton, aber sieh nur! Du könntest die Betonstreben wegnehmen und das Kartengebäude aus Bücherregalen würde nicht einstürzen. Schwarze Regale bis zur Decke in jedem Stock, Fenster für Fenster fällt der Blick in die Regalreihen, Reihe für Reihe parallel in immergleichen Abständen. Die Abstände sind für die Menschen da, die sich im Kartenhaus bewegen. Vor allem drehen sie ihre Köpfe und schwenken den Blick. Dann ziehen sie ein Buch zwischen den anderen hervor und nichts wackelt. Der Zug zieht vorbei, es dauert lange, so weit ist die Fassade. Bücher und Menschen wechseln die Plätze, das Haus zittert nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen Vorgeschmack auf Halloween bekam ich beim Fahren mit der U-Bahn. Die Ansage in englischer Sprache warnte vor dem Ausstieg an der nächsten Station:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;MIND THE GAP&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TMrtTnMI8-I/AAAAAAAAAOQ/x-t476jLD6c/s1600/18.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TMrtTnMI8-I/AAAAAAAAAOQ/x-t476jLD6c/s1600/18.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-420786331758091081?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/420786331758091081/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=420786331758091081&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/420786331758091081'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/420786331758091081'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2010/10/unterwegs.html' title='Unterwegs'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TMrtTnMI8-I/AAAAAAAAAOQ/x-t476jLD6c/s72-c/18.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-1742446107519770105</id><published>2010-10-12T21:59:00.000+01:00</published><updated>2010-11-05T22:00:30.534Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pädagogik'/><title type='text'>Rekord</title><content type='html'>Der kleinste Kohlrabi in meiner näheren Umgebung ist nicht auf meinem Mist gewachsen. Er wurde in einem Schulgarten großgezogen, ein Umstand, der das Label &lt;i&gt;Pädagogik&lt;/i&gt; rechtfertigt. Die Ratte im Bild soll eine Maus sein. Sie dient nur dem Größenvergleich und wurde nach dem Take gemäß § 17 Abs. 2 Infektionsschutzgesetz bekämpft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TKmrIf-b3OI/AAAAAAAAANw/7mU53AFs8ow/s1600/Ratte+Kohlrabi.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="213" src="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TKmrIf-b3OI/AAAAAAAAANw/7mU53AFs8ow/s320/Ratte+Kohlrabi.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Weniger Rohkost und mehr Sinn im nächsten Blogbeitrag ab November im Kino.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-1742446107519770105?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/1742446107519770105/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=1742446107519770105&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/1742446107519770105'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/1742446107519770105'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2010/11/rekord.html' title='Rekord'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TKmrIf-b3OI/AAAAAAAAANw/7mU53AFs8ow/s72-c/Ratte+Kohlrabi.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-7467030746637478574</id><published>2010-10-02T00:21:00.000+01:00</published><updated>2010-10-02T00:21:00.498+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Buch'/><title type='text'>Tierwelt</title><content type='html'>&lt;span style="font-size: 85%;"&gt;Buchempfehlung für&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 85%; font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;Lauter nette Tiere &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 85%;"&gt;von Annie M.G. Smith&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Lauter nette Tiere&lt;/span&gt; &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;bis auf eines&lt;/span&gt;, hätte der deutsche Buchtitel warnen können. Tut er aber nicht. So beginne ich vorzulesen und auf den bisweilen unsteten Reimen juckelt sich das Kind in den Schlaf.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die Entchen&lt;/span&gt; sind ulkig, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Dickidick Schnauf&lt;/span&gt; komisch, bei den Ottern lache ich am Ende - Nicht zu laut!&lt;br /&gt;Das Kind!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ein sehr kleines Schweinchen&lt;/span&gt; sagt mir auch sehr zu.&lt;br /&gt;Dann kommt &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sebastian&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;Dessen tragisches Ende kann ich vor Lachen nicht verwinden.&lt;br /&gt;Das Kind guckt fragend,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wieso, was ist denn passiert?"* &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nächstes Gedicht. &lt;br /&gt;Die Plüschkatze. &lt;br /&gt;Dritte Strophe.&lt;br /&gt;Ich gerate außer Kontrolle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, ja, ich lese noch weiter, aber lass mich doch erst mal lachen!&lt;br /&gt;"Mama, ich mag nicht, wenn du immer lachst."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut.&lt;br /&gt;Jetzt kommt 's. &lt;br /&gt;Davor hat das Buch nicht gewarnt! &lt;br /&gt;Versteht das Kind Ironie?&lt;br /&gt;Hat die Dichterin Annie M.G. Smith mit Rosalinds Geschichte Rückschau auf ihre eigene Kindheit gehalten und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;meint&lt;/span&gt; sie es auch ironisch?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Unstete setzt für kurze Zeit aus, der Text fließt, er fließt so gut, dass sich die Worte &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Rosalind&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ergrimmt&lt;/span&gt; unzweifelhaft reimen. Das Fließen unterstreicht den schaurigen Charakter - schaurig wie im Struwelpeter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn sich ein Kind nicht wohlverhält!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hätte Rosalind mal bloß Angst gehabt!&lt;br /&gt;Aber ihr Glauben kannte keine bösen Tiere, sondern nur &lt;i&gt;lauter nette &lt;/i&gt;und nicht den Vogel Bangebangst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nett wird es erst wieder mit dem Kamel im Bett, mit den Lämmchen - ich mag jedes Wort, das Spiel mit den Lauten, den Mitlauten, farbige Verben, &lt;i&gt;besondere&lt;/i&gt; Verben, jeden Reim und auch die Reime, die sich eigentlich nicht reimen, ich mag abgedrehte Vorstellungen - auch in &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Stachelschweins Wiegenlied&lt;/span&gt;. Ganz professionell, lache ich diesmal nicht. Leiern ist bei einem Wiegenlied erlaubt, je ernsthafter desto schöner.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Kannst du noch, Kind? Hörst du noch das letzte Gedicht?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Müde, aber unbedingt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die Arche&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;Viel lustiger als in der Bibel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Annie M.G. Smith (Gedichte) Harrie Geelen (Bilder) (1995) Beestenboel. Amsterdam// dt. von Mirjam Pressler (1998) Lauter nette Tiere. München&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 85%;"&gt;Der niederländische Buchtitel &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Beestenboel&lt;/span&gt; bedeutet laut google-Übersetzung einfach nur &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tierwelt&lt;/span&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 85%;"&gt;*) &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: xx-small;"&gt;Es ist nicht komisch, über das Ende einer Spinne zu lachen. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 85%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-7467030746637478574?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/7467030746637478574/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=7467030746637478574&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/7467030746637478574'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/7467030746637478574'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2010/10/tierwelt.html' title='Tierwelt'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-3765767084532391989</id><published>2010-10-01T00:01:00.002+01:00</published><updated>2010-10-01T00:01:00.495+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Buch'/><title type='text'>Lesezeichen</title><content type='html'>... zwei Gedichte im Netz&lt;br /&gt;, der Autor ist mkh, &lt;br /&gt;verlinkt&lt;br /&gt;als Notiz für mich und andere:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://wortkristall.blogspot.com/2007/05/unacht.html"&gt;U n a c h t&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;via Wortkristall&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://wortkristall.blogspot.com/2007/05/lachende-katze.html"&gt;L a ch e n d e K a t z e&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;via Wortkristall&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-3765767084532391989?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/3765767084532391989/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=3765767084532391989&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3765767084532391989'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3765767084532391989'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2010/10/lesezeichen.html' title='Lesezeichen'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-4726405385987948279</id><published>2010-09-30T00:45:00.001+01:00</published><updated>2010-10-06T14:07:47.108+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sumpf und Moor'/><title type='text'>Pilzesehen</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TJsBw19TAmI/AAAAAAAAANA/K7004FLqqY0/s1600/Pilz+02.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5520007706902200930" src="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TJsBw19TAmI/AAAAAAAAANA/K7004FLqqY0/s200/Pilz+02.jpg" style="height: 133px; margin-top: 0pt; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;Ich esse Pilze nicht.&lt;br /&gt;Ein Blogbeitrag mit sieben farbigen Abbildungen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Wald riecht nach ihnen. &lt;br /&gt;Dann  sehe ich sie. Wie Fremde  stehen sie um mich herum. In Terassen wachsen  sie auf einem liegenden  Stamm, auf dem wir doch immer balancieren! - das  geht jetzt nicht mehr.  Sie werden alle zu Matsch, wenn wir drüber  laufen. Ihre Schirmchen  und die nackigen Stiele ohne Hut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nackt sind sie alle bis auf Ausnahmen.&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;1)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Nicht Holz, nicht Gras,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;B e r ü h r e n&lt;br /&gt;auf eigene G e f a h r.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TKQzmh0KIqI/AAAAAAAAANo/_fUfreurKRo/s1600/Pilz+01.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="213" src="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TKQzmh0KIqI/AAAAAAAAANo/_fUfreurKRo/s320/Pilz+01.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Keine giftigen Schlangen, keine Skorpione - Pilze beißen nicht!&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Außerirdischen Ursprungs? Dabei leben Pilze viel tiefer in der Erde als  Menschen  es gewöhnlich  tun. Sie leben im selben Universum wie ich und  trotzdem  empfinde ich  ihres als ein anderes als meines.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Berühren ist Eintauchen? &lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TJnbLwDcyAI/AAAAAAAAAMo/ptnxkcHWsls/s1600/Pilz+03.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img alt="" border="0" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5519683813243668482" src="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TJnbLwDcyAI/AAAAAAAAAMo/ptnxkcHWsls/s200/Pilz+03.jpg" style="display: block; height: 133px; margin-top: 0px; text-align: center; width: 200px;" /&gt;&lt;/a&gt;Im Pilzbuch heißt es, die Fruchtkörper wüchsen meist überirdisch. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Überirdisch&lt;/span&gt; bedeutet da aber nicht mehr und nicht weniger als &lt;span style="font-style: italic;"&gt;über dem Erdreich&lt;/span&gt;.  Dabei ist noch im selben Satz die Rede von Drachen, Elfen, Nymphen, in Klammern  Oreaden und Dryaden, Kobolden und so weiter und Brahmanen und Schamanen  und dem Teufel.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Alice im Wunderland hat von einem Pilz abgebissen um sich zu ver&lt;i&gt;ändern&lt;/i&gt;. Ihre Größe! Das hat sie immer schon gestört. Für  Karnickellöcher war sie (eigentlich) zu groß und für Glastische im Wohnungsflur, auf  denen Erwachsene verbotene Schlüssel ablegen, zu klein.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&amp;nbsp; &lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;img border="0" height="184" src="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TKQwLEfV2oI/AAAAAAAAANk/EL7vDgIhvNg/s200/Pilz+007.jpg" width="200" /&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Rechts abbeißen oder lieber weiter links? Wachsen oder schrumpfen?&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;An welcher Stelle teilt sich ein Kreis in zwei Hälften? Wo ist die Symetrieachse, die eindeutig bestimmt, was rechte und was linke Hälfte ist?&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TKQ76W_ENnI/AAAAAAAAANs/awwPztavHCc/s1600/Pilz+08.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="132" src="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TKQ76W_ENnI/AAAAAAAAANs/awwPztavHCc/s200/Pilz+08.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Mit einem Fotoapparat wird Pilzesammeln völlig ungefährlich. Bei bester  Gesundheit die giftigsten Pilze bestaunen - das ist auch der  Reiz an Pilzbüchern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Essbar, ungenießbar, giftig, &lt;i&gt;tödlich&lt;/i&gt; giftig. Die ersten Fachbegriffe, die ich schon verstanden habe. &lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Im Pilzbuch gelange ich ins Reich der  Mykophilen. &lt;i&gt;Microfungi, &lt;/i&gt;&lt;i&gt;Macrofungi.&lt;/i&gt; Begriffe, die klar  machen, dass der Pilzkosmos nicht unbegreiflich ist. Zumindest lässt  sich alles beobachten und in Worte fassen.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace; text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;So sind Pilze Eukaryonten. Nicht Pflanze, nicht Tier, aber wie Tier und Pflanze mit echten Zellkernen. Weder Bakterium noch Urbakterium, die keinen echten Zellkern besitzen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace; text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Pilze, heißt es im Buch, leben von organischem Material. Sie brauchen Kohlenhydrate, die sie im Gegensatz zu Pflanzen mangels Chlorophyll selber nicht herstellen können. Pilze siedeln deshalb in lebenden Bäumen, in abgestorbenen Bäumen, im Obst, im Darm und in Schmetterlingsraupen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Die Raupen leben noch, wenn der Pilz sie befällt!&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace; text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Paecilomyces farinosus.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Die Raupe verpuppt sich sogar noch, denn es heißt, der Pilz lebe auf Schmetterlingspuppen, wobei er schon hineingelangt sei, als die Raupe noch keine Puppe war. Über den Tod der verpuppten Raupe steht im Pilzbuch nichts. Vielleicht erst ganz hinten wieder auf den letzten Seiten oder vielleicht ist das in einem Pilzbuch überflüssig zu erwähnen?&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TKv12gOj8XI/AAAAAAAAAN0/dHZwgQqt4TA/s1600/Wald+03.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="133" src="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TKv12gOj8XI/AAAAAAAAAN0/dHZwgQqt4TA/s200/Wald+03.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace; text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Der Paecilomyces farinosus lässt Fruchtkörper aus der Schmetterlingspuppe sprießen, die sind einige Zentimeter lang, haben nur wenige Millimeter Durchmesser und ihre obere Hälfte ist von weißer pudriger Konidienmasse überzogen. Konidien sind eine Form von Sporen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Ich habe das Pilzbuch satt und setze mich im Leben außerhalb auf einen Sonnenfleck im Wald neben einen Gelben Knollenblätterpilz, Variation Alba. Das ist völlig ungefährlich. Zumal wir uns nichts tun. &lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Courier New&amp;quot;,Courier,monospace;"&gt;Ungenießbar.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; Wer ist das nicht zuweilen. Das Buch fällt mir auf den Kopf! Dort finde ich nicht den Zugang, den ich zu den Pilzen suche.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TKv3b5_ZGaI/AAAAAAAAAN4/3XVAH8qRe7Q/s1600/Pilz+12.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="133" src="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TKv3b5_ZGaI/AAAAAAAAAN4/3XVAH8qRe7Q/s200/Pilz+12.jpg" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Pilze sind schwer verdaulich. Vielleicht leben ja diejenigen, die Pilze genießen, wenigstens eine Zeitlang    im Pilzuniversum. Nacktschnecken und Würmer inbegriffen. Allerdings    fressen sie dieses wundersame Universum auf. Sie verleiben es sich ein. Vielleicht kann man es sehen, sofern man imstande ist, in die vier Augen einer Schnecke zu schauen.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;1) Der &lt;a href="http://www.natur-lexikon.com/Texte/FM/002/00167-Wolliger-Scheidling/FM00167-Wolliger-Scheidling.html"&gt;Wollige Scheidling&lt;/a&gt; hat ein Fell. Insofern ist er nicht nackt. &lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-4726405385987948279?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/4726405385987948279/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=4726405385987948279&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/4726405385987948279'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/4726405385987948279'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2010/09/pilzesehen.html' title='Pilzesehen'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TJsBw19TAmI/AAAAAAAAANA/K7004FLqqY0/s72-c/Pilz+02.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-5244300695773677219</id><published>2010-09-23T16:49:00.007+01:00</published><updated>2010-09-26T20:49:13.949+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sumpf und Moor'/><title type='text'>Naturtagebuch S. 20 f.</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TJ-TmcXjUpI/AAAAAAAAANU/Z34moRaTLP8/s1600/Libelle+05.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TJ-SpQOFeoI/AAAAAAAAANM/k5Fc1L7gPR0/s1600/Libelle+01.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;img border="0" height="426" src="http://1.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TJ-jGNvZWDI/AAAAAAAAANY/UxfnOd2F_54/s640/Libelle+01.jpg" style="margin-left: auto; margin-right: auto;" width="640" /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Noch einmal in der Sonne glänzen&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TJ-jGNvZWDI/AAAAAAAAANY/UxfnOd2F_54/s1600/Libelle+01.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: left; margin-right: 1em; text-align: left;"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;img border="0" height="426" src="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TJ-jIo7QdWI/AAAAAAAAANc/K8NkJySCHZE/s640/Libelle+05.jpg" style="margin-left: auto; margin-right: auto;" width="640" /&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Eingerissene Flügel&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TJ-jIo7QdWI/AAAAAAAAANc/K8NkJySCHZE/s1600/Libelle+05.jpg" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-5244300695773677219?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/5244300695773677219/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=5244300695773677219&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/5244300695773677219'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/5244300695773677219'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2010/09/naturtagebuch-s-20-f.html' title='Naturtagebuch S. 20 f.'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TJ-jGNvZWDI/AAAAAAAAANY/UxfnOd2F_54/s72-c/Libelle+01.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-1252265556965068875</id><published>2010-09-18T16:52:00.009+01:00</published><updated>2010-09-20T08:11:33.519+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Buch'/><title type='text'>Selbstgespräche</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Eine Buchempfehlung für&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hermann das Kind und die Dinge&lt;/span&gt; von Harrie Geelen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hermann ist noch ein Kind. Die Dinge in seiner Umgebung reden und er, das Kind, darf mit den Dingen reden. So erklärt sich einiges, zum Beispiel die Trauer. So löst sich ein Problem wie der Durst. So kann Hermann das Kind bei Gewitter einschlafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Lichtschalter,&lt;br /&gt;die Vase,&lt;br /&gt;die Puppe ohne Kopf,&lt;br /&gt;das saubere Hemd,&lt;br /&gt;das Feuerwehrauto mit der echten Leiter,&lt;br /&gt;das Taschentuch,&lt;br /&gt;der Stuhl,&lt;br /&gt;der Wecker,&lt;br /&gt;die Bausteinkiste,&lt;br /&gt;der Löffel,&lt;br /&gt;die Medizinflasche,&lt;br /&gt;der Trommelaffe,&lt;br /&gt;der Kopf von der Puppe ohne Kopf,&lt;br /&gt;der Bettvorleger,&lt;br /&gt;das Buch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das alles sind Dinge, die kennt irgendwie jedes Kind. In sieben kurzen Geschichten erweisen sie sich als äußerst hilfreich, Dinge mitzuteilen oder begreifbar zu machen, die sich nicht mit einem Wort fassen lassen. Gedankendinge, Gefühlsdinge; wie das ist, wenn abends im Bett noch der Durst kommt, wenn Hermann auf Mama wartet, die auf ein Baby wartet, wenn ein Gewitter das Einschlafen begleitet, Kranksein, Trauer, ein philosophischer Ausflug zu der Herkunft von Geschichten, sich unter dem Bett verstecken und wieder hervorkommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt kein Erklären in den Geschichten und kein Lehren, nirgends eine allgemeingültige Antwort, nur die Sicht eines Stuhls, auf dem ein Taschentuch liegt, die Bezeugung eines Taschentuchs, die Meinung eines Lichtschalters, die Kommentare einer Vase ... Und die Dinge reden nicht nur, sie können auch sehr viel für Hermann das Kind tun. Sie können ihm beim Verstecken helfen, beim Gesundwerden, beim Überwinden eines dunklen Flurs, um Wasser zu holen. Sie antworten auf eine Frage und beschäftigen sich mit Gewitter, wenn eins da ist, jedes Ding auf seine eigene Weise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Art von Selbstgespräch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kenne das Buch seit wenigstens sieben Jahren und wollte eine entsprechende Empfehlung schon vor Monaten schreiben - doch wie? Auf die Idee, die Geschichten mit Selbstgesprächen in Verbindung zu bringen, kam ich  erst vor kurzem beim erneuten Lesen. Mit Dingen reden ist doch, so dachte ich mir, als redete man mit sich selbst. Denn die  Antwort, welche einem die Dinge geben, welche man sie geben lässt, kommt  doch nicht von den Dingen, sondern aus einem selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hermann das Kind und die Dinge&lt;/span&gt; derart zu betrachten, mag übertrieben scheinen. Es ist ein Kinderbuch, das sieht jeder an den großen Bildern, Bilder auf jeder Seite! Im Kinderbuch ist es normal, das Gegenstände wie Personen sprechen und handeln können! Ja, normal und, wie ich finde, irgendwie sehr heilsam. Meine Betrachtungsweise ist angeregt worden durch zwei Bücher von &lt;a href="http://www.klaus-lange-hamburg.de/index.html"&gt;Klaus Lange&lt;/a&gt;, der folgendes schreibt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Menschen reisen überall hin und kommunizieren mit anderen, wo sie auch  sind auf der Erde. Die Reise zu sich selbst und die Kommunikation mit  sich selbst sind bei uns jedoch weitgehend unbekannt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.klaus-lange-hamburg.de/Deutsch/deutsch.html"&gt;Quelle&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Harrie Geelen (1993) Herman het kind en de dingen. Amsterdam // dt. von Mirjam Pressler (1993) Hermann das Kind und die Dinge. Köln&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-1252265556965068875?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/1252265556965068875/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=1252265556965068875&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/1252265556965068875'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/1252265556965068875'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2010/09/selbstgesprache.html' title='Selbstgespräche'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-4162242350496688065</id><published>2010-09-16T13:10:00.007+01:00</published><updated>2010-11-20T23:00:51.203Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pädagogik'/><title type='text'>Sprachlos</title><content type='html'>Interview mit einer Prinzessin, die stumm ist.&lt;br /&gt;Mein Interview, das ich heute mit Euch führen werde, handelt um die Liebe. Prinzen und Prinzessinnen lieben sich, so ist das im Märchen, sie sind Paare auf ewig. Wenn sie nicht gestorben sind. Mit Euch habe ich eine Prinzessin gefunden, die noch lebt. Was sagt Ihr zum Prinzessinnendasein im Allgemeinen und als Frau an der Seite Eures Gemahls im Besonderen?&lt;br /&gt;Nun, ich gehe gleich zur nächsten Frage über, ganz konkret, es heißt, Sie würden Ihren Prinzen nicht küssen, manche behaupten scherzhaft, aus Angst, er könne ein Frosch werden, böse Zungen sagen, aus Furcht, Ihr selbst würdet Euch in eine Kröte zurückverwandeln, wenn Ihr küssen tätet.&lt;br /&gt;Aber mal ehrlich, in welchem Märchen, das von Prinzen und Prinzessinnen handelt, fehlt der Kuss? Doch wohl nirgendwo.&lt;br /&gt;Der Kuss ist der Schlüssel zur Liebe! Liebt Ihr Euren Gemahl?&lt;br /&gt;Wie auch immer, eine andere Frage, die ich für Euch vorbereitet habe, ist die nach Eurer Rapunzelkrankheit.&lt;br /&gt;Zuvor aber, ich höre, Ihr sprecht kein Wort. Niemandem ist klar, warum Ihr nicht sprechen könnt, nicht einmal Ihr selbst erklärt es uns. Wenn Ihr uns den Grund nicht nennt, dann gibt es ihn wohl nicht, schlussfolgere ich logisch. Würdet Ihr mir dennoch eine Frage beantworten?&lt;br /&gt;Warum geht Ihr hinauf in das einzige Zimmer vom Turm unter dem Dach und harrt dort lange, lange aus? Ich stehe hier unter Eurem Fenster, natürlich könnte ich auch die Treppe zu Euch hinaufsteigen, aber unabhängig davon, was macht Euch rapunzeln?&lt;br /&gt;Ihr werdet nicht mit der Sprache herausrücken, dann frage ich anders. Es müsste Euch möglich sein, die Treppe im Turm zum Hinabsteigen zu benutzen, darum:&lt;br /&gt;Erfindet Ihr Eure Krankheit selbst?&lt;br /&gt;Welchen Einfluss hat Euer Gemahl auf Euren Willen zu sprechen, den Turm zu verlassen und zu küssen? Er rief im ganzen Land die Drohung aus, Euch aufgrund Eurer erfundenen Krankheit, Eures Schweigens und Eurer Abstinenz aus dem Schloss zu werfen. Euer Schweigen könnte Taubheit sein, Eure Abstinenz fehlendes Verlangen und das wiederum die Abwesenheit von Liebe, und einer Frau zuzusehen, wie sie rapunzelt und rapunzelt, gleichwohl es eine Treppe und einen Außenlift gibt, das hält ein Liebender im Leben nicht aus.&lt;br /&gt;Eine letzte Frage. Wenn es kein Vor und Zurück mehr gibt, wollt Ihr Euch dann aus dem Fenster stürzen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Mehr Antworten im nächsten Interview, dann mit der Fee. Soviel schon jetzt, die Headline: &lt;span style="font-family: arial; font-size: 130%;"&gt;Prinzessin steigt vom Turm - Hofstaat flieht.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-4162242350496688065?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/4162242350496688065/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=4162242350496688065&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/4162242350496688065'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/4162242350496688065'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2010/09/sprachlos.html' title='Sprachlos'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-3868442388587214102</id><published>2010-09-01T00:05:00.003+01:00</published><updated>2010-09-01T09:02:24.430+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sumpf und Moor'/><title type='text'>Vergänglichkeit</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TH4IHRnTqXI/AAAAAAAAAMA/U_GmHmbwn2A/s1600/01.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 134px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TH4IHRnTqXI/AAAAAAAAAMA/U_GmHmbwn2A/s200/01.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5511851915028441458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;In diesem Blogbeitrag: Auszug aus einem Interview. Frau Sumpffuss im Gespräch mit der Fotografin Moor. Man beachte die englische Aussprache des Namens, Frau Moor hat drei Jahre in London (Großbritannien) gelebt. Fotos zum Vergrößern anklicken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Sumpffuss: Liebe Mrs Moor, ich habe Sie um Bilder zum Thema Vergänglichkeit gebeten und Sie antworteten, Sie seien Fotografin. Was meinen Sie damit?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Moor: My answer, meine Anwort habe ich ursprünglich als Widerspruch zu ihrer Anfrage betrachtet. I am a photographer, that means, ich filme nicht etwa, wie etwas vergeht, sondern ich liefere nur eine einzige Aufnahme. Auf den Bildern sehen Sie Zustände, aber nicht die Vergänglichkeit, that was my first thought.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Und dann?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann dachte ich mir, schicke ich Ihnen doch Zustände, snapshots, äh, Momentaufnahmen von Wiese und Wald. Alles verändert sich mit der Zeit. Everything could be shown under the topic &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Vergänglichkeit&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Schreibe ein Thema über ein Bild und der Betrachter wird es entsprechend ansehen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Yes. Bild und Bildunterschrift setzen Assoziationen frei. Und noch etwas: die Vergänglichkeit, das Vergehen ist ein Prozess. Der läuft aber nicht mehr auf den Bildern ab, sondern im Betrachter, in the viewer, you understand?!&lt;br /&gt;When I was taking that photograph of the mushroom, als ich den Pilz fotografierte, wollte ich allein diesen Zustand festhalten, das Gemälde, das er auf den Boden malte. Ich war dem Thema Vergänglichkeit dabei sehr nahe insofern, als ich dachte, dass ich genau im rechten Augenblick gekommen war und zum Glück mit Kamera. Am nächsten Tag wäre der Pilz vielleicht schon fort gewesen oder die schwarze Farbe vom Nachtregen in den Boden gespült, washed into the ground.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TH4IRm5SCjI/AAAAAAAAAMI/BxMOQb1j52k/s1600/Bluten.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 200px; height: 133px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TH4IRm5SCjI/AAAAAAAAAMI/BxMOQb1j52k/s200/Bluten.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5511852092539669042" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Der Betrachter Ihres Pilzbildes denkt doch wohl eher an den Pilz, der vergangen ist, oder?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh yes, I want to comment this. Auch für mich hat das Bild noch diese andere Bedeutung. Wobei ich nicht glaube, dass es jeder, die das Bild sieht, ähnlich gehen muss. Bei mir kommt noch hinzu, dass ich den Pilz schon ein paar Tage früher kannte, als er noch jung war und lebte. Sein Hut hatte sich noch nicht einmal geöffnet gehabt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Die drei Fotos unter dem Titel "Blätter verschwinden" wirken auf mich dann aber doch, als wollten Sie das Vergehen eines Materials, Verzeihung, das Vergehen von etwas ehemals Lebendigem sichtbar machen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/THY_maqcUEI/AAAAAAAAALQ/7UJ4JSMhob4/s1600/03.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/THY_maqcUEI/AAAAAAAAALQ/7UJ4JSMhob4/s200/03.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5509661123359297602" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/THY_muULPSI/AAAAAAAAALg/rEUDzEqIGQk/s1600/05.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/THY_muULPSI/AAAAAAAAALg/rEUDzEqIGQk/s200/05.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5509661128634613026" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/THZAI3X7SDI/AAAAAAAAALo/bXj4DxaLpRw/s1600/06.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/THZAI3X7SDI/AAAAAAAAALo/bXj4DxaLpRw/s200/06.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5509661715181815858" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;(Moor lächelt nachsichtig) Es sind Zustände, nothing else, nichts anderes. Die drei Aufnahmen sind am selben Tag entstanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Gibt es den Zustand überhaupt? Die Blätter sind doch, wie wir sehen im Zersetzungsprozess.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da sprechen Sie wohl gerade Ihren eigenen inneren Prozess an, Frau Sumpffuss. Natürlich zersetzen Sie sich nicht, entschuldigen Sie meine missverständliche Ausdrucksweise, ich meine natürlich nur die Entwicklung Ihrer Gedanken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Aber räumen Sie denn gar nicht ein, dass es der Willkür unterliegt, etwas als Zustand zu bezeichnen? Und würden wir in der Welt überhaupt je auf etwas stoßen, das keiner Entwicklung unterliegt?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich will Ihnen gerne zustimmen, dass der Zustand eine ausgemachte Größe ist und alles in der mir bekannten Welt in Bewegung. In unserer Wahrnehmung allerdings, in &lt;span style="font-style: italic;"&gt;meiner&lt;/span&gt; Wahrnehmung, erscheinen viele Dinge über fühlbare Zeiträume hinweg unverändert, beständig, oder ich nehme eben meine Kamera zu Hilfe und mache eine Momentaufnahme. Wie lange wollten Sie da beispielsweise vor den Blättern stehen, um die Zersetzung zu sehen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Ich gebe zu, es ist schwer, das Vergehen minutiös  zu verfolgen, und wahrzunehmen, was geschieht.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;An Ihren Blätterbildern, Frau Moor, hat mich ja die Zartheit der Blattgerippe fasziniert und ihr Übergang in die Substanz des Untergrundes.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh, that's my topic, darüber spreche ich sehr gerne! Statt das Vergehen könnte ich auch das Werden oder Entstehen beschreiben oder die Wandlung. Im Herbst, in dem ich das Vergehen der sommerlichen Pracht bedauern könnte, treten neue Formen und Farben hervor. Especially the autumn foliage is wonderful. Red and yellow colours kommen aber nur zur Geltung, weil der grüne Blattfarbstoff sich abbaut. Und ich bilde die Blattnerven nicht ab, um den Verfall des Blattes zu betonen, sondern um diesen besonderen Augenblick im Lebenszyklus festzuhalten, der nicht anders als andere Zustände auch der Vergänglichkeit anheim fallen wird.&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Ich verstehe es so, dass ein sagen wir gelbes, angewelktes Blatt sowohl Ausdruck für die Vergänglichkeit des Lebenssommers sein kann, als auch etwas Schönes an sich, dessen Vergänglichkeit man bedauern wird.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe beim Fotografieren stets letzteres im Sinn. Im Sommer wie im Herbst. Mir ist irgendwann früher wieder aufgegangen, wie zerbrechlich doch auch die Schönheit dessen ist, was wir allgemein schon dem Zerfall zurechnen. Nur für eine kurze Zeit leuchtet das Buchenlaub im Wald zu den Füßen. An dunklen Regentagen, wenn  das Wasser die Blätter reinwäscht, fast noch mehr als an Tagen mit  Sonne. Ich denke, es könnte immer so bleiben, ... wie mir derselbe Gedanke auch im Sommer kommt. Die  Schalen der Bucheckern sind hell und samtig innen und die Kastanien  glänzen. Die Kinder wünschen sich, Kastanien blieben immer so, wie sie  aussehen, wenn sie gerade frisch gefallen sind.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/THZAI3X7SDI/AAAAAAAAALo/bXj4DxaLpRw/s1600/06.jpg"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/THY_maqcUEI/AAAAAAAAALQ/7UJ4JSMhob4/s1600/03.jpg"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/THZAJasBtOI/AAAAAAAAALw/GU0-gQlw38Y/s1600/07.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/THZAJasBtOI/AAAAAAAAALw/GU0-gQlw38Y/s200/07.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5509661724661363938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Aber wieso eigentlich, Mrs Moor, stellen Sie mir ein Bild mit einem toten Fisch zur Verfügung und nicht eins mit, sagen wir, Blütenkätzchen? Denken Sie beim Thema Vergänglichkeit an den Tod?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also erstens ist das Fischbild von meiner letzten Ausstellung übriggeblieben und war deshalb im Preis gesenkt und zweitens können Sie sich, Frau Sumpffuss, meine Frühlingsbilder überhaupt nicht leisten. Das liegt daran, dass der Frühling besonders vergänglich ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Und der Tod?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch noch im Tod ist alles vergänglich, das habe ich ja bereits zu den Blättern bemerkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;(Sumpffuss unterbricht Moor) Ist denn der Fisch nicht mehr als ein Blatt? Ich meine, er hat doch zumindest ein Auge!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sicher, als Rezipient haben Sie die Wahl, meine Bilder so oder so zu betrachten. Und Sie dürfen interpretieren, wie Sie wollen. Zum Beispiel könnte es einem einfallen, das Augenmerk auf die Eisschicht zu legen. Sie wirkt nicht sehr fest. Noch ein bisschen mehr Sonne, und sie schmilzt dahin. Damit gibt sie den Fisch dem Verwesungsprozess frei - wobei wir hier nicht nur an Tod denken müssen, sondern auch an das Leben, das diesen Prozess bedingt, die vielen Bakterienarten und Pilzsorten, die daran beteiligt sind, und im See geht das Leben weiter. Und das Auge? Yeah, the eye ... It is looking directly into my lens, isn't it?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Ist das nicht gemein zu dem Fisch?&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/THZRkIpY8LI/AAAAAAAAAL4/jjUqBUwMvaU/s1600/08.jpg"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ach, wissen Sie, dazu eine Geschichte vom Meer: Die Wellen hinterlassen am Strand Linien, Wellenlinien aus Muscheln. Und  weil sie so unterschiedlich aufs Land laufen, gibt es mehrere Linien,  die sich immer wieder überschneiden. Auf so einer Linie habe ich einen  Fisch gefunden. Er war tot und sah immernoch wundervoll aus. Sein Leib  glänzte in verschiedenen Farben. Es war ein sehr kleiner Fisch,  eineinhalb Büroklammern lang und sehr dünn. Ein Kind kam an und meinte, dieser Fisch  sähe aus wie ein Kettenanhänger, also Schmuck. Es hielt den toten Fisch zum Betrachten eine Weile in seiner Hand. Ein anderes noch sehr junges Kind wollte den Fisch auch sehen. Es hat ihn ins Wasser geworfen, sich gefreut und gesagt, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Now it lives again&lt;/span&gt;! Dann wollte es noch mehr Fische finden und wiederbeleben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;(Sumpffuss sehr nachdenklich) Ja, ja.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/THY_l8T6x_I/AAAAAAAAALI/ND40rFG5q_o/s1600/02.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 200px; height: 143px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/THY_l8T6x_I/AAAAAAAAALI/ND40rFG5q_o/s200/02.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5509661115211761650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-3868442388587214102?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/3868442388587214102/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=3868442388587214102&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3868442388587214102'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3868442388587214102'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2010/09/verganglichkeit.html' title='Vergänglichkeit'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TH4IHRnTqXI/AAAAAAAAAMA/U_GmHmbwn2A/s72-c/01.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-2397364911877069265</id><published>2010-08-28T21:05:00.001+01:00</published><updated>2010-09-25T09:00:46.175+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='und mehr'/><title type='text'>Mutprobe</title><content type='html'>Wenn es nach dem Ferienwetter regnerischer und kühler wird, wechselt man zu den Jacken vom vergangenen Herbst. In den Jackentaschen findet sich manchmal noch ein Taschentuch mit Rotz und vielleicht auch ein paar Tränen von vor einem Jahr. Eine solche Jacke mit Taschentuch musste es sein, damit ich mich auf den Weg machen konnte.&lt;br /&gt;Eigentlich hätte ich vorher wissen können, dass ich keinem echten Wildschwein begegnen würde, weil es ja nur eine Mutprobe war. Bei Mutproben handelt es sich nie um den Ernstfall. Der Proband soll nur etwas eingeschüchtert werden.&lt;br /&gt;Zum Beispiel durch die Dunkelheit. Unten auf meinem Weg hüllte sie mich vollkommen ein. Oben schien der Himmel durch die Baumkronen. Ich schaute hinauf, um mich zu orientieren. Den Weg spürte ich unter meinen Füßen, aber sehen konnte ich ihn nicht. Öfter spähte ich dann doch in die Dunkelheit. Ich sah optische Täuschungen, Vorspiegelungen meines eigenen Auges, graue Flecken im Schwarz. Was soll man schon sehen, wenn es wirklich ganz duster ist. Der helle Himmel konnte hier unten nichts ausrichten. Ich befürchtete, jeden Moment über ein Wildschwein zu stolpern. Wildschweine sind nicht riesig, sie gehen mir vielleicht bis zum Brustbein. Das Schlimme ist, sie sind kompakt, sie sind stabil, sie fallen nicht einfach um, sie fliegen nicht fort und sie gehören, wie Ferkel zu Puh sagen würde, wohl eher zu den wilderen Tieren. Sie könnten auf die Idee kommen zu kämpfen, wenn man sie verärgert.&lt;br /&gt;Genug über Wildschweine! Ich wusste noch, wo ich am Tage ihre Spuren gesehen hatte: durchwühlter Boden. Ich lauschte. Der Regen machte ein ständiges Geräusch. Der Regen in den Bäumen. Unter freiem Himmel regnete es nicht mehr, in den Bäumen regnet es gewissermaßen noch viel länger. Ich bekam einen einzigen Tropfen auf die Kapuze, alle anderen Tropfen hörte ich nur. Würde ich die Wildschweine bei all dem Lärm wühlen hören? Wühlten sie laut oder leise? Atmeten sie laut?&lt;br /&gt;Ich war auf einem Wegstück angelangt, das man beim besten Willen nicht mehr sehen konnte. Nichtmal anhand des Himmels über den Baumkronen. Die Kronen waren viel zu dicht. Sie hatten über dem Weg nicht mehr Raum als anderswo. Wie hätte ein Katzenauge hier genug Licht sammeln können, um zu leuchten? Welches Licht, wenn es keins gibt?&lt;br /&gt;Der ganze Weg voller Fragen. Ich dachte, wenn ich Angst habe - und die hatte ich -, dann bin ich wenigstens nicht allein. Ich wünschte mir, die Tiere würden rechtzeitig vor mir verschwinden und mich auf ihrer Flucht nicht erschrecken. Ich hoffte, sie könnten mich hören. Ich hörte mich selbst nicht. Meine Schritte verursachten so wenig Geräusch wie auf einem Samtteppich. Kein Zweig knackte unter ihnen. Einmal stieß ich gegen Blätter. Selbst das spürte ich mehr, als dass ich es hörte. Die Blätter trieften vor Nässe, dazu das Tropfen in den Bäumen, ich wusste von der Wanderung am Tage Pfützen vor mir auf dem Weg - hoffentlich waren sie nicht größer geworden! Statt Gummistiefel trug ich Halbschuhe, mit denen es sich besser wegrennen lässt. Vielleicht gab es sogar schon den ersten Anlass zum Flüchten. Links von Geradeaus im Dunkeln leuchtete ein Punkt. Weil ich ging, änderte sich meine Perspektive und Pflanzen verbargen den Punkt vor mir. Ich konnte aber mehrmals feststellen, dass er sich nicht bewegt hatte, immer noch da war, immer noch leuchtete. Vielleicht sah ich in ein Tierauge und das Tierauge sah mich. Ich weiß, wie reglos Rehe stehen können als Alternative zur Flucht. Können Rehaugen auch leuchten? Dann sah ich zur Rechten auf dem Boden ein vertrautes Glimmen und weiter weg noch eins und noch eins. Die Glühwürmchen - in meiner Kindheit sind sie durch die Luft geflogen, hier sah ich sie nur am Boden. Es sei denn, das Rehauge ...&lt;br /&gt;So ein Glühwürmchenkörper kann richtig etwas beleuchten. Um ihn sah ich das Buchenlaub. Es glänzte feucht. Seine Farbe ergänzte ich in meinem Kopf, denn wenn ich mich jetzt daran erinnere, dann fällt sie mir ein, aber nicht, dass ich sie gesehen hätte.&lt;br /&gt;Wie in einer Geisterbahn zog ich an den Attraktionen links und rechts des erahnten Weges vorbei. Da kam schon die nächste. Sie ließ mich zweifeln, was ich sah. Es schien mir, da gab es einen Abgrund, der aus sich heraus leuchtete. Ich sah den Weg nicht, aber den Abgrund. Wieso leuchtete er, andererseits war gerade das mein Glück, meine Chance, nicht hineinzufallen. Ich wusste noch von der Tagestour, dass es links meines Weges recht steil in die Tiefe ging. Schwarze, feuchte Erde, Schlammlöcher, Sumpf. Erdinseln, die auf Wasser schwimmen, das erst hervorttritt, wenn ein Fuß die Insel beschwert.&lt;br /&gt;Ich sah meinen Weg nicht und ich fühlte mit den Füßen kaum, ob ich auf matschigem Weggrund wandelte oder schon in den Wald zu meiner Rechten eingetaucht war. Es blieb der Blick nach oben, ob ich da den Himmel sehen würde und an den Baumkronen, die sich schwarz davon abheben, den Verlauf des Weges ausmachen könnte. Mit diesem Blick ging mir meine Täuschung auf. Der Abgrund zu meiner Linken war so tief, wie die Baumkronen hoch waren, und vom Grunde leuchtete mir der Himmel entgegen. Es war eine Spiegelung! Ich hatte die Pfützen erreicht, die ich bei Tage gesehen hatte.&lt;br /&gt;Mit jeder bestandenen Gefahr wurde mir der Weg leichter. Er wurde auch breiter und bekam zumindest zur Linken eine eindeutige, sichtbare Begrenzung. Ich musste mich nur rechts von den dicken Baumstämmen halten. Wenn ich leicht nach oben blickte, sah ich sie. Der Weg führte von hier ab eine Weile geradeaus. Es regnete in den Bäumen, ich lief und der Weg ging vorwärts, bis ich ihn verlor. Ich spürte ihn nicht mehr unter meinen Füßen. Ich lief auf Laub. Ein Versuch, weiter links zu gehen, stieß mich an Blätter und Zweige, der Versuch weiter rechts sagte mir nur: Laub, Laub, Laub, du bist mitten im Wald. Da lag auch wieder ein Glühwürmchen. Hätte mir jetzt einer im Dunkeln noch die Augen verbunden und mich gedreht, ich hätte mich erst wieder in der Morgendämmerung zurechtgefunden. So aber, der Annahme folgen könnend, dass ich doch die ganze Zeit nur geradeaus gegangen war, wagte ich es, mich um 180° zu drehen. Wo vorher mein Nabel hinzeigte, befand sich jetzt mein Rückgrat, und die Nasenspitze richtete sich auf das, was vorher hinter mir gewesen war. Nach wenigen Schritten traf ich auf den Weg, der an jener Stelle eine Linkskurve beschrieb. 90°. Das hatte ich nicht sehen können.&lt;br /&gt;Noch ein Stück auf festem Boden und mit den Augen durchs Ungewisse, dann sah ich den Mond. Er war eine richtige Lampe. Er hatte die ganze Zeit meinen Himmel hell gemacht, das war er. Um eine solche Kleinigkeit wie den Mond hatte ich mich beim Entschluss zu der Mutprobe noch gar nicht gekümmert. Nun gab es ihn und er machte mir den weiteren Weg wirklich angenehmer. Knappe zwei Kilometer Rückweg ohne Angst, mir nichts dir nichts ein Schwein zu überrennen. Der Mond machte schöne Wolken sichtbar und weißen, hohen Nebel über der Wiese. Er überstrahlte nicht die Sterne und nicht die Flugzeuge, die mir anzeigten, dass es eine Zivilisation noch gab. Ich konnte so viel sehen, dass ich sogar noch einen Umweg an einer Wiese entlang wählte. Geheimnisvoll in den Schatten der Bäume gehüllt standen die Pferde nebeneinander. Eines scheute vor mir, dabei war ich ihm gar nicht nahe gekommen.&lt;br /&gt;In der Wiese leuchtete das Mondlicht durch unzählige Wassertropfen und im Taschentuch aus der rechten Jackentasche war noch Platz für etwas Rotz. Wahrscheinlich habe ich die Mutprobe ja bestanden, könnte nur noch sein, dass ich bei der Schriftlichen heute durchgefallen bin.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-2397364911877069265?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/2397364911877069265/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=2397364911877069265&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/2397364911877069265'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/2397364911877069265'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2010/08/mutprobe.html' title='Mutprobe'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-191634774815207909</id><published>2010-08-04T19:37:00.000+01:00</published><updated>2010-08-05T14:13:02.934+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sumpf und Moor'/><title type='text'>In der Erde</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TFm4hx1__5I/AAAAAAAAAKY/ErWseOserCg/s1600/Himmel+01.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TFm4hx1__5I/AAAAAAAAAKY/ErWseOserCg/s200/Himmel+01.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5501631310264795026" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;A u f der Erde leben&lt;/span&gt;, ist gängiger Sprachgebrauch. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;In&lt;/span&gt; der Erde leben nur Maulwürfe und Würmer und Engerlinge. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Spreche ich aber von der Erde als Planet, so ist es möglich, auch &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;diejenigen als innendrinnen zu begreifen, die auf den Kontinentalplatten und den Meeren leben. Am Grunde der Atmosphäre.&lt;br /&gt;"Wir sind Menschen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;in&lt;/span&gt; einem Planeten.", sagt Johannes Heimrath &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Herausgeber, Art Director der Zeitschrift Oya)&lt;/span&gt; zu Beginn eines &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Gespräches über Gemeingüter. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;(&lt;a href="http://www.oya-online.de/article/read/47.html"&gt;Lasst uns die Spielregeln ändern&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;Nebenbei:&lt;/span&gt; Das ganze Gespräch ist interessant. Speziell auf&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; die Sichtweise, ob Menschen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;auf&lt;/span&gt; oder &lt;span style="font-style: italic;"&gt;in&lt;/span&gt; ihrem Planeten leben, geht Johannes Heimrath in der Minute 12:20 des Videomitschnitts ein.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TFnJJ3e0FVI/AAAAAAAAAK4/7MfGx0KZJe8/s1600/Himmel+02.jpg"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TFnJJ3e0FVI/AAAAAAAAAK4/7MfGx0KZJe8/s200/Himmel+02.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5501649591158969682" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TFm4wzJ-i4I/AAAAAAAAAKo/5XRGWWf_kjg/s1600/Himmel+03.jpg"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TFm4wzJ-i4I/AAAAAAAAAKo/5XRGWWf_kjg/s200/Himmel+03.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5501631568315059074" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Er beschreibt es als Schlüsselerlebnis, einmal bei &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Abram"&gt;David Abram&lt;/a&gt; (&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Von Gaia umfangen&lt;/span&gt;) gelesen zu haben, wir würden in der Erde leben, unter der ganzen vielen Luft, deren Druck wir nur nicht merken, weil wir "dafür gebaut" sind, etwa 100km tief in der Atmosphäre (gerechnet von der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%A1rm%C3%A1n-Linie"&gt;Kármán-Linie&lt;/a&gt;) zu leben. Es ist für mich ein fühlbarer Unterschied, ob ich mich an der Oberfläche von der Welt&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; begreife&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;, die mich nährt und schützt, oder in ihr drinnen.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TFm4xB8KdtI/AAAAAAAAAKw/AcvG3eBrQM0/s1600/Himmel+04.jpg"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TFm4xB8KdtI/AAAAAAAAAKw/AcvG3eBrQM0/s200/Himmel+04.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5501631572283651794" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Mit dem Gedanken, im Innern zu sein und auf dem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Grund des Luftozeans&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Johannes Heimrath)&lt;/span&gt;, habe ich neulich mal wieder zur &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Oberfläche aufgesehen. Natürlich sah ich nur eine bewegte Atmosphäre. Die Kármán-Linie konnte ich nicht ausmachen und mal eben aus meinem Element springen wie ein Fisch aus dem Wasser wollte ich nicht.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.kulturkreativ.net/media/art/art_3fa8db2920989/Abram_Gaia.pdf"&gt;link&lt;/a&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;zu David Abrams Aufsatz &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Von Gaia umfangen.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wie die Gaia-Hypothese unsere Wahrnehmung verändert. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Eine Nachfrage an die Macher von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Oya&lt;/span&gt; zu David Abram hat mich zu dem Aufsatz und der Gaia-Hypothese geführt. Die Hypothese ist nicht Grundlage meines Blogeintrags. Indem ich den Link setze, stimme ich der Hypothese nicht automatisch zu. Sie ist für mich ganz neu und etwas, was mich interessiert. Meinungen zu der Hypothese lese ich gerne in den Kommentaren.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-191634774815207909?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/191634774815207909/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=191634774815207909&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/191634774815207909'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/191634774815207909'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2010/08/in-der-erde.html' title='In der Erde'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TFm4hx1__5I/AAAAAAAAAKY/ErWseOserCg/s72-c/Himmel+01.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-1463203512923361157</id><published>2010-07-31T21:18:00.000+01:00</published><updated>2010-07-31T21:42:47.933+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Wurmkur</title><content type='html'>Der alte &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=1nnSJ1-jrJI"&gt;Wurm&lt;/a&gt;. Der neue &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=-TlmpTGQgI0"&gt;Wurm&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während man sich den neuen Wurm einhört, verflüchtigt sich der alte. Ein völlig unbekannter Wurm braucht im Durchschnitt drei Anläufe oder mehr, um sich festzusetzen. Aber dann ist er extrem ansteckend und man sollte es in  Gegenwart anderer Menschen tunlichst unterlassen zu singen, zu summen oder zu pfeifen. Es ist ein Irrglaube, man könne mit Ohrwürmern die Welt zum eigenen Musikgeschmack bekehren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-1463203512923361157?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/1463203512923361157/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=1463203512923361157&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/1463203512923361157'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/1463203512923361157'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2010/07/wurmkur.html' title='Wurmkur'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-745958182891488534</id><published>2010-07-08T19:32:00.000+01:00</published><updated>2010-07-31T21:22:46.815+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sumpf und Moor'/><title type='text'>Naturtagebuch</title><content type='html'>Die Ameisenhaufen werden immer kleiner.&lt;br /&gt;Drei Nadeln und das wars.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-745958182891488534?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/745958182891488534/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=745958182891488534&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/745958182891488534'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/745958182891488534'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2010/07/reduziert.html' title='Naturtagebuch'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-464853826673531966</id><published>2010-06-24T06:56:00.000+01:00</published><updated>2010-06-24T22:08:42.719+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sumpf und Moor'/><title type='text'>Lärmbelästigung</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Frau Sumpffuss,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;eigentlich wollten wir an dieser Stelle einen Veranstaltungshinweis posten, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic; font-family: arial;"&gt;Musizieren im Wald, Sonntag, 27. Juni, Treffpunkt 14:00 Uhr am Waldeingang.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt; Aber das ist nun passé.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sumpffuss: Ja, denn das Musizieren in einem Landschaftschutzgebiet könnte eine Ordnungswidrigkeit nach Absatz 1 gemäß § 74 des Brandenburgischen Naturschutzgesetzes darstellen und kann mit einer Geldbuße bis zu hunderttausend Deutsche Mark geahndet werden. Ich kann nicht im Vorraus sagen, ob ich dieses Geld werde aufbringen können. Da noch nicht klar ist, ob die D-Mark wieder eingeführt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TCL7YXhNk_I/AAAAAAAAAIo/3gl-q0FtPkM/s1600/Landschaftsschutzgebiet.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TCL7YXhNk_I/AAAAAAAAAIo/3gl-q0FtPkM/s200/Landschaftsschutzgebiet.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5486223692139434994" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bravors.brandenburg.de/sixcms/detail.php?gsid=land_bb_bravors_01.c.23737.de"&gt;Verordnung&lt;/a&gt; über das Landschaftsschutzgebiet  „Potsdamer Wald- und Havelseengebiet“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Sind Sie denn damit einverstanden, dass Musik im Wald eine Lärmbelästigung darstellt?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Sumpffuss: Ja, aber sicher. Sie können damit rechnen, dass ich das nicht ironisch meine.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Obwohl es nicht einer gewissen Ironie entbehrt, dass das Forstamt derzeit, zur Brutzeit! eine Harvester in das Landschaftsschutzgebiet schickt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sumpffuss: Das ist keine Ironie, das ist tragisch. Harvester ist in diesem Fall die englische Bezeichnung für forstwirtschaftliche Vollernter. Die Maschine fällt einen Baum von 1 Meter 50 Umfang in sieben Sekunden und sägt ihn gleich darauf in transportgerechte Stücke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TCL_4ZFPuJI/AAAAAAAAAIw/KOfYY443JtM/s1600/Harvester+02.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TCL_4ZFPuJI/AAAAAAAAAIw/KOfYY443JtM/s200/Harvester+02.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5486228640361330834" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TCMAk2d-3WI/AAAAAAAAAI4/577HkEdRt4Y/s1600/Harvester+03.jpg"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TCMAk2d-3WI/AAAAAAAAAI4/577HkEdRt4Y/s200/Harvester+03.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5486229404163956066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Harvester im Landschaftsschutzgebiet Anfang Juni&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und Musik kann ebenso als Lärm empfunden werden?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Sumpffuss: Ja, klar. Wer will denn für einen anderen entscheiden, was der als störend empfindet. Lärm ist nicht automatischl gleichbedeutend mit Störung, aber ich gehe in diesem Fall - menschengemachter Lärm im Wald - erstmal davon aus.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TCMA0q6SigI/AAAAAAAAAJA/TNoY0k3En00/s1600/Harvester+01.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TCMA0q6SigI/AAAAAAAAAJA/TNoY0k3En00/s200/Harvester+01.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5486229675939367426" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Machen Tiere auch Lärm?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Sumpffuss: Sie können sehr laut sein. Der Ruf eines Kranichs ist noch über eine Entfernung von 2km zu hören. Der Kuckucksruf trägt weit.  Lärm ist das für mich nicht. Das wäre es, wenn drei Kuckucke geichzeitig und vollkommen durcheinander rufen würden oder drei Amseln auf dem selben Ast singen. Den Vogelgesang am Morgen bestreiten sehr viele Vögel gleichzeitig. Nur sitzen sie nicht alle in einer Reihe vor meinem Fenster. Ein Vogel ist ganz nah, der Nächste weiter entfernt. Das ist etwas, das ich beim Musikmachen im Wald, am Waldsee oder auf der Lichtung nachahmen würde. Die Musiker verteilen sich im Raum. Sie schaffen Abstand zwischen sich; sie verteilen sich zum Beispiel um den See und musizieren von gegenüberliegenden Ufern aus. Zum Zweiten beziehen sie sich aufeinander.&lt;br /&gt;Etwas anderes sind zum Beispiel Insektengeräusche. Grashüpfer zirpen zu Hunderten gemeinsam und am Abend wird das zu einem Dauergeräusch. Daher nehme ich die Idee, dass wir Musikerinnen auch nebeneinander miteinander das Gleiche spielen können, nur eben jede ganz leise. Wir erzeugen miteinander ein Geräusch.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Oh, Sie wollen also gar nicht Mozart oder Haydn spielen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sumpffuss: Nein. Ich würde mich gerne einpassen in die Landschaft aus Tönen und Geräuschen, die schon da ist. Ich würde gerne ausprobieren, da mitzuwirken. Ohne störend zu wirken. Wenn ich mir jetzt ein Musikstück vornehme, dann mag es in dem einen Moment passen und im nächsten wieder nicht. Doch auf den nächsten Moment kann ich keine Rücksicht nehmen, wenn ich das Musikstück zu Ende bringen will. Hierbei ist interessant, dass Singvögel mit einem ausgeprägten, komplexen Gesang weniger gesellig sind. Der Haussperling singt recht einfach und ist verträglicher mit seinen Artgenossen als beispielsweise die gesangsbegabte Amsel, die sich stark revierbildend verhält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TCOrvsuEBwI/AAAAAAAAAJQ/9iq3MqvO5WA/s1600/Konzertsaal+Wald.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TCOrvsuEBwI/AAAAAAAAAJQ/9iq3MqvO5WA/s200/Konzertsaal+Wald.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5486417607013959426" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;Konzertsaal&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Geht es um die Einfachheit?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Sumpffuss: Ich setze nicht Kunst gegen Einfachheit. Es geht um Improvisation und die findet im Wald zu bestimmten Bedingungen statt. Eine Bedingung sind die anderen Tiere um uns herum, und die will ich nicht erschrecken.&lt;/span&gt; Die Natur ist eine wunderschöne Bedingung dazu. Mit ihren Erscheinungen liefert sie uns die Partitur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Hat das nicht etwas von "zurück zu den Wurzeln"?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sumpffuss: Das haben Sie gesagt. Es liegt mir fern, dem Musizieren im Wald eine Ursprünglichkeit zuzuschreiben und der komponierten Musik damit etwas abzusprechen. Indem ich die Idee des Musikspielens im Wald in Gedanken weiter entwickelte, beschäftigte ich mich natürlich mit elementaren Dingen der Musik und des Musizierens. Das Elementare aber ist Grundstein aller Musik. Es ist nicht von unterschiedlicher Natur, ob ich nun mitten im Wald sitze oder daheim vorm Klavier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Nun haben Sie ja im Wald gar kein Klavier.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sumpffuss: Ich bin mir fast sicher, dass ich im Wald nicht Klavier spielen wollen würde. Den Klang eines Xylophons würde ich gegenüber dem metallischen Klingen eines Glockenspiels bevorzugen. Am ehesten stelle ich mir Flöten vor, insbesondere Obertonflöten, die miteinander harmonieren, und Percussionsinstrumente.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Wie ist das nun? Wird es eine Veranstaltung geben?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Sumpffuss: Das hängt ganz davon ab. Im Übrigen kann ich an einer Veranstaltung im Freien gar nicht teilnehmen, weil ich nur im Netz existiere. Wer außerhalb seines Bildschirms lebt, hat es da schon leichter.&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; Nun gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TCOqcsmMbqI/AAAAAAAAAJI/_roURo6jJtw/s1600/Konzertsee.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 183px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TCOqcsmMbqI/AAAAAAAAAJI/_roURo6jJtw/s320/Konzertsee.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5486416181051813538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;"Der Konzertsee ist gleichzeitig die Partitur."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-464853826673531966?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/464853826673531966/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=464853826673531966&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/464853826673531966'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/464853826673531966'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2010/06/larmbelastigung.html' title='Lärmbelästigung'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TCL7YXhNk_I/AAAAAAAAAIo/3gl-q0FtPkM/s72-c/Landschaftsschutzgebiet.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-342485909855471306</id><published>2010-06-07T18:28:00.000+01:00</published><updated>2010-06-17T11:08:38.328+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='und mehr'/><title type='text'>Spielanlässe</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Spielanlässe gibt es viele.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oft höre oder lese ich, dass Erwachsene nicht so vie Lust auf Spiele haben, die ihre Kinder spielen: Rollenspiele, Bausteine türmen, Puppenstube. Sie machen das dann auch mal der Kinder wegen, aber eigentlich geht es ihnen dabei nicht so gut, sie finden das Spiel gezwungen, es ist dann für sie, die Erwachsenen, kein Spiel mehr.&lt;br /&gt;Ich meine, dass der Mangel an Lust auf bestimmte Spiele kein Problem sein muss. Es gibt im Alltag genug Spielanlässe, so dass die erwachsenen potentiellen Spielpartner bestimmt ein Spiel darunter entdecken würden, das ihnen spontan zusagt. Ganz ohne den Druck, sich doch wenigstens für ein Spiel zu entscheiden. Nicht irgendjemandem zuliebe. Einfach für den eigenen Spaß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Spielanlässe wahrnehmen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spielanlässe wahrzunehmen bedeutet zweierlei. Die erste Bedeutung ist das Gewahrwerden. Wahrnehmen, was ist. Eventuelle Gedanken, "ich müsste, ich sollte mehr mit meinem Kind spielen", werden auf diese Weise auch einfach wahrgenommen, beobachtet und dürfen weiterziehen. Mit einer neuen Aufmerksamkeit nehme ich bewusst die Impulse meines Kindes wahr, die es setzt, um mich in ein Spiel zu ziehen. Über die eindeutigen Aufforderungen und Bitten zu spielen hinaus gibt es sehr viele unaufdringlichere Impulse, mich zu einem Spiel einzuladen. Manche so unaufdringlich, dass sie gar nicht in mein Bewusstsein vordringen. Ich verpasse die Gelegenheit, mich für ein Spiel zu entscheiden, weil ich das Verhalten des Kindes gar nicht als Spielanlass wahrnehme (wahrnehmen im Sinne von bewusstem Erkennen).&lt;br /&gt;Den Spielanlass wahrnehmen im zweiten Sinn heißt, ihn aufzugreifen. Dem Impuls des Kindes zu folgen und das Spiel aufzunehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie bei der deutlichen Aufforderung, mitzuspielen, habe ich auch bei anderen Spielanlässen die Wahl zu spielen oder nicht. Indem ich mich den Signalen des Kindes in bezug auf Spielen mehr geöffnet habe, empfange ich nicht nur mehr solcher Signale, sondern entdecke darunter auch für mich Gelegenheiten zu spielen. Auf diese Weise spielen mein Kind und ich wieder öfter mit einander.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-342485909855471306?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/342485909855471306/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=342485909855471306&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/342485909855471306'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/342485909855471306'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2010/06/spielanlasse.html' title='Spielanlässe'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-7190944664775963980</id><published>2010-05-30T12:14:00.000+01:00</published><updated>2010-06-07T12:35:30.812+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sumpf und Moor'/><title type='text'>Mai vorbei</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TAzZWh91HdI/AAAAAAAAAH4/JjwRwk07UwU/s1600/Ringelnatter0.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TAzZWh91HdI/AAAAAAAAAH4/JjwRwk07UwU/s320/Ringelnatter0.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5479993827701104082" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nachdem es im März so viele tote Fische auf der Wasseroberfläche und im Uferbereich zu bestaunen gab, entdecke ich nun wieder lebendige Tiere. Kaulquappen und Ringelnatter. Die Quappen ziehen in Ufernähe in dichten Schwärmen hin und her. Die Ringelnatter schwimmt gleich quer über den ganzen See. Von Ufer zu Ufer, wo sie Kaulquappen fressen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TAzZO6ek2OI/AAAAAAAAAHw/SRqxiFm8Lb8/s1600/Ringelnatter.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TAzZO6ek2OI/AAAAAAAAAHw/SRqxiFm8Lb8/s320/Ringelnatter.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5479993696841947362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-7190944664775963980?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/7190944664775963980/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=7190944664775963980&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/7190944664775963980'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/7190944664775963980'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2010/05/mai-vorbei.html' title='Mai vorbei'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TAzZWh91HdI/AAAAAAAAAH4/JjwRwk07UwU/s72-c/Ringelnatter0.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-7720874224479943499</id><published>2010-04-03T08:04:00.000+01:00</published><updated>2010-06-17T05:26:06.078+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pädagogik'/><title type='text'>Bastelanleitung</title><content type='html'>Für April gibt es eine Bastelanleitung. Label: Pädagogik. Eine bemerkenswerte Denkrichtung, die der gelangweilte Leser und auch die Frau gerne ausblenden kann. Eine Bastelanleitung mit Bild selbstverständlich.&lt;br /&gt;Was basteln wir heute?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TA8ccFKxM7I/AAAAAAAAAIQ/Jpaj-0nuIPw/s1600/Hula1.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TA8ccFKxM7I/AAAAAAAAAIQ/Jpaj-0nuIPw/s200/Hula1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5480630540282442674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Einen Hula-hoop aus Gartenschlauch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fangen wir ganz einfach an mit dem Kreisumfang. Wir wollen ja einen Kreis, innerhalb dessen wir uns bewegen können. Den eigenen Körperumfang messen wir ganz einfach mit dem Maßband und teilen ihn gerne mit. Ich freue mich auf Ihre Zuschriften. Den Umfang des Reifens allerdings können wir noch nicht wissen. Dazu gibt es einfache Formeln, die im Internet noch viel einfacher erklärt werden. Zum Beispiel &lt;a href="http://www.mathe1.de/mathematikbuch/geometrie_kreisumfang_119.htm"&gt;hier&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.schule-bw.de/unterricht/faecher/mathematik/3material/sek1/geometrie/kreis/"&gt;hier&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.walter-fendt.de/m14d/piberechnung.htm"&gt;hier&lt;/a&gt;. Hat man sich den Kreisumfang berechnet und zum Beispiel bei einer Reifenhöhe von 150 cm herausgefunden, dass man 4,712389 Meter Gartenschlauch benötigt, wird die Sache komplizierter. Aber nur kurz. Man schneidet möglichst nicht vom eigenen Gartenschlauch 4,712389 Meter ab. Wir benötigen nur Schlauch, den Sprühkopf kann der Gartennachbar behalten. Eventuell noch von Nutzen ist eine Gartenschlauchkupplung. Die Besorgung des Schlauchstücks geht nach Möglichkeit schnell vonstatten.Wir stehen nun wieder auf dem eigenen Grundstück oder in der Mietwohnung mit dem Stück Schlauch. Wir biegen den Schlauch zu einem Kreis. Dabei wird die Länge (4,712389m) zum Umfang. Ganz einfach. Nun gilt es, die zwei Schlauchenden zu verbinden. Wir werden feststellen, dass sich eine herkömmliche &lt;a href="http://www.pvc-profi.de/poolshop/Teich-und-Garten-Zubehoer/Gartenschlauch-Kupplungen/Kunststoff-Klick-Kupplungen?XTCsid=0f01b3212d56343f08db6f0825d0ab8f"&gt;Gartenschlauch Klick Kupplung&lt;/a&gt; nicht eignet. Der Reifen wäre dann nicht durchgehend glatt. Deshalb besorgen wir uns einen handelsüblichen Hula Hoop Reifen aus stabilem Plastik, dessen Plastikrohrdurchmesser dünner ist als der Schlauchdurchmesser. Aus dem Hula Hoop Reifen sägen wir ein etwa 6cm langes Stück raus. Unser Gartenschlauch erhält nun eine Steckverbinung, indem wir das 6cm lange Plastikrohrstück zu Hälfte in das eine Ende des Schlauchs hineinstecken und das andere Ende des Schlauchs auf das hervorstehende Teilstück aufstecken. Fertig ist der Reifen. Wir können ihn nun noch mit farbigem Gappertape verschönern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TA8cq7R32JI/AAAAAAAAAIY/76sFRLOC4As/s1600/Hula2.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TA8cq7R32JI/AAAAAAAAAIY/76sFRLOC4As/s200/Hula2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5480630795325921426" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Zuletzt ein paar praktische Tips: Auch Menschen mit 104cm Körpergröße können mit Reifen von hohem Kreisumfang gut klarkommen. Es braucht für eine geringe Körpergröße keine kleineren Reifen. Mit größeren Reifen gelingt das Hula Hoop leichter. Das Gappertape dient auch zum Schutz des Schlauchgummis. Deshalb kann das Tape anders als in der Abbildung ruhig lückenlos um den Schlauch geklebt werden. Große Reifen in engen Wohnungen sind unpraktisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aufzählung 1: Durchmesser und Kreisumfänge&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;160cm/5,0265482m&lt;/li&gt;&lt;li&gt;165cm/5,1836279m&lt;/li&gt;&lt;li&gt;175cm/5,4977871m&lt;/li&gt;&lt;li&gt;200cm/6,2831853m&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-7720874224479943499?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/7720874224479943499/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=7720874224479943499&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/7720874224479943499'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/7720874224479943499'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2010/04/bastelanleitung.html' title='Bastelanleitung'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TA8ccFKxM7I/AAAAAAAAAIQ/Jpaj-0nuIPw/s72-c/Hula1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-8009708394832905687</id><published>2010-03-26T03:27:00.000Z</published><updated>2010-06-09T04:40:07.108+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sumpf und Moor'/><title type='text'>Todesanzeige</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TA8Mjy1OE1I/AAAAAAAAAIA/In_DBQWDsJo/s1600/Karpfen.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TA8Mjy1OE1I/AAAAAAAAAIA/In_DBQWDsJo/s200/Karpfen.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5480613080613131090" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Selbst noch nicht ganz im Frühling angekommen verabschieden wir uns von Karpfen und Hecht, die diesen Winter verschieden sind. Der Karpfen tut uns leid. Er war der Größte.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TA8MtpK7Y9I/AAAAAAAAAII/01YUUa2eMcA/s1600/Hecht.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TA8MtpK7Y9I/AAAAAAAAAII/01YUUa2eMcA/s200/Hecht.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5480613249818518482" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-8009708394832905687?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/8009708394832905687/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=8009708394832905687&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/8009708394832905687'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/8009708394832905687'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2010/03/todesanzeige.html' title='Todesanzeige'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/TA8Mjy1OE1I/AAAAAAAAAIA/In_DBQWDsJo/s72-c/Karpfen.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-5660199370470376704</id><published>2010-03-02T13:48:00.000Z</published><updated>2010-03-02T18:15:37.636Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pädagogik'/><title type='text'>Ich will heute nicht in die Schule und morgen auch nicht</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;Ich will heute nicht in die Schule und morgen auch nicht.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Aber das geht &lt;i style="mso-bidi-font-style:normal"&gt;mal&lt;/i&gt;; Soll das dann immer so weitergehen?&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ich will &lt;i style="mso-bidi-font-style:normal"&gt;heute&lt;/i&gt; einfach nicht und morgen will ich auch noch zu Hause bleiben.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Was willst du denn dann machen?&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Einen Steg bauen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Aber du kannst doch nicht immer nur einen Steg bauen. Du musst doch auch wieder in die Schule gehen!&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Übermorgen gehe ich doch schon dahin.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Aber woher willst du denn wissen, dass du nicht morgen schon wieder gehst?&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ich weiß, dass ich morgen nicht will.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Geht es denn danach, was du willst? Schickt deine Mama dich nicht?&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ich darf machen, was ich will.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;span style="'font-family:;font-size:12.0pt;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wer hat denn bei euch die Hosen an?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;Das Gerede ginge noch ungefähr so weiter, wäre nicht diese entscheidende Frage gestellt worden.&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="'font-family:;font-size:12.0pt;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Das Mädchen sagte, es trüge viel lieber Kleider und wüsste gar nicht, ob im Kleiderschrank der Mutter überhaupt ein einziger Rock zu finden sei. Ach, doch, einmal könne es seine Mutter auch im Kleid erinnern, im Sommer an einem sehr heißen Tag am See. Also muss es zumindest dieses eine Kleid geben, wenn ... Die Fragende hatte Mühe, das Mädchen zu unterbrechen und das Missverständnis aufzuklären.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-5660199370470376704?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/5660199370470376704/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=5660199370470376704&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/5660199370470376704'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/5660199370470376704'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2010/03/ich-will-heute-nicht-in-die-schule-und.html' title='Ich will heute nicht in die Schule und morgen auch nicht'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-8924791167315145208</id><published>2010-02-18T08:05:00.000Z</published><updated>2010-02-18T08:56:44.777Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sumpf und Moor'/><title type='text'>Die Frau vom Pfau</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/S3z_u2gZDLI/AAAAAAAAAHY/4RXcwTnQSgs/s1600-h/Frau+vom+Pfau+01+kl.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/S3z_u2gZDLI/AAAAAAAAAHY/4RXcwTnQSgs/s320/Frau+vom+Pfau+01+kl.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5439503630327155890" /&gt;&lt;/a&gt;Das ist die Frau vom Pfau. Sie lebt so ziemlich frei. Beim Menschen, aber ohne Gitter oder Zaun. Eine kleine Attraktion in der Waldschule, die wirklich mitten im Wald steht. Wenn im Frühsommer die Jungen großgezogen werden und ihr der Trubel von Besuchern zu viel wird, dann zieht die Frau vom Pfau mit ihrer Nachkommenschaft auch schon mal aus der Waldschule aus. Die Familie zuckelt dann durch das Eingangstor, wo sonst nur Menschen ein und aus gehen und eine eingesperrte Nebelkrähe auf Französisch &lt;em&gt;Aufwiedersehen&lt;/em&gt; sagt.&lt;p&gt;Pfauen schlafen nachts auf Bäumen. Die Pfauen aus der Waldschule lernen von klein auf, wie das geht. Auf Zäune und Äste klettern bzw. flattern und fliegen zu können, ist überlebenswichtig. Ausreichend hoch muss der Schlafplatz sein, damit des Nachts im Dunkeln nicht Fuchs und Marder kommen und einem die Kehle durchbeißen können.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Gefangenschaft aufgewachsene Pfauen wissen nicht viel vom Fuchs. Selbst wenn sie lesen gelernt hätten - möglicherweise würden sie annehmen, der Fuchs sei ein Gedicht, das sich auf Luchs reimt, und Luchse gibt es ja längst nicht mehr überall, also braucht man sich auch nicht vor ihnen fürchten. Das ist natürlich Quatsch.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber im Ernst lernen gefangen lebende Pfauen längst nicht alles, was nötig ist, um später etwa im Garten eines Schlosses vor den natürlichen Gefahren gefeit zu sein. Sie können nicht besonders gut klettern, sie wählen ihren Schlafplatz weniger achtsam aus, weil sie nicht an den Fuchs denken. So überleben Pfauen, die als Küken in Gefangenschaft geboren wurden und, kaum erwachsen geworden, in Schlossgärten ziehen, wo standortbedingt auch Fuchs und Marder langstreifen, nicht lange, wenn sie Pech haben. Die in die Freiheit geborenen Pfauenküken sind, ersteinmal erwachsen geworden, überlebensfähiger, auch in einem barocken Schlossgarten. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/S3z_IVAQohI/AAAAAAAAAHQ/TggQPtugKuM/s320/Pfau+im+Schnee+01+kl.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5439502968498987538" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-8924791167315145208?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/8924791167315145208/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=8924791167315145208&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/8924791167315145208'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/8924791167315145208'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2010/02/die-frau-vom-pfau.html' title='Die Frau vom Pfau'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/S3z_u2gZDLI/AAAAAAAAAHY/4RXcwTnQSgs/s72-c/Frau+vom+Pfau+01+kl.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-5832881416112098120</id><published>2010-02-17T20:42:00.000Z</published><updated>2010-02-18T08:01:03.687Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Entschulen'/><title type='text'>Kampagne für freie Bildung</title><content type='html'>&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Für Bildung in Freiheit, Achtsamkeit und Würde.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wider den Schulzwang.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/S3xWkpO1EbI/AAAAAAAAAG4/Q4gaDeeUZ1Y/s1600-h/Fischk%C3%B6pfe+02+Kampagne.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/S3xWkpO1EbI/AAAAAAAAAG4/Q4gaDeeUZ1Y/s320/Fischk%C3%B6pfe+02+Kampagne.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5439317637500047794" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/S3xWZlwfUJI/AAAAAAAAAGw/qnO12sEHoGI/s1600-h/Fischkopf+kl+Kampagne.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/S3xWZlwfUJI/AAAAAAAAAGw/qnO12sEHoGI/s320/Fischkopf+kl+Kampagne.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5439317447588925586" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-5832881416112098120?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/5832881416112098120/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=5832881416112098120&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/5832881416112098120'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/5832881416112098120'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2010/02/kampagne-fur-freie-bildung.html' title='Kampagne für freie Bildung'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/S3xWkpO1EbI/AAAAAAAAAG4/Q4gaDeeUZ1Y/s72-c/Fischk%C3%B6pfe+02+Kampagne.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-5801240014608579812</id><published>2010-02-07T09:21:00.000Z</published><updated>2010-08-07T22:43:29.417+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='und mehr'/><title type='text'>Was ist ein Jugendamt?</title><content type='html'>kleine Linksammlung&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.jugendamt-wesel.com/PETITION/Europa_Parlament_Kinderklau_Arbeitsunterlage_22-12-2008_DE_orig.PDF"&gt;Arbeitsdokument&lt;/a&gt; zum Thema ,,Angeblich diskriminierende und willkürliche Maßnahmen von Instanzen der Kinder- und Jugendhilfe in bestimmten Mitgliedstaaten und insbesondere der Jugendämter in Deutschland" des Petitionsausschusses des Europäischen Parlaments vom 19.01.2009&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.familyfair.de/Politik/gleichstellung/kindesentziehung-der-familiaere-supergau.html"&gt;Ausführlicher Artikel&lt;/a&gt; von Dr. Karin Jäckel auf www.familyfair.de, der die Arbeit des Jugendamtes in Beispielen beschreibt, Fallbeschreibungen von Kindesentzug und sich dran anschließenden Gerichtsverfahren liefert, auf die rechtlichen Rahmenbedingungen der Arbeit des Jugendamtes eingeht und die rechtlichen Möglichkeiten von Kindesentzug betroffener Eltern durchgeht. Vom 23.06.2009&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://kifaschule.wordpress.com/2010/02/12/bitte-um-hilfe-im-fall-sontowski/"&gt;Fallbeschreibung&lt;/a&gt;, anhand derer man sehen kann, wie ein Jugendamt mit anderen Behörden zusammenarbeitet und wie die anderen Behörden mit dem Jugendamt zusammen arbeiten; was Gesetze (er)zählen und wie sie von einem Jugendamt umgangen werden. Nicht klar wird der Beweggrund, den eine Mitarbeiterin eines Jugendamtes haben könnte, ihre Arbeit so wie im geschilderten Fall auszuüben. Der Fallbeschreibung folgen Adressen und ein Musterschreiben. Mit dem Schreiben kann man sich bei den genannten Adressen für die betroffene Familie und gegen Behördenwillkür einsetzen. Der Fall ist aktuell vom 5. Februar 2010.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.jugendamt-wesel.com/COMMUNIQUE_PRESSE_GOGGNITZER/Amtsklau.htm"&gt;Das hier&lt;/a&gt; ist ein Teil von Michelles Geschichte. Michelle unterstand einem östereichischen Jugendamt. Michelle ist tot. Ihr Vater, der bis zuletzt um seine Tochter vor Gerichten und bei Behörden gestritten hat, hat &lt;a href="http://vaterforum.at.tt/"&gt;hier&lt;/a&gt; eine Webseite.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-5801240014608579812?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/5801240014608579812/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=5801240014608579812&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/5801240014608579812'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/5801240014608579812'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2010/02/was-ist-ein-jugendamt.html' title='Was ist ein Jugendamt?'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-4669284350366747179</id><published>2010-01-28T08:16:00.000Z</published><updated>2010-01-30T14:59:42.519Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Entschulen'/><title type='text'>Deschooling Notizen 003</title><content type='html'>Mein ältestes Kind ist mit elf Jahren in der Ostsee die ersten Male frei (ohne Schwimmhilfe) geschwommen. Vielleicht hätte ich nie von so vielen “Spätschwimmern” erfahren, wenn nicht dieses Kind gewesen wäre. Plötzlich hörte ich von verschiedenen Eltern und Großeltern Geschichten über ähnliche Schwimmlernerfahrungen mit Kindern. Der zeitliche Rahmen, in dem von einem Kind erwartet wird, dass es Schwimmen ohne Hilfen gelernt hat, ist meinem Gefühl nach so bis sieben gesteckt, oder irre ich da? Ich hatte früher den Eindruck. Es ist für mich eine schöne Erfahrung zu sehen, dass ein Kind (nicht nur mein eigenes und nicht nur das Schwimmen betreffend) Dinge lernt jenseits des zeitlichen Erwartungsrahmens, Dinge, über die bereits Glaubenssätze existieren, dass ein Kind sie nie mehr lernen würde, wenn es sie bis zu einem bestimmten Alter nicht gelernt hätte.&lt;br /&gt;Auch als Erwachsene lerne ich solche Sachen, die ich angeblich als kleines Hänschen hätte lernen müssen, um sie jemals zu können. Das ist ein wahnsinnig gutes Gefühl hinterher. Angefangen hat es damit, dass ich mir überhaupt zugetraut habe, etwas zu lernen, was ich unbedingt lernen wollte, was mir aber lange unerreichbar schien, wenn ich mein Alter in Betracht zog und dann auch noch den Vergleich zu anderen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-4669284350366747179?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/4669284350366747179/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=4669284350366747179&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/4669284350366747179'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/4669284350366747179'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2010/01/deschooling-notizen-003.html' title='Deschooling Notizen 003'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-3411855903303941549</id><published>2010-01-18T11:36:00.000Z</published><updated>2010-01-28T08:26:19.565Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Entschulen'/><title type='text'>Deschooling Notizen 002</title><content type='html'>Was fühlst du, wenn du an einer dieser Anstalten vorbeigehst, in denen die jungen Menschen Schüler genannt werden und Schülerinnen? Was denkst du dir, wenn du die Taschen auf den Rücken der Kinder als Schulranzen wiedererkennst? In welchem Kontinuum lebst du? In welchem willst du leben?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-3411855903303941549?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/3411855903303941549/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=3411855903303941549&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3411855903303941549'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3411855903303941549'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2010/01/deschooling-notizen-002.html' title='Deschooling Notizen 002'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-2489652434634830786</id><published>2009-11-24T14:50:00.000Z</published><updated>2009-11-27T11:11:15.795Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='und mehr'/><title type='text'>Zwiespalt</title><content type='html'>&lt;span style="color: rgb(255, 255, 255);"&gt;***&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Du hattest den Kopf einer Kuh, erinnerst du dich? Mit Eselsohren, so lang, keiner würde die übersehen. Du hocktest traurig auf der nackten Erde. Nackter noch warst du in deiner Haut. Der Kopf war keine Verkleidung. Er saß fest auf deinem Hals. Das wenige Fell, das dich bedeckte, war das in deinem Gesicht. Wie gern hätte ich dich erlöst, und du hättest dich als eines Königs Sohn entpuppt. Oder als der Sohn eines Gottes, der nur des Nachts eine vollkommen menschliche Gestalt annimmt, seiner Liebsten zu Liebe. Die Liebste ist kaum göttlicher als ich. Sie würde dir abwechselnd zu Füßen liegen oder dein Fellgesicht lecken. So wollte sie alle Tage zubringen und nachts bei dir liegen, bei dir in deiner perfekten Gestalt. Aber, Liebster, wir wissen, dass du nicht gottgleich bist und keines Königs Sohn. Von den Füßen bis zum Hals bist du schön anzusehen für mich. Doch solltest du dich der Schicklichkeit halber bedecken. Dein Kopf ist der eines Rindes mit langen Ohren. Sie verraten deine Gefühle. Sie erinnern mich, dass der Hohn der Leute über mich kommen wird, wenn ich bei dir bleibe.&lt;br /&gt;Erinnerst du dich?&lt;br /&gt;Ich sollte mich entscheiden. Das Wohlwollen der Leute wie ihre Gleichgültigkeit oder ihr Hohn und du.&lt;br /&gt;Zum Glück hast du mich aus meinem Alptraum zurückgeholt. Du wusstest, was ich träume, denn du hattest den gleichen Traum. Es hatte ausgesehen, als wollten gleich die Tränen aus deinen Kuhaugen rollen. Aber du wecktest mich. Dich hatte der Weckton des Funkweckers aus den Träumen gerissen. Wir konnten aufstehen wie immer, uns ankleiden für den Tag und unseren gewohnten Dingen nachgehen. War das nicht ein Glück?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Für die Überschrift und wichtige Anregungen danke ich Lisa.&lt;br /&gt;Das Bild &lt;a style="font-style: italic;" href="http://www.kunsthaus.ch/de/sammlung/gemaelde-und-skulpturen/schweizer-malerei/johann-heinrich-fuessli/"&gt;Titania erwacht&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;von Johann Heinrich Füssli hat mich zu diesem Text inspiriert. Der Text hat indes nichts damit zu tun, was der Maler auf seinem Bild darstellen wollte.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-2489652434634830786?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/2489652434634830786/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=2489652434634830786&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/2489652434634830786'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/2489652434634830786'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2009/11/zwiespalt.html' title='Zwiespalt'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-5524583596387725338</id><published>2009-09-27T09:17:00.000+01:00</published><updated>2009-10-04T09:29:37.504+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sumpf und Moor'/><title type='text'>September</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/SshbT1eFdWI/AAAAAAAAAGo/4G-QjrKfu8w/s1600-h/Eichh%C3%B6rnchen+01+quer.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/SshbT1eFdWI/AAAAAAAAAGo/4G-QjrKfu8w/s320/Eichh%C3%B6rnchen+01+quer.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5388657350477706594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-5524583596387725338?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/5524583596387725338/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=5524583596387725338&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/5524583596387725338'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/5524583596387725338'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2009/10/september.html' title='September'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/SshbT1eFdWI/AAAAAAAAAGo/4G-QjrKfu8w/s72-c/Eichh%C3%B6rnchen+01+quer.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-4238846308377918678</id><published>2009-08-22T12:50:00.000+01:00</published><updated>2009-08-22T05:20:45.694+01:00</updated><title type='text'>Kindheit entdeckt</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Kindheit entdeckt (I) - eingerichtet (II) - umsonst? (III) Dreiteilige Artikelserie&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;zum Thema Kindheit&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kindheit eines Menschen dauert und dauert. Zeit, ihn in die Schule zu schicken.&lt;br /&gt;Schule. Warum?&lt;br /&gt;Ich kenne es nur so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Zeit der Romantik und der romantischen Sicht auf das Kind, heißt es, habe man die Kindheit entdeckt; Kindheit sei nicht mehr nur ein Durchgangsstadium zum Erwachsensein, sondern ein Lebensabschnitt mit Eigenwert. Die Kinderbildnisse eines Philipp Otto Runge, bspw. das &lt;a href="https://www.allposters.com.au/-sp/Otto-Sigismund-Posters_i4036401_.htm"&gt;Bildnis Otto Sigismund im Klappstuhl&lt;/a&gt; (1805) und &lt;a href="http://www.blinde-kuh.de/kunst/runge.html"&gt;Die Hülsenbeckschen Kinder&lt;/a&gt; (1805), zeigen den neuen Blick. Der Kunsthistoriker Jens Christian Jensen urteilt: "Das &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Bildnis Otto Sigismund im Klappstuhl&lt;/span&gt; [...] erfasst das Kind mit einer Natürlichkeit, die es vorher nicht in der Kunst gegeben hat. Runge stelle "das Kind als eigenes, forderndes Lebewesen" dar, "[...] dem ein eigener Bereich gehört, der sich unabhängig in der Welt der Erwachsenen behauptet [...]". (Jensen, 1977, S.201f)&lt;br /&gt;Die&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Hülsenbeckschen Kinder&lt;/span&gt; umgibt eine eigene Welt. Das jüngste Kind umklammert ein Blatt der Sonnenblume, es ist im Karren sitzend der Erde und den Blumen, sprich: seinem natürlichen Ursprung, ganz nah. Im Hintergrund reihen sich Häuser zu einem Dorf, das aus einem Bastelbogen oder Bilderbuch für Kinder stammen könnte. Erst die  tiefe Flucht am rechten Bildrand gemahnt an die Erwachsenenwelt. Sie liegt im Schatten. Die Flucht symbolisiert die Perspektive, auf die alles hinausläuft. Das Dreiergespann der Kinder bewegt sich darauf zu, das älteste Kind ist ihr am nächsten. Noch sind die Drei sonnenbeschienene Kinder, doch ist das Erwachsensein ihr unausweichliches Schicksal. Die Farben, mit denen der Maler Runge die Kinder ausstattet, sprechen indirekt von einem biblischen Motiv: "Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen." (Matthäus 18, 2-3) &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(1)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch die sogenannte Entdeckung der Kindheit, wage ich zu behaupten, ist eigentlich gar keine, sondern nur eine neue/gewandelte Zuschreibung an Menschen jüngeren Alters. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die noch nicht von der Natur Entfremdeten, die der Natur noch Verbundenen. Die im Naturzustand Befindlichen.&lt;/span&gt; Ausformuliert findet sich diese Idee bei Rousseau. Was rechtfertigt die Entgegensetzung von erwachsenem Mensch und Natur und die Verortung der Kinder in der Natur? Versteht&lt;span style="font-style: italic;"&gt; weiße&lt;/span&gt; Pädagogik nicht gerade mit dieser Dichotomie ihre Übergriffe zu legitimieren? Gerade in Rousseaus &lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Emile &lt;/span&gt;können wir ja nachlesen, wie sich der Zugriff/die Einwirkung auf das Kind unter der neuen (romantischen) Sicht verfeinern soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Sozialforscherin Astrid Albrecht-Heide schreibt davon, dass Kindheit, kaum dass sie entdeckt wurde, auch schon vereinnahmt worden ist. Sie durchleuchtet das Ideengebäude, auf dem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;weiße&lt;/span&gt; Erziehung basiert und worin die Zuschreibung "naturverbunden" nicht halb so viel Respekt gebietet wie das gelbe Schild mit der schwarzen Eule.&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(2)&lt;/span&gt; Naturnah ist der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wilde&lt;/span&gt;, der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Naive&lt;/span&gt;, der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Schwarze&lt;/span&gt;, Natur ist nicht das Kultivierte. Der Naturzustand, so sehr er gleichzeitig herbeigesehnt wird, ist doch das, was es zu überwinden gilt. Was im Naturzustand lebt, lebt so vor sich hin, ohne Verstand. Keine Moral verbietet, in diesen Naturzustand einzugreifen und etwas an dem so deklarierten zu verändern. Derjenige, der sich dem Gesellschaftszustand zuordnet, sieht sich mit höherem Wissen ausgestattet, das seinen Eingriff legitimiert. Natur ist Rohstoff, ein formbarer Klumpen. Die sogenannte Entdeckung der Kindheit hat den Gedanken, Kindheit sei nur ein Übergangsstadium in der Entwicklung eines Menschen, nicht wirklich aufgegeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kindsein gilt als Anfang des Menschenlebens und das Erwachsensein als Reife. Die Erziehung soll das Kind zur Reife führen. Zum Beweis der Unreife am Anfang eines Menschenlebens wird gerne das Phänomen herangezogen, dass der Mensch als physiologische Frühgeburt auf die Welt kommt. Mit seiner Unreife wird die Erziehungsbedürftigkeit des Menschenkindes begründet. Die Unreife erscheint als ein zu beseitigendes Defizit. Die hohe Bildsamkeit des jungen Menschen als Aufruf zum Erziehen und Belehren?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Was haben die Erwachsenen mit der Kindheit gemacht?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anmerkungen:&lt;br /&gt;(1) Rot, die Farbe des Kleides des jüngsten Kindes, steht für die Nähe zum Göttlichen.&lt;br /&gt;(2) &lt;a href="http://sumpffuss.blogspot.com/2009/03/was-ist-erziehung.html"&gt;Was ist Erziehung?&lt;/a&gt; über &lt;span style="font-style: italic;"&gt;weiße&lt;/span&gt; Erziehungswissenschaft&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Literatur:&lt;br /&gt;Jens Christian Jensen (1977) Philipp Otto Runge. Leben und Werk. Köln&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-4238846308377918678?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/4238846308377918678/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=4238846308377918678&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/4238846308377918678'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/4238846308377918678'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2009/06/kindheit-entdeckt.html' title='Kindheit entdeckt'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-3148544467156244745</id><published>2009-07-23T05:35:00.000+01:00</published><updated>2009-07-23T21:10:59.811+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pädagogik'/><title type='text'>Learn Nothing Day</title><content type='html'>Schulen machen viel her, um die Leute glauben zu machen, da, in diesem viereckigen Schulgebäude passiere etwas, werde Wissen gemehrt, werden Menschen gebildet. Sie beziehen große Gebäude und geben sich die Namen berühmter Menschen. Ausgeklügelte Didaktiken, aufwendig zusammengeschusterte Lehrbücher und Arbeitsmaterial, das sich vielfältig gibt, gaukeln Schülernähe (Menschennähe?) vor, denn es gibt ja mehrere Wege des Lernens. Auch die Schule hat inzwischen von visuellen, haptischen und auditiven Typen gehört und kommt ihren Schützlingen entgegen. Nur muss sie darauf bestehen, dass jeglicher Weg durch ihre Pforten führt. Bildung setzt Lernen voraus und Lernen, wird den Menschen hierzulande weisgemacht, ist ein Vorgang, der bei der heutigen Fülle und Komplexität des gesammelten Wissens der Menschheit nicht in freier Natur stattfinden kann, nicht dem Lauf der Dinge überlassen werden sollte, ein Vorgang, der des Antriebs durch andere bedarf, und ein Vorgang, der unweigerlich an Unterrichtung geknüpft ist. Und noch während die Schule die Komplexität und Umfassenheit der Allgemeinbildung beteuert, zwängt sie Lernen und das, was wir darunter verstehen sollen, in eine Dimension. Lernen ist das, was in Schulen geschieht. Lernen ist das, was &lt;span style="font-style: italic;"&gt;für&lt;/span&gt; Schulen geschieht. Gelernt wird auf ein Ziel hin. In der Regel handelt es sich um Auswendiglernen oder um das Erlernen einzelner abprüfbarer Fähigkeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.sandradodd.com/"&gt;Sandra Dodd&lt;/a&gt; hat den &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Learn Nothing Day&lt;/span&gt; ins Leben gerufen. Den Tag, an dem alle, die ihn feiern, nichts lernen brauchen, sollen, dürfen? Na wenigstens können sie es ja mal versuchen. In diesem Jahr am 24. Juli. Es ist ein Freitag, der zumindest in Brandenburg sowieso in den Ferien liegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Comic Sans MS;"&gt;People learn by playing, thinking and amazing themselves. They learn while they're laughing at something surprising, and they learn while they're wondering "What the heck is this!?" &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Sandra Dodd)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Leute lernen, indem sie spielen, denken und sich begeistern. Sie lernen, während sie über etwas Überraschendes lachen, und sie lernen, während sie sich grad wundern, "Was zum Teufel ist das!?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(meine Übersetzung)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Learn Nothing Day&lt;/span&gt; ist im Grunde der Feiertag der Unschoolbewegung. Weil man nicht nichts lernen kann und das kann dieser Tag zeigen. Versuche mal, nichts zu lernen. Nichts!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich begreife Lernen als ein dem Menschen tief verwurzeltes Bedürfnis und als einen immerwährenden Prozess. Verschultes Lernen macht den Eindruck, der Prozess hätte ein festgesetztes Ende, nähmlich dann, wenn wir uns richtig verhalten, wenn wir nämlich nicht mehr mit h schreiben, wenn wir Schwimmen können und wissen, wie lang der Nil ist. Ein Blick auf Kinder, die (noch) nicht zur Schule gehen zeigt ein ganz anderes Lernen. Beobachtet werden kann nur ein Geschehen, meist das Spiel, und als Ergebnisse können die Forscher eigentlich nur Dinge notieren, die sie selber schon wissen und erwarten. Kann laufen, sieht einen Zusammenhang zwischen Schalter und Deckenbeleuchtung, kennt den Vornamen von Oma. Aber wenn ein Kind uns sagt, es wisse, was das Meer ist, dann weiß ich noch lange nicht, was es selbst vom Meer weiß. Wie ist es dem Meer zum ersten Mal begegnet? Hat es das Wasser bisher nur vom Ufer gesehen oder war es mal so weit auf dem Wasser, dass ringsum kein Land mehr war? Welches Meer hat es gesehen, welchen Strand, ist es geschwommen, hat es Fisch gegessen und Wasser geschluckt? Es gäbe der Fragen noch viel mehr und auch Fragen, die ich gar nicht kenne. Lernen ist einfach viel zu komplex, als dass man es in eine Schule stecken kann. Darum habe ich in der Schule auch ganz andere Dinge gelernt, die in keinster Weise zu dem gehören, was Schule vermitteln will.&lt;br /&gt;Zurück zum Blick auf das Kind.&lt;br /&gt;Spiel ist eine, wenn nicht sogar &lt;span style="font-style: italic;"&gt;die zentrale Form&lt;/span&gt; des Lernens. Jedes Spiel enthält mindestens eine unbekannte Variable. Eine Variable, die dem Zufall überlassen ist - im Rollenspiel der Willkür der Spieler, im Regelspiel dem Würfel oder dem Geschick der Mitspielerinnen. Mindestens das Ergebnis bleibt offen oder mein Eindruck. Wenn ich Schlitten fahre immer wieder auf der selben Bahn, so nenne ich das auch Spiel, und hier ist es der Nervenkitzel, das Auskosten eines Gefühls, von dem ich mich überraschen lasse. Wenn mich nichts mehr überraschen kann, suche ich mir ein neues Vergnügen, baue den Schlitten um, ändere meine Bahn, wechsle den Schlitten gegen Skier aus. Im Spiel gibt es selten wirkliche Fehler (Bsp. Skiunfall). Dafür aber Möglichkeiten. Ich probiere Möglichkeiten aus, ich probiere mich in  Möglichkeiten aus. Ich such die Möglichkeiten. Aus diesem Ausprobieren und nicht Festgelegtsein erwächst Anpassungsfähigkeit. Anpassung ist eine Strategie zum Überleben. Und die Offenheit, die dem Spiel wie dem Lernen eigen ist, lässt neue Möglichkeiten zu, vorher unbekannte Problemlösungen und Veränderung. Menschen überleben in ihrer Umwelt nicht nur, indem sie sich anpassen. Sie verändern auch und machen sich die Dinge passend (Bsp. Hausbau).&lt;br /&gt;Es scheint also wichtig, dass Menschen sich nicht schon früh in ihrem Leben festlegen (lassen) müssen und die Dinge so tun, wie sie sie sie tun. Nämlich unvollkommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier könnt Ihr feiern und euch im Nichtlernen probieren:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.unerzogen.de/weblog/2009/07/19/24-juli-learn-nothing-day/"&gt;Learn Nothing Day via unerzogen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://niemehrschule.blogspot.com/2009/07/endlich-mal-wieder-schule-spielen-und.html"&gt;Sachsen/Anhalt&lt;/a&gt; liegt nicht hinter dem Mond&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-3148544467156244745?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/3148544467156244745/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=3148544467156244745&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3148544467156244745'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3148544467156244745'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2009/07/learn-nothing-day.html' title='Learn Nothing Day'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-6560841181077346971</id><published>2009-07-11T20:01:00.001+01:00</published><updated>2010-01-28T08:27:57.252Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Buch'/><title type='text'>Der Mensch ist des Menschen Plage</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Eine Leseempfehlung&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Gapperplage - Das ist die Liebe, die uns umbringt. Schrill und orange. Gapper am eigenen Leibe. Aber so weit kommt es noch, von wegen! Das Buch &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die furchtbar hartnäckigen Gapper von Frip&lt;/span&gt; ist bebilderte Literatur vom Feinsten. Ich schätze, es handelt sich um ein Kinderbuch. Welchen erwachsenen Mensch dürften schon Gapper interessieren. Lest dennoch, Ihr alten Leute! Der Titel führt auf eine falsche Fährte. Im Mittelpunkt steht nicht die problematische Beziehung, die Gapper zu Ziegen haben. Erwachsene Nebenfiguren machen aus dem, was ein lustiges Gapperkinderbuch hätte werden können, eine schlimme Geschichte. Hartnäckig halten sie an ausgebufften Glaubenssätzen fest - alles ist gut, solange es bleibt, wie es war! selber schuld! jeder ist seines eigenen Glückes Schmied und sich selbst der Nächste! -, so hartnäckig dass die Geschichte ein furchtbares Ende in einem Sumpf zu nehmen droht. Die Erwachsenen von Frip haben definitiv problematische Beziehungen zu sich selbst,  zueinander und zu Kindern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedes lesende Kind wird Mitleid mit den Kindern von Frip haben, die statt Schulbüchern Gappersäcke schultern müssen. Doch, liebe Kinder, stellt euch vor, was wäre eine Kindheit ohne Gapper!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://bilder.buecher.de/bild.php?image=e3ttZWRpYV9zZXJ2ZXJ9fXByb2R1a3RlLzEyLzEyNzI0LzEyNzI0NjIzei5qcGc="&gt;Buchcover&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unbedingt lesen und mitleiden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;George Saunders (Text) Lane Smith (Illustrationen) (2000) The Very Persistant Gappers Of Frip. New York // dt. von Frank Heibert (2004) Die furchtbar hartnäckigen Gapper von Frip. Berlin&lt;a href="http://bilder.buecher.de/bild.php?image=e3ttZWRpYV9zZXJ2ZXJ9fXByb2R1a3RlLzEyLzEyNzI0LzEyNzI0NjIzei5qcGc="&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-6560841181077346971?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/6560841181077346971/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=6560841181077346971&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/6560841181077346971'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/6560841181077346971'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2009/07/der-mensch-ist-des-menschen-plage.html' title='Der Mensch ist des Menschen Plage'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-3199235280841223661</id><published>2009-06-19T22:04:00.000+01:00</published><updated>2009-06-20T17:28:26.303+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pädagogik'/><title type='text'>Maßnahme zur Sinngebung Teil I</title><content type='html'>Als wir im Biologieunterricht das Auge gelehrt bekamen, ging es zum einen um den anatomischen Aufbau dieses Sehorgans, dann um Optik und um die Nervenzellen - ich erinnere mich noch an Zapfen und Stäbchen. Die Haut bekamen wir in etwa ähnlich gelehrt: Aufbau, Funktion und Funktionsweise. Gleiche Verfahrensweise beim Ohr. So stand jedes Organ für sich. Und das blieb auch so, als uns die Reizleitung und Reizverarbeitung gelehrt wurde.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;War die Welt hinterher schlauer, wenigstens potentiell schlauer, weil auf 25 Festplatten der selbe Lehrstoff geladen wurde?&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:78%;"&gt;Datei öffnen mit ...&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:78%;"&gt;Womit?&lt;/span&gt; Fühlkästen für den Tastsinn, Wackelbretter für den Nervus vestibularis, Duftmemory für die Riechsinneszellen und Klangmemory für die Chochlea. &lt;span style="font-size:85%;"&gt;Und Schulspeisung für die Geschmacksrezeptoren und das Verbot, im Unterricht aus demFenster zu sehen.&lt;/span&gt; Das macht pädagogisch Sinn. Bildungseinrichtungen der aufgeführten Art sprechen einzelne Sinnesorgane gezielt an und das Wahrnehmungsvermögen möge sich daran bilden. Dadurch wiederum bildet sich das Individuum, so der Glaube.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lernen mit allen Sinnen ist ein Verkaufsschlager. Sinneszellen werden wie Muskeln trainiert. Wackelbretter und Fühlkästen und Riechmemorys sind postmodern und liegen also voll im Trend. Das Kind wird aus dem Buddelkasten gehoben und an eine Schulbank gesetzt und zum Pauken verdonnert, bis die lieben Erwachsenen darauf kommen, dass diese Art Lernen die Sinne vernachlässigt, wie überhaupt in unserer fernseh- &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(hach, ja!)&lt;/span&gt;  und computergeschädigten großstädtischen Welt &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(hach, nein!)&lt;/span&gt; die Sinne sich selbst überlassen bleiben. An dieser  Stelle kommen die raffinierten Kisten und Kästen und Memorydöschen zum Einsatz, für eine Menge Menschen quasi nur noch als Reha-Maßnahme, für andere rechtzeitig von Anfang an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beispiel einer pädagogischen Maßnahme: &lt;a href="http://www.barfusspark.info/natur/trampeltier.htm"&gt;Du Trampeltier&lt;/a&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;nach dem Text &lt;a href="http://www.omnisophie.com/day_30.html"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Du Ziegelstein&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; des Autors G. Dueck&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-3199235280841223661?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/3199235280841223661/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=3199235280841223661&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3199235280841223661'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3199235280841223661'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2009/06/manahme-zur-sinngebung-teil-i.html' title='Maßnahme zur Sinngebung Teil I'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-7562311954057365609</id><published>2009-06-10T14:34:00.000+01:00</published><updated>2009-06-19T22:14:48.235+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='und mehr'/><title type='text'>Meer</title><content type='html'>"Meer." sagt der Mann,&lt;br /&gt;und die Frau sagt, "Meer".&lt;br /&gt;Da sagt das Kind: "Meer."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Meer." sagt die Frau.&lt;br /&gt;"Nein, nicht Meer!", erwidert das Kind.&lt;br /&gt;"Wasser.", sagt es.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ja, auch Wasser." sagt die Frau.&lt;br /&gt;Da sagt das Kind, "Meer."&lt;br /&gt;Es scheint zufrieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Is’n das?"&lt;br /&gt;"Muschel." sagt der Mann.&lt;br /&gt;"Guck mal! Stein!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-7562311954057365609?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/7562311954057365609/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=7562311954057365609&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/7562311954057365609'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/7562311954057365609'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2009/06/meer.html' title='Meer'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-8836680826887656917</id><published>2009-05-28T09:13:00.000+01:00</published><updated>2010-01-28T08:29:15.075Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Entschulen'/><title type='text'>Deschooling Notizen 001</title><content type='html'>Die &lt;span style="font-size:130%;"&gt;Unzufriedenheit&lt;/span&gt; mit mir selbst. Woher kommt sie?&lt;br /&gt;Die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Diskrepanz&lt;/span&gt; zwischen dem, was ich gern als Ergebnisse sehen will, und dem, was ich meine, erreicht zu haben.&lt;br /&gt;Woran messe ich das Erreichen und das Erreichte, an welcher Messlatte? Woher nehme ich meine Messlatte?&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Arbeitshaltung&lt;/span&gt;, Arbeitsweise&lt;br /&gt;Ich habe &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Vorstellungen&lt;/span&gt; verinnerlicht, wie "man" arbeitet.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wie eine Künstlerin arbeitet.&lt;br /&gt;Wie eine Studentin arbeitet.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Das sind Beispiele von Leuten, denen &lt;span style="font-size:130%;"&gt;steht die Zeit frei&lt;/span&gt; zu denken, zu lesen, zu schreiben ... zu arbeiten.&lt;br /&gt;Ich möchte  einem Bild entsprechen, um mit mir zufrieden sein zu können.&lt;br /&gt;Woher nehme ich dieses Bild? Wie ist es entstanden?&lt;br /&gt;Woher nehme ich &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;andere&lt;/span&gt; Bilder? Kann ich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;mich selbst&lt;/span&gt; als Bild nehmen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Link zum Thema Deschooling: &lt;a href="http://freiebildung.wordpress.com/2009/05/28/im-hier-und-jetzt/"&gt;Im Hier und Jetzt&lt;/a&gt; von &lt;a href="http://freiebildung.wordpress.com/"&gt;1000sunny&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;N&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;a&lt;/span&gt;c&lt;span style="font-size:180%;"&gt;h&lt;/span&gt;tr&lt;span style="font-style: italic;"&gt;a&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;g&lt;/span&gt;:&lt;br /&gt;Schon mal was von einem &lt;a href="http://urversity.wordpress.com/2009/03/19/bewertungssystem/"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Meilensystem&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; auf URVersity gehört&lt;span style="font-size:180%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; via freiebildung 1000sunny&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-8836680826887656917?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/8836680826887656917/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=8836680826887656917&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/8836680826887656917'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/8836680826887656917'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2009/05/deschooling-notizen-001.html' title='Deschooling Notizen 001'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-7459160448288316505</id><published>2009-05-20T17:42:00.000+01:00</published><updated>2009-06-09T10:53:48.631+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sumpf und Moor'/><title type='text'>Kaulquappen</title><content type='html'>&lt;object width="422" height="266"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/3lDGiGm86es&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0&amp;amp;color1=0x2b405b&amp;amp;color2=0x6b8ab6&amp;amp;hd=1&amp;amp;border=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/3lDGiGm86es&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0&amp;amp;color1=0x2b405b&amp;amp;color2=0x6b8ab6&amp;amp;hd=1&amp;amp;border=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="422" height="266"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf Youtube läuft der Film flüssiger: &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=3lDGiGm86es"&gt;Kaulquappen&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-7459160448288316505?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/7459160448288316505/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=7459160448288316505&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/7459160448288316505'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/7459160448288316505'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2009/05/kaulquappen.html' title='Kaulquappen'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-8241629545149935944</id><published>2009-05-16T15:53:00.000+01:00</published><updated>2009-06-19T21:36:04.677+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Synästhesie bei der Wahrnehmung von Musik</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/Sg7WyNWsZEI/AAAAAAAAAGA/zxq-zFfP3Vg/s1600-h/syn_rot.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/Sg7WyNWsZEI/AAAAAAAAAGA/zxq-zFfP3Vg/s200/syn_rot.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5336438766547264578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Begriff Synästhesie kann zweierlei Sachverhalte meinen. Hier geht es um assoziative Verknüpfungen. Ziffern und Farben. Buchstaben und Farben. Geräusche und Formen. Musik und geometrische Formen. Klangeigenschaften und Agregatzustände. Die Beispiele, die ich bringe, sind begrenzt von meiner eigenen Erfahrung.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/Sg7XABySksI/AAAAAAAAAGI/kNarQJpSYCc/s1600-h/syn_streusel.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/Sg7XABySksI/AAAAAAAAAGI/kNarQJpSYCc/s200/syn_streusel.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5336439003959956162" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die Musik habe ich ein paar Karten entwickelt, die einen kleinen Teil an Assoziationsmöglichkeiten wiedergeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Zeit habe ich 12 Karten. Wenn jemand assoziativ Musik mit Farben und Formen und tastbaren, fühlbaren Dingen, beispielsweise auch mit dem Empfindeng von Wärme oder Kälte verknüpft, wird er oder sie nicht unbedingt in den Karten fündig. Sie können nur Beispiele geben und anregen, die eigene Wahrnehmung ans Tageslicht zu holen und für andere sichtbar zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/Sg7bGLISx4I/AAAAAAAAAGY/nMqDLFRXhzc/s1600-h/syn_landsacpe.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/Sg7bGLISx4I/AAAAAAAAAGY/nMqDLFRXhzc/s200/syn_landsacpe.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5336443507593889666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Zusammen mit den Klängen verschiedener Instrumente oder mit Ausschnitten aus verschiedenen Musikstücken bilden die Karten ein offengelegtes Memory, bei dem die Paare - Musik+Karte - nicht feststehen. Jede Mitspielerin, jeder Mitspieler findet ihre und seine Paare für sich und teilt sie den anderen mit.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/Sg7cP-cPUZI/AAAAAAAAAGg/_zao7CMSi4s/s1600-h/syn_gesamt.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/Sg7cP-cPUZI/AAAAAAAAAGg/_zao7CMSi4s/s320/syn_gesamt.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5336444775498207634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-8241629545149935944?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/8241629545149935944/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=8241629545149935944&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/8241629545149935944'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/8241629545149935944'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2009/05/synasthesie-bei-der-wahrnehmung-von.html' title='Synästhesie bei der Wahrnehmung von Musik'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/Sg7WyNWsZEI/AAAAAAAAAGA/zxq-zFfP3Vg/s72-c/syn_rot.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-3679747764855174109</id><published>2009-05-14T10:09:00.000+01:00</published><updated>2009-05-15T13:15:23.073+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Babymusikgarten</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Gastbeitrag von Bettina&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem ich mich seit kurzem mit freiem Lernen und Respekt gegenüber Kindern beschäftige, fallen mir so manche Dinge auf, die andere völlig normal finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute: Probestunde im Babymusikgarten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist Montag morgen, 10.00 Uhr. Ort: evangelische Kirchengemeinde. Ich komme etwas zu spät in einen Raum, in dem ein Haufen Mütter im Kreis sitzen und ein Baby auf dem Schoss halten. Wir singen Lieder und machen Fingerspiele, ab und an stehen wir auf und tragen das Kind wiegend im Kreis herum und einmal zirkulieren zwei Zylophonstäbe durch die Runde, auf die jedes Baby genau zu einer Strophe im Takt draufhauen darf. Pardon, ich meine, auf die die Mutter - die Händchen ihres Kindes umfassend - draufschlägt, denn wenn das Kind es selbst probiert, wird das ja nichts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider ist es überhaupt nicht vorgesehen, dass die Kinder ein Instrument in ihrem Tempo kennenlernen, es untersuchen, betasten und eigene Forschungen durchführen können. Wenn ein Baby die Zylophonstäbe länger behalten und anschauen will, werden sie ihm weggenommen und weitergereicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und während die Lieder gesungen werden, können die meisten Mütter die Gesichter ihrer Kinder nicht sehen, weil diese auf ihrem Schoß sitzen und ihnen den Rücken zudrehen. Schade, denn hätten sie sie angeschaut, so hätten sie gesehen, was ich leider bei fast allen gesehen habe: Gelangweilte, gestresste oder müde Babies, die die Fingerspiele oder ein dünnes Tüchlein über sich ergehen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz, der Leiter und die Eltern haben ihr Programm "durchgezogen" und die Babies mussten mitmachen, ob sie wollten oder nicht. Also da geht bei aller Kritik ein Pekipkurs mehr auf die Kinder ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hab mir naiverweise einfach vorgestellt, dass da Musikinstrumente ausprobiert oder den Kindern vorgespielt werden können, je nach Alter. Inspiriert dazu wurde ich von folgendem Text: &lt;a href="http://www.lebensraeume-fuer-menschen.org/pages/Triangel_Bericht2.pdf"&gt;Der Versuch einer musikaischen Umgebung&lt;/a&gt; von Anna Harsch &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(PDF)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Singen und Fingerspiele sind zwar auch nett, aber das macht man doch in jeder besseren Krabbelgruppe auch, da ist es billiger und die Atmosphäre ist entspannter. Aber scheinbar ist meine Vorstellung von einer freieren Herangehensweise an Musik eher ungewöhnlich, wie ich bei einigen Telefonaten mit andern Musikgärten herausfand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man sich also respektvollen und einfühlsamen Umgang mit seinem Kind wünscht und es für eine gute Idee hält, dass sich Kinder die Welt möglichst selbst aneignen und nicht ständig von den Erwachsen belehrt und bespaßt werden müssen, ist dies leider kein empfehlenswerter Kurs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein paar Mütter und ich werden nun unsere eigene Musikgruppe gründen. Wir wollen uns treffen und jeder wird seine Instrumente mitbringen. Ich bin gleich voller Begeisterung in einen Musikladen gezogen und kann mich jetzt stolze Besitzerin eines wunderschönen Glockenspiels und eines Regenmachers nennen. Mal sehen, was unsere Babies dazu sagen...&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-3679747764855174109?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/3679747764855174109/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=3679747764855174109&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3679747764855174109'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3679747764855174109'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2009/05/babymusikgarten.html' title='Babymusikgarten'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-6095823429646608700</id><published>2009-04-29T11:17:00.000+01:00</published><updated>2009-05-07T17:24:42.422+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Buch'/><title type='text'>Kreatives Babysitting</title><content type='html'>&lt;div class="entry"&gt;         &lt;div class="snap_preview"&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://ofv.ch/_ct/UBGross.php?ub=3715204869.jpg"&gt;Solches Buch&lt;/a&gt; müsste es auch für Erwachsene geben. Ich habe nichts dagegen, Kinderbücher zu lesen. Aber dieses Buch habe ich nur über Beziehungen zu Kindern kennengelernt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Nester bauen, Höhlen knabbern. &lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wie Insekten für ihre Kinder sorgen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; Von Anne Möller illustriert und mit ansprechenden Texten versehen. Erschienen 2004 im Verlag Atlantis und 2008 schon das vierte Mal aufgelegt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Nester von &lt;a href="http://www.insektenbox.de/hautfl/gesand.htm"&gt;Sandbienen&lt;/a&gt; habe ich schon gesehen. Im Frühjahr am Rande einer Sauergraswiese, in festgetretenem Sandboden. Die gefüllten Schneckenhäuser der &lt;a href="http://www.arthropods.de/insecta/hymenoptera/apidae/osmiaBicolor04.htm"&gt;zweifarbigen Mauerbiene&lt;/a&gt; waren mir bislang unbekannt und ich werde danach Ausschau halten. Den kugelvasenförmigen Bruttopf einer &lt;a href="http://www.insektenbox.de/hautfl/eumesp.htm"&gt;Pillenwespe&lt;/a&gt; habe ich schon manchmal gefunden und mich gefragt, wer sowas macht - die ältesten Töpferinnen der Welt. Auf jeden Fall werde ich mir die &lt;a href="http://www.ages.at/ages/landwirtschaftliche-sachgebiete/pflanzengesundheit/weinbau/rebstecher/"&gt;Zigarrenwicklerin&lt;/a&gt; vornehmen und im Juni ihre gerollten Blätter am Birnbaum suchen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Link zum Buch: &lt;a href="http://www.buecher.de/shop/Insekten/Nester-bauen-Hoehlen-knabbern/Moeller-Anne/products_products/detail/prod_id/12794695/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://ofv.ch/index.php?&amp;amp;ID=bkDet&amp;amp;nr=2168"&gt;Orell Füssli Verlag&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Anne Möller (2004) Nester bauen, Höhlen knabbern. Wie Insekten für ihre Kinder sorgen. Zürich, Schweiz. 4. Auflage 2008&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;/div&gt;       &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-6095823429646608700?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/6095823429646608700/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=6095823429646608700&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/6095823429646608700'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/6095823429646608700'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2009/04/kreatives-babysitting.html' title='Kreatives Babysitting'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-7532661289560855715</id><published>2009-04-03T11:38:00.000+01:00</published><updated>2009-04-16T17:03:35.413+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sumpf und Moor'/><title type='text'>Hochzeitsbilder</title><content type='html'>Auch dieses Jahr paaren sich wieder die Erdkröten. Sie kommen aus ihren Winterverstecken im Wald gekrochen und suchen den Ort ihrer Ei- und Quappenzeit auf. Dort am See finden sich Mann und Frau. Kleiner Mann, große Frau; Sie nimmt Ihn huckepack und auf diese Weise schwimmen sie auch im Wasser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/SdXrFiKSPfI/AAAAAAAAAFQ/aR5quupNEkw/s1600-h/P1010300.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/SdXrFiKSPfI/AAAAAAAAAFQ/aR5quupNEkw/s400/P1010300.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5320417015109926386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/SdXwaNk8Y6I/AAAAAAAAAFg/QbIhEephEog/s1600-h/P1010311.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/SdXwaNk8Y6I/AAAAAAAAAFg/QbIhEephEog/s400/P1010311.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5320422867919987618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/SdXuuxOA_II/AAAAAAAAAFY/iWoC6Vn42ps/s1600-h/P1010310.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/SdXuuxOA_II/AAAAAAAAAFY/iWoC6Vn42ps/s400/P1010310.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5320421022061624450" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erdkröten bei der Laichablage im &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Teufelssee_%28Potsdam-Mittelmark%29"&gt;Teufelssee&lt;/a&gt; am 2. April. &lt;a href="http://sumpffuss.blogspot.com/2008/05/krtenkinder.html"&gt;Krötenkinder&lt;/a&gt; gibt's im Mai.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/SdXx8Pko6KI/AAAAAAAAAFo/4PMleGjUDKE/s1600-h/P1010348.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/SdXx8Pko6KI/AAAAAAAAAFo/4PMleGjUDKE/s400/P1010348.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5320424552082761890" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-7532661289560855715?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/7532661289560855715/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=7532661289560855715&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/7532661289560855715'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/7532661289560855715'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2009/04/hochzeitsbilder.html' title='Hochzeitsbilder'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/SdXrFiKSPfI/AAAAAAAAAFQ/aR5quupNEkw/s72-c/P1010300.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-1377900403431990250</id><published>2009-03-23T21:50:00.000Z</published><updated>2009-03-29T09:21:14.169+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sumpf und Moor'/><title type='text'>Code</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/ScgIlCEDpFI/AAAAAAAAAFA/NsAHNiCZQMc/s1600-h/P1000321.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/ScgIlCEDpFI/AAAAAAAAAFA/NsAHNiCZQMc/s200/P1000321.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5316508792412939346" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Als ich mich fragte, wer diese Kacke tief im Wald an einem von Menschen sehr unbegangenen Ort wohl abgesetzt haben mag, wusste ich noch nicht, dass es eine &lt;a href="http://www.amazon.de/Cacas-Enzyklopaedie-Kacke-Oliviero-Toscani/dp/3822857750"&gt;Enzyklopädie der Kacke&lt;/a&gt; gibt. Ich tippe ja auf Wildschwein, weil Wildschweine gibt es in unserem Wald eine Menge, eine Rotte oder mehrere Rotten; und es ist ein Wunder, dass ich nur drei solcher Haufen, wie auf dem Foto abgebildet, gefunden hab. In Oliviero Toscanis Enzyklopädie &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Cacas&lt;/span&gt; mangele es an Bildern, dass man sich eine Vorstellung machen könne von den Tieren, deren Hinterlassenschaft das Buch präsentiert, bedauert ein Rezensent. Im hiesigen Wald geht es mir leider nicht anders.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kacke, die vielleicht einem Wildschwein gehört hat, ist vom Februar und zum Zeitpunkt der photographischen Aufnahme tiefgefroren. Kann ich mit tiefgefrorener Kacke bedenkenlos spielen? Einer der ersten Texte auf unerzogen.de handelt über das &lt;a href="http://www.unerzogen.de/weblog/2006/10/12/aber-was-mach-ich-wenn-mein-kind-mit-kacke-spielt/"&gt;Spielen mit Kacke&lt;/a&gt; . Dort wird auch &lt;a href="http://www.amazon.de/So-ein-Kack-Kinderbuch-eben/dp/3895651699/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;s=books&amp;amp;qid=1237848809&amp;amp;sr=1-1"&gt;So ein Kack&lt;/a&gt; empfohlen. Keine Enzyklopädie, ein Kinderbuch von Pernilla Stalfelt. Darin steht ein Haufen Zeugs, das mit Kacke und Kacken zu tun hat; warum ein Kind Windeln braucht, lässt allerdings schon in der Fragestellung vermissen, dass es auch &lt;a href="http://windelfrei.blog.de/"&gt;ohne Windeln&lt;/a&gt; geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit den gefriergetrockneten Kötteln aus Abbildung 2 ließe sich gut Kalaha spielen. Immerhin ist Kalaha &lt;a href="http://www.kalaha.de/"&gt;das älteste Brettspiel der Welt&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/ScgW7gWv9SI/AAAAAAAAAFI/6ndQPmNujeo/s1600-h/P1000323.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/ScgW7gWv9SI/AAAAAAAAAFI/6ndQPmNujeo/s200/P1000323.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5316524571664315682" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wer an einem einsamen Ort kackt, ist vermutlich ein scheues Tier. Ein Reh vielleicht&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachtrag: Lisa hat passend zum Thema noch einen &lt;a href="http://kackblog.net/vom-kleinen-maulwurf-der-wissen-wollte-wer-ihm-auf-den-kopf-gemacht-hat"&gt;süßen Film&lt;/a&gt; ausgegraben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-1377900403431990250?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/1377900403431990250/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=1377900403431990250&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/1377900403431990250'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/1377900403431990250'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2009/03/code.html' title='Code'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/ScgIlCEDpFI/AAAAAAAAAFA/NsAHNiCZQMc/s72-c/P1000321.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-5223836925789538975</id><published>2009-03-11T09:52:00.000Z</published><updated>2009-03-11T16:38:44.451Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pädagogik'/><title type='text'>Was ist Erziehung?</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Eine weitere These&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;siehe dazu auch den Beitrag &lt;a href="http://sumpffuss.blogspot.com/2008/02/was-ist-erziehung-eine-these-erziehung.html"&gt;Was ist Erziehung. Eine These.&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erziehung ist eine Haltung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Idee, jemanden zu erziehen, geht zusammen mit jener Haltung, die ein_e Herrscher_in der/dem Unterdrückten, Beherrschten gegenüber einnimmt. Die Erziehungshaltung ergibt sich aus der Herrschaftshaltung/aus dem Herrschaftsanspruch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Astrid Albrecht-Heide, Professorin am Institut für Erziehungswissenschaft der TU Berlin, verdeutlicht den Herrschaftsblick zunächst am ausbeuterischen Umgang von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;uns&lt;/span&gt; Menschen mit der Natur. Sie sagt, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;weiße&lt;/span&gt; Erziehungswissenschaft basiere auf jenem Naturverständnis, wonach die Natur bloßer Liefarant für Rohstoffe ist. "Die Verrohstofflichung erzwingen 'wir' durch Distanzierung, Entmoralisierung, Entsakralisierung und Dynamisierung." &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Albrecht-Heide, 2006, S.447)&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entmoralisierung&lt;/span&gt; bedeutet mit Blick auf die Natur, ihr keinen anderen Wert mehr zuzuordnen als den, den ich durch meine verändernde Hinwendung zu ihr erschaffe. Ist es nicht auch bei Kindern so, dass die Art der Hinwendung, die von Eltern gesellschaftlich erwartet wird, eine gestaltende, machende, in die Kinder hineinwirkende ist. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Entsakralisierung&lt;/span&gt; ist die Entzauberung und Profanisierung der Natur. Nach meinem Verständnis führt die bloße Entschlüsselung von Naturphänomenen mit Hilfe beispielsweise der Physik und der Chemie nicht zwangsläufig zu einer Profanisierung. Die tritt m. E. erst ein, wenn ich die erschlossenen Erkenntnisse zur allgemeingültigen Wahrheit erkläre und sie allein der Rechtfertigung meines Zugriffs dienen. &lt;span style="font-size:78%;"&gt;(Anm. 2) &lt;/span&gt;So werden Rhythmen des Säuglings bei der Nahrungsaufnahme, beim Schlafen und Wachen etc. erforscht, um Fütterungszeiten in der Ratgeberliteratur angeben und Schlafprogramme entwickeln zu können, die in die hiesigen gesellschaftlichen Gegebenheiten hineinpassen. Der Zusatz, jedes Kind sei natürlich ein Individuum und könne daher aus dem Raster fallen, verkommt zur Floskel. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Dynamisierung&lt;/span&gt;&lt;span&gt;,&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; &lt;/span&gt;erläutert Albrecht-Heide, ist dann die Zugriffstendenz. Sie verbindet sich "[...] mit der Behauptung, dass 'unsere' Zugriffe zur Veredelung, Verbesserung, kurz Kulturalisierung führen." &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Albrecht-Heide, 2006, S.447)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Distanzierung&lt;/span&gt; ist die Voraussetzung für 'unsere' Herrschaft. Der Abstand, den ich zwischen mich und mein Gegenüber bringe, indem ich den objektiven Blick behaupte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Martin Bubers Dialogisches Prinzip leuchtet mir bis dahin am ehesten ein, um Distanz und All-ein-sein zu unterscheiden. Buber sagt, ich könne zweierlei Haltung zur Welt einnehmen. Er fasst die Haltungen in die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Grundwörter Ich-Es&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ich-Du&lt;/span&gt;. Sage ich Du, dann spreche ich das Ich des Grundwortes Ich-Du mit. Sage ich Es, dann spreche ich das Ich des Grundwortes Ich-Es. Ich kann auch Du sagen und Es meinen. "Die Welt als Erfahrung gehört dem Grundwort Ich-Es zu. Das Grundwort Ich-Du stiftet Beziehung." (Buber, 1962, S.10) Das eine Grundwort (Ich-Du) steht für mich für mein Sein in der Welt, das andere für Distanz.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich mich distanziere&lt;/span&gt;, bedeutet das im buberschen Weltbild, wie ich es verstehe, ich trete aus der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ich-Du-Beziehung&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;heraus. Was vorher Du in meiner Ansprache war, wird zum &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Es&lt;/span&gt; des buberschen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Grundwortes Ich-Es&lt;/span&gt;. &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Buber, 1962, S. 7-8)&lt;/span&gt; Buber vertritt, was die Beziehung des Lehrers/der Lehrerin zu seinem/ihrem Schüler//seiner/ihrer Schülerin betrifft, die Ansicht, der Lehrer oder die Lehrerin müsse zwar zwar den Schüler oder die Schülerin&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;[...]&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; als diese bestimmte Person in ihrer Potentialität und ihrer Aktualität meinen, genauer, er muss ihn &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;nicht als eine bloße Summe von Eigenschaften, Strebungen und Hemmungen kennen, er muss seiner als einer Ganzheit inne werden und ihn in seiner Ganzheit bejahen&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er/Sie müsse&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;[...]&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;damit seine&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Einwirkung auf ihn eine einheitlich sinnvolle sei,&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;[...]&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;diese Situation jeweils nicht bloß von seinem eigenen Ende aus, sondern auch von dem seines Gegenübers aus in all ihren Momenten erleben; er muss die Art von Realisation üben, die ich Umfassung nenne.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber die Schülerin und der Schüler ihrerseits dürften ihre Lehrkraft nicht als diese bestimmte Person meinen und bejahen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;[...] &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;so könnte doch die besondere erzieherische Beziehung nicht Bestand haben, wenn der Zögling seinerseits die Umfassung übte, also den Anteil des Erziehers an der gemeinsamen Situation erlebte.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Buber, S.131)&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:78%;"&gt;(Anmerkung 1)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bubers Erklärung widerspricht Albrecht-Heide zunächst. Bei Buber dürfen Lehrer und Lehrerin in unmittelbarer Beziehung zum Schüler/zur Schülerin stehen, Schüler und Schülerin zu Lehrer und Lehrerin aber nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ob das Ich-Du-Verhältnis nun endet oder aber den ganz andersartigen Charakter einer Freundschaft annimmt, es erweist sich, dass der spezifisch erzieherischen Beziehung als solcher die volle Mutualität versagt ist.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(ebenda)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und darin stimmen Buber und Albrecht-Heide wieder überein, dass es einen Abstand zwischen Erzieher_in und Zögling gibt. Auch bei Buber muss die Distanzierung letztendlich vom Erzieher/von der Erziehrin ausgehen, denn naturgemäß hat nur dieser/diese ein Interesse am Bestand der erzieherischen Beziehung. Die Haltung von Lehrer und Lehrerin ist von Bedeutung, denn welches Interesse sollte der oder die zum Zögling erkorene haben, sein/ihr Gegenüber als Objekt zu sehen, wenn das Gegenüber keinen Anlass dazu gibt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(1) "Es gibt jedoch auch manches Ich-Du-Verhältnis, das sich seiner Art nach nicht zur vollen Mutualität entfalten darf, wenn es in dieser seiner Art dauern soll. Als solches Verhältnis habe ich an anderem Ort das des echten Erziehers zu seinem Zögling charakterisiert." &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Buber 1962, S.130)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(2) "So entsteht in Europa die paradoxe Situation, dass die historische Neuheit, Kindheit als eigenständige Phase zu begreifen, mit der Hinwendung zugleich als enteignender Übergriff erfolgt." &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Albrecht-Heide, S.449)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span class="Nrm"&gt;Literatur:&lt;br /&gt;Albrecht-Heide, Astrid  (2006) Weißsein und Erziehungswissenschaft. In: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;hrsg. v. &lt;span class="Nrm"&gt;Maureen Maisha Eggers, Grada Kilomba, Peggy Piesche, Susan Arndt (Hg.) (2006) &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Mythen, Masken und Subjekte. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Kritische Weißseinsforschung in Deutschland. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt; Unrast Verlag.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Buber, Martin (1962)  Das Dialogische Prinzip. Gerlingen&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;7. Auflage 1994&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-5223836925789538975?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/5223836925789538975/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=5223836925789538975&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/5223836925789538975'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/5223836925789538975'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2009/03/was-ist-erziehung.html' title='Was ist Erziehung?'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-824228513076504363</id><published>2009-03-05T12:09:00.000Z</published><updated>2009-03-05T18:52:01.387Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Buch'/><title type='text'>Trauriges Buch</title><content type='html'>Liebe Toni Morrison mit Slade Morrison,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;eure Geschichte &lt;span style="font-style: italic;"&gt;The Big Box&lt;/span&gt; hat mich traurig gemacht. Und dabei ist sie doch das Leben! Deshalb.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drei wahre Geschichten. Drei wirkliche Kinder und was die Erwachsenen hier und jetzt mit ihnen machen. Ich lese es meinen Kindern vor und sie erkennen darin wieder, wie mit ihnen und mit "ihresgleichen" umgegangen worden ist. Sie wissen, dass es Orte gibt, wo Kindern solches, was im Buch beschrieben, täglich widerfährt. Eine Schule, die täglich ihren Stempel setzt. Ein Kindergarten, der Benehmen verlangt. Nicht zuletzt Eltern, die ausdrücken: Du bist nicht richtig, Kind. Du musst dich ändern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Was ist die&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic;"&gt; Big Box&lt;/span&gt;? Eine Erziehungsanstalt? Nicht die Erziehungsanstalt im üblichen Sinne. Die Kinder werden eingesperrt in einer Welt mit allem Komfort. Was fehlt sind Himmel und Möwengeschrei. Drei Schlösser trennen die Kinder von der Welt, wo Biber, Baum und Vögel leben. Solange, bis die Kinder nach den Regeln der Erwachsenen funktionieren, wird ihnen die Fähigkeit abgesprochen, über sich selbst zu bestimmen. Die Erwachsenen maßen sich an, über die Kinder zu bestimmen.&lt;br /&gt;Die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Big Box&lt;/span&gt;, die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kinderkiste&lt;/span&gt; in der deutschen Übersetzung des Buches (übersetzt von Thomas Piltz), ist nicht mal eine besonders hochgeschraubte und deswegen seltene Form der Anmaßung. Sie ist überall da, wo Kinder emotional vernachlässigt werden. Wo das soziale Bedürfniss junger Menschen, was zugleich Kompetenz ist, verkannt wird. Wo Menschen andere Menschen als Objekte wahrnehmen, die "sozialisiert" werden müssen, angepasst und eingefügt, zurechtgestutzt; wer nicht der Norm entspricht, wird genormt. Das Erziehen vernachlässigt emotional. Erziehen geht gegen die Gefühle mindestens derer, die erzogen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenso wie die Frage nach der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Big Box&lt;/span&gt; hat mich das Ende des Buches beschäftigt. Wie kommen die Kinder aus der Kiste wieder raus? Sind sie dann genauso wie die Erwachsenen und beschränken sich freiwillig, maßregeln sie sich mit Überzeugung und erinnern sie sich nicht mehr an die Zeit in der Kiste? Das Buch zeigt keinen Weg, sich aus einer &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Big Box&lt;/span&gt; zu befreien. Es zeigt nur den Weg hinein und das traurige Leben im Innern. Aber vielleicht ist das Buch selbst der Weg. Als Kinderbuch mit wunderbar ausdrucksreichen Bildern (gemalt von Giselle Potter) gelangt das Buch wie von selbst in Erwachsenenhände. Die Erwachsenen lesen es den Kindern vor und bis sie merken, was sie da angefangen haben, werden sie schon ungeduldig aufgefordert, nur ja weiterzulesen, nicht aufzuhören. Und die Kinder fühlen sich den drei Kindern im Buch nahe und die Erwachsenen können nicht umhin, sich selbst im Buch auf der einen wie auf der anderen Seite wiederzufinden. Das Buch gibt Kindern Worte und Bilder, und Erwachsenen auch.&lt;br /&gt;Dafür danke ich euch, Slade, Toni und Giselle!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Toni Morrison mit Slade Morrison (2000) Die Kinderkiste. Reinbeck bei Hamburg&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ein anderes Buch von S. und T. Morrison vorgestellt unter &lt;a href="http://sumpffuss.blogspot.com/2008/12/bses-buch.html"&gt;Böses Buch&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-824228513076504363?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/824228513076504363/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=824228513076504363&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/824228513076504363'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/824228513076504363'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2009/03/trauriges-buch.html' title='Trauriges Buch'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-8322484983133485927</id><published>2009-02-21T02:18:00.000Z</published><updated>2009-02-22T16:19:55.909Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='und mehr'/><title type='text'>Gegen imperialistische Nostalgie zum Fasching</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Gastbeitrag von S.D.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noah Sow spricht sich in ihrem 2008 erschienenen Buch &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Deutschland.Schwarz.Weiß. Der alltägliche Rassimus&lt;/span&gt; gegen die Bezeichnung von Menschen durch rassifizierende Begriffe aus. Als Beispiel nennt sie die Fremdbezeichnung, die Kolumbus prägte für die Einwohner Amerikas. Als &lt;span style="font-style: italic;"&gt;weiße&lt;/span&gt; benutzte ich diesen Begriff seit meiner Kindheit unhinterfragt obwohl es an Eigenbezeichnungen, wie Native Americans, Indígenas und First Nation People nicht mangelt.&lt;br /&gt;Ich weiß sehr wenig über die Kulturen und die Geschichte der Native Americans, Indígenas und First Nation People. Über den Genozid in Amerika las ich erst jetzt, im Alter von 24 Jahren, in dem Buch &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Weiße Barbarei. Vom Kolonialrassismus zur Rassenpolitik der Nazis&lt;/span&gt;, geschrieben von der Kolumbianerin Rosa Amelia Plumelle-Uribe. Über das Ausmaß des Völkermords schreibt sie, dass um 1500 ca. 80 Millionen Menschen in Amerika lebten. Innerhalb der nächsten 50 Jahre brachten die Europäer 70 Millionen (!) Menschen um. Die Brutalität der Europäer, die Rosa Amelia Plumell-Uribe in ihrem Buch beschreibt, macht mich sehr traurig und ich lege das Buch sehr oft beiseite. Ich kann verstehen, dass ich als Jugendliche lieber James Fenimore Coopers Roman &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Der letzte Mohikaner&lt;/span&gt; gelesen habe, denn der brutale Genozid an den Mohikanern und der daraus resultierende Schmerz des „letzten Mohikaners“ werden dort nicht thematisiert. Der oft gehörte Spruch „I. kennen keinen Schmerz“ erscheint mir mit diesem Hintergrundwissen der Gewissenserleichterung der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;weißen&lt;/span&gt; zu dienen. Für mich, als &lt;span style="font-style: italic;"&gt;weiße&lt;/span&gt;, ist das Trauma der Überlebenden und ihrer Nachfahren nicht vorstellbar. Bis heute und seit mehr als 400 Jahren zerstören und unterdrücken die Europäer_innen Kultur, Religion und Sprache der Natives. Von ihren Widerstandsbewegungen ist mir kaum etwas bekannt.&lt;br /&gt;Schon als Kind lernte ich, dass ich mich als &lt;span style="font-style: italic;"&gt;weiße&lt;/span&gt; der kulturellen Symbole anderer Kulturen respektlos bedienen kann. Dass diese Kulturen von meinen weißen Vorfahren zerstört wurden, erzählte mir niemand. Ich, aus der Position des Elternteils, finde es makaber unseren Kindern die traditionelle Kleidung einer Kultur (die es auf Grund eines Genozids für den &lt;span style="font-style: italic;"&gt;weiße&lt;/span&gt; die Verantwortung tragen so nicht mehr gibt) als ein Kostüm zum Fasching anzuziehen. Kulturen und Religionen sind für mich keine Faschingskostüme. Wir verkleiden unsere Kinder nicht als Jude/Jüdin oder Weiße_r. So gibt es aber das Kostüm mit dem Federkopfschmuck. Es gibt dazu jede Menge weiße Fantasien. So erzählte mir ein ein weißer Vater, dass dieses Kostüm und die damit verbundenen Menschen für ihn Naturnähe und Vorindustrialität darstellen. Mir wurde bewusst, dass auch ich dieses Bild in mir trage. Das heißt, dass ich mich selbst als zivilisiert und modern betrachte.&lt;br /&gt;Ich denke, um eine Nähe zur Natur herzustellen, ist es unbegründet mich als Vertreter einer anderen Kultur zu verkleiden. People of Color in die Nähe der Natur zu setzen hat eine lange europäische Tradition. Ich erinnere mich dabei an die Rassetheorien der Aufklärung, die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;weiße&lt;/span&gt; Menschen als überlegen propagierten und mit diesen Theorien rassistische Gewalt legitimierten. Die Kultur der Natives als vorindustriell zu imaginieren, bedeutet ihre gegenwärtige Präsenz zu verleugnen. Die Romantisierung der Kultur der Natives ist eine Nostalgie und ich bezeichne es mit den Worten von bell hooks als imperialistische Nostalgie, weil es eine Sehnsucht von uns &lt;span style="font-style: italic;"&gt;weißen&lt;/span&gt; ist nach einer Kultur und Lebensweise, die wir zerstört haben und zerstören.&lt;br /&gt;Renato Rosaldo (von bell hooks in &lt;span style="font-style: italic;"&gt;black looks.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Popkultur - Medien - Rassismus&lt;/span&gt; zitiert) beschreibt imperialistische Nostalgie wie folgt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Eine Person tötet jemanden und beweint dann das Opfer. In abgemilderter Form: Irgend jemand verändert gezielt eine Lebensform und bedauert dann, daß die Dinge nicht so geblieben sind, wie sie vor dem Eingriff waren. Noch eine Stufe weiter zerstören Menschen ihre Umwelt und beten dann die Natur an.In jeder Variation gibt sich die imperialistische Nostalgie als „unschuldige Sehnsucht“ aus, zum einen, um die Fantasie der Menschen an sich zu binden, zum anderen, um ihre Mittäterschaft an der oft brutalen Beherrschung zu kaschieren.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein herzlicher Dank der Autorin dieses Artikels, den ich als Gastbeitrag hier einstellen darf. R. Sumpff.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-8322484983133485927?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/8322484983133485927/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=8322484983133485927&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/8322484983133485927'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/8322484983133485927'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2009/02/gegen-imperialistische-nostalgie-zum.html' title='Gegen imperialistische Nostalgie zum Fasching'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-4134467010017988471</id><published>2009-02-04T15:00:00.000Z</published><updated>2009-02-05T13:18:26.592Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pädagogik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Buch'/><title type='text'>Emanzipation im Kinderbuch</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Anmerkung: Aus Gründen der Lesbarkeit wird im Folgenden nur die männliche Form von Musikerinnen verwendet. Gemeint sind dabei immer beide Geschlechter.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Kinderbuch von Jens Rassmus kommt ohne eine solche Anmerkung aus. Dort gibt es Musikerinnen und Musiker. Beides eben, wie &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Madame Coco mit dem aufblasbaren Piano&lt;/span&gt; erinnert. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Eine nach dem anderen&lt;/span&gt; fällt auf den Mond. Jens Rassmus vergisst keines der beiden Geschlechter. In Wort und Bild sind sie da. Riesengroß und kleiner als ein Kaninchen; mit tellerrunden Ohren, mit spitzen Ohren; umfangreich oder schmal, außerirdisch anzusehen oder tierisch menschlich; alles ist vertreten; Frau und Mann. Den meisten sehe ich ihr Geschlecht an. Vielleicht ist solche Zuschreibung nicht in Ordnung. Aber ich kenne mich. Wenn der Monddrache mit den Lockenwicklern im Haar, für den das Buch keine weibliche Form aufzubieten vermag, mich heute Nacht korrigieren würde, er sei ein Mann, keine Frau, dann würde ich es mit einem Achselzucken aufnehmen. Allerdings müsste ich den nächlichen Besuch erst mal sacken lassen. Keine stellt sich einem Drachen so mutig gegenüber wie Anna.&lt;br /&gt;Frauenemanzipation als kleines Seitenthema scheint mir bemerkenswert in einem Kinderbuch. Was mich aber als Kind von Eltern mehr noch anspricht und das Lesen so befreiend macht, ist die Emanzipation des Kindes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anna leistet Widerstand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was anderes als Widerstand ist es, wenn Anna sich auf den Kopf stellt. Querstellen. Befehlsverweigerung. Annas Mutter hatte der Tochter &lt;span style="font-style: italic;"&gt;befohlen&lt;/span&gt;, ins Bett zu gehen. Es ist nur all zu üblich, Kinder ins Bett zu schicken, auch wenn sie &lt;span style="font-style: italic;"&gt;kein bisschen müde&lt;/span&gt; sind.&lt;br /&gt;Wer meint, ich interpretiere Annas Kopfstand zu frei und es bleibe offen, wo sich Jens Rassmus mit seiner Meinung zum Thema Erziehen befindet, dem gebe ich Recht. Nur zwei Dinge sind klar: Der Autor setzt Annas Eltern in ein denkbar schlechtes Licht, und das mit Worten und Bildern. Und zweifellos verbringt Anna eine aufregendere Nacht auf dem Mond als ihre Eltern beim Zappen vorm Fernseher. Sie wird von den Musikerinnen und Musikern des Vollmondorchesters für voll genommen. Die laden sie zum Mitmachen ein, auch wenn Anna kein Instrument spielt. Und auf dem Höhepunkt der Geschichte stellt es sich als Glück heraus, dass Anna mit von der Partie ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Buch dieser Buchbesprechung:&lt;br /&gt;Jens Rassmus (1999) &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Das Vollmondorchester&lt;/span&gt;. Aarau, Frankfurt am Main und Salzburg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abbildung bei &lt;a href="http://www.bibliothekderprovinz.at/buecher.php?id=968"&gt;bibliothek der provinz&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-4134467010017988471?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/4134467010017988471/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=4134467010017988471&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/4134467010017988471'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/4134467010017988471'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2009/02/emanzipation-im-kinderbuch.html' title='Emanzipation im Kinderbuch'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-5561391273200414678</id><published>2009-02-03T10:01:00.000Z</published><updated>2009-02-03T13:20:07.973Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='und mehr'/><title type='text'>Menschenrecht auf Bildung</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;in Anlehnung an eine Presseerklärung des Flüchtlingsrats Berlin, Link steht unten&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Berlin will der Senat eine Schülerdatei anlegen, in der alle Berliner Schüler_innen erfasst und mit einer landeseinheitlichen Schülernummer versehen werden. Die Datenerhebung beginnt für die Kinder bereits, wenn sie noch nicht schulpflichtig sind. Der Datensatz wird aus 16 personenbezogenen Daten bestehen; neben Name und Geburtstag des Kindes und Anschrift und Telefonnummer der Eltern unter anderem auch Angaben zu nichtdeutscher Herkunftssprache, zu Behinderungen des Kindes und zu außerunterrichtlicher Förderung und Betreuung. Im Verlauf werden in der Datei Verstöße gegen die Schulpflicht registriert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Schülerdatei wird bei der Senatsverwaltung für Schulwesen geführt und gewährt unter anderem Strafverfolgungs- und Polizeibehörden sowie Jugend- und Gesundheitsämtern den Zugriff auf die Daten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Justizsenatorin von der Aue sagte in einer Presseerklärung vom 17.04.08:&lt;br /&gt;"Diese Schülerdatei ist eines der wichtigsten Mittel, um effektiv gegen Schulschwänzer und junge&lt;br /&gt;Straftäter vorzugehen. Wir können nicht länger darauf warten."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht nur Leute, denen die Abschaffung der Schulpflicht am Herzen liegt, lehnen die Schülerdatei ab. Auch der Flüchtlingsrat Berlin fordert ein Verbot solcher Datenübermittlung, denn er sieht durch die Datei das Menschenrecht auf Bildung für Kinder ohne Aufenthaltsstatus in Gefahr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch soll in Berlin der Aufenthaltsstatus in der Schülerdatei nicht erfasst werden und die Ausländerbehörde keinen Zugriff erhalten. Der indirekte Zugriff auf die Schülerdatei aber ist der Ausländerbehörde möglich, indem sie die Polizei als Ermittlungsbehörde hinzuzieht, sowie vorhandene Dateien und Datenübermittlungsmöglichkeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch die neue Datei, im Zusammenwirken mit vorhandenen Dateien wie dem Melderegister und dem Ausländerzentralregister sowie Gesetzen wie dem Aufenthaltsgesetz und dem Berliner Allgemeinen Sicherheits- und Ordnungsgesetz, werden die Möglichkeiten der Polizei erheblich erweitert, gegen Kinder ohne legalen Aufenthaltstitel und ihre Eltern zu ermitteln. Auch wird dadurch ggf. die Festnahme der Kinder in der Schule, zwecks Abschiebehaft und Abschiebung erleichtert. Die Ausländerbehörde kann zwar nicht dirket auf die Datei zugreifen, die in ihrem Auftrag wegen illegalen Aufenthalts ermittelnden und Abschiebemaßnahmen und -haft auch vollziehenden Polizeibehörden jedoch sehr wohl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bisher haben in Berlin Kinder ohne legalen Status nur in Ausnahmefällen eine Schule besucht. Auf Seiten der Schulen herrscht Unklarheit darüber, ob und wieweit sich Schule und Lehrer_innen strafbar machen, wenn sie wissentlich Kinder ohne legalen Aufenthaltstitel unterrichten, oder welche versicherungsrechtlichen Folgen ein Schulbesuch haben kann, abgesehen davon, dass das aufgenommene Kind eigentlich bei der Zuweisung von Mitteln an die Schule berücksichtigt werden müsste. Der Flüchtlingsrat Berlin rät im Hinblick auf die Schülerdatei Kindern vom Schulbesuch ab, die keinen legalen Aufenthaltstitel inne haben oder denen akut eine Aufenthaltsbeendung droht. Das Recht eines Kindes auf Bildung hängt, so das Gesetz zur Schülerdatei vom Senat beschlossen wird, in Berlin vom Aufenthaltstitel ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;weiterführende Links zu diesem Thema:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Flüchtlingsrat Berlin: &lt;a href="http://www.fluechtlingsrat-berlin.de/print_neue_meldungen.php?sid=424"&gt;Forderung eines Verbots der Datenübermittlung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bündnis gegen Schülerdatei: &lt;a href="http://www.aktion-freiheitstattangst.org/presse/pressemitteilungen/54-stellungnahme-des-buendnisses-gegen-die-schuelerdatei-zur-geplanten-einfuehrung-einer-schuelerdatei-fuer-berlin-190109"&gt;Stellungnahme&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Migrationsrecht.net: &lt;a href="http://www.migrationsrecht.net/nachrichten-auslaenderrecht-politik-gesetzgebung/693-schuelerdatei-hamburg-migranten-meldepflicht-schulbesuch.html"&gt;Neue Schülerdatei -Hamburg späht Schüler aus&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;verwandte Artikel:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://sumpffuss.blogspot.com/2008/07/rechtsstaat-ohne-erbarmen.html"&gt;Rechtsstaat ohne Erbarmen&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-5561391273200414678?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/5561391273200414678/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=5561391273200414678&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/5561391273200414678'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/5561391273200414678'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2009/02/menschenrecht-auf-bildung.html' title='Menschenrecht auf Bildung'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-3727619218435100206</id><published>2009-01-14T20:30:00.000Z</published><updated>2009-01-14T20:39:36.842Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='und mehr'/><title type='text'>Erfassung</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;§7 Brandenburgisches Gesundheitsdienstgesetz (BbgGDG) Absatz (4) &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Die Daten [...] derjenigen Kinder, bei denen ungeachtet eines zweiten Einladungsschreibens [...] nicht bekannt ist, ob sie an einer altersentsprechenden Untersuchung teilgenommen haben, leitet das Landesgesundheitsamt an den zuständigen Landkreis oder die kreisfreie Stadt weiter. Diese treffen geeignete und angemessene Maßnahmen, um auf erhöhte Teilnahmerate an den Früherkennungsuntersuchungen hinzuwirken.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-3727619218435100206?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/3727619218435100206/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=3727619218435100206&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3727619218435100206'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3727619218435100206'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2009/01/erfassung.html' title='Erfassung'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-8594614282122846090</id><published>2009-01-14T08:12:00.000Z</published><updated>2009-01-14T11:25:00.609Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pädagogik'/><title type='text'>Bildungsfreiheit</title><content type='html'>Bildung steht mir in der heutigen Zeit nicht frei, wenn ich sechs bis 16 Jahre bin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bildung ist Selbstbildung. Der Mensch ist darin Subjekt. Der Mensch bildet sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber: die Bildungspolitik macht den Menschen zum Objekt. Sie zwingt ihm eine Lehrform auf, einen Lehrplan, etc.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Freiheit der Bildung kann keine Rede sein, solange ich nicht selbst bestimmen kann, wie und in welchen Dingen ich mich bilde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und weil mir nun aber keiner meine Subjektivität nehmen kann, werde ich auch in der Beschränkung der Zwangsschule lernen, nur vielleicht nicht das, von dem viele Menschen meinen, dass es die Intention der ganzen Sache wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Blogs zum Thema:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://freiebildung.wordpress.com/"&gt;freie Bildung&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.heulers.de/"&gt;heulers&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://schul-frei.blogspot.com/"&gt;schulfrei&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-8594614282122846090?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/8594614282122846090/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=8594614282122846090&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/8594614282122846090'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/8594614282122846090'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2009/01/bildungsfreiheit.html' title='Bildungsfreiheit'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-6832697060738828414</id><published>2009-01-10T22:57:00.000Z</published><updated>2009-01-11T21:52:45.476Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pädagogik'/><title type='text'>Erfahrungen und Bedürfnisse</title><content type='html'>So schwer sich Einhörner fotografieren lassen, so wenig konnte ich am vergangenen Abend die mondbeschienene Landschaft im Schnee mit meiner billigen Digitalkamera aufnehmen. Es war hell genug, um ohne Taschenlampen durch den Wald zu laufen und die Spuren unserer Vorgänger im Schnee zu erkennen. Die Äste und Zweige der Bäume waren mit Weiß nachgezogen. Die Kinder spielten auf der großen Wiese im Mondlicht wie zwei Hasen. Sie legten sich lang und schaufelten sich das weiße Puder wie Ostseesand über den Körper, bis sie bis über den Bauch darin verschwunden waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mich war es eine ganz neue Erfahrung durch einen verschneiten Wald zu gehen, wenn der Himmel schwarz ist und der Mond voll aufdreht. Solche schönen neuen Erfahrungen vermögen es, mich zu beflügeln. Gedanken kommen in einen neuen Fluss, Ideen stellen sich wie von selbst ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf &lt;a href="http://rette-sich-wer-kann.com/"&gt;Rette sich, wer kann!&lt;/a&gt; schlägt Hannelore Vonier eine Übung für &lt;a href="http://rette-sich-wer-kann.com/lebendig-gesund/wachstum/mehr-zeitlosigkeit/"&gt;mehr Zeitlosikeit&lt;/a&gt; vor, eine Woche oder länger außerhalb des üblichen Zeitkonzepts zu verbringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube dahinter steht die bewusste Entscheidung für eine neue Erfahrung, um den eigenen Bedürfnissen näher zu kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Menge Erfahrungen haben viele Menschen von ihren ursprünglichen Wünschen/Bedürfnissen abgebracht. Das lässt sich zum Beispiel am Zeitkonzept beobachten: Kindergarten und Schule erlegen jungen Menschen für die vollen Jahre ihrer Entwicklung zum Erwachsenen einen Tagesablauf auf, der nicht unbedingt dem selbstgewählten entspricht. Schon viele Säuglinge erfahren, dass ihr Hunger nur zu bestimmten Zeiten erfüllt wird und keinesfalls immer dann, wenn sie ihn anmelden. Fortwährende Manipulation dieser Art bringt es, meine ich, mit sich, dass ein Mensch sich von sich selbst entfernt in dem Sinne, dass er sich seiner eigenen Beürfnisse oder Wünsche nicht sicher ist, dass er sie immer weniger kennt und/oder artikulieren kann. Durch selbstgewählte Erfahrungen kommen Menschen ihren Wünschen möglicherweise auf die Spur.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-6832697060738828414?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/6832697060738828414/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=6832697060738828414&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/6832697060738828414'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/6832697060738828414'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2009/01/erfahrungen-und-bedrfnisse.html' title='Erfahrungen und Bedürfnisse'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-5843380107663453001</id><published>2009-01-08T10:44:00.001Z</published><updated>2009-01-08T10:48:11.771Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sumpf und Moor'/><title type='text'>Einhorn</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/SWXZhcM1iTI/AAAAAAAAAEg/yb7icHxsGp8/s1600-h/DSC00037.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/SWXZhcM1iTI/AAAAAAAAAEg/yb7icHxsGp8/s200/DSC00037.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5288872505945458994" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-5843380107663453001?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/5843380107663453001/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=5843380107663453001&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/5843380107663453001'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/5843380107663453001'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2009/01/einhorn.html' title='Einhorn'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/SWXZhcM1iTI/AAAAAAAAAEg/yb7icHxsGp8/s72-c/DSC00037.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-5331359677908835465</id><published>2009-01-05T22:21:00.000Z</published><updated>2009-03-30T19:16:17.447+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sumpf und Moor'/><title type='text'>Natur und Kunst</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/SWKItIeAezI/AAAAAAAAAEQ/I-NPY_P8fv8/s1600-h/DSC00045.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/SWKItIeAezI/AAAAAAAAAEQ/I-NPY_P8fv8/s200/DSC00045.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5287939221435218738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;L A N D A R T&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst neulich kam mir ein Buch über &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Landart&lt;/span&gt; unter die Nase. Wie schön, dass alles nochmal so toll wird, wenn es mit einem Namen verpackt wird. Es stimmt: ich mache mich darüber ein bisschen lustig, wenngleich ich nicht das edle Motiv der Künstlerinnen und Künstler in Frage stellen will. Ich frage lediglich: Wird Kunst eigentlich erst dann zu solcher, wenn man sie mit dem Etikett &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kunst&lt;/span&gt; versieht? Man könnte - auch ohne Ironie - mit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ja&lt;/span&gt; antworten. Die oben dokumentierte Landschaftskunst  wurde am Tag darauf allerdings vollkommen mit Schnee überschüttet. So geht das mit den Kunstwerken. Sie sind vergänglich. Und schön. Und&lt;span style="font-style: italic;"&gt; jeder Mensch ist ein Künstler&lt;/span&gt; (Joseph Beuys). Die allerersten menschlichen Landart-Künstler waren, vermute ich, Kinder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/SWKRnSr-m0I/AAAAAAAAAEY/OoZzNNCkAIc/s1600-h/DSC00046.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/SWKRnSr-m0I/AAAAAAAAAEY/OoZzNNCkAIc/s200/DSC00046.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5287949016703605570" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;K U N S T S C H A F F E N&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bildnachweise:&lt;br /&gt;(1) Landart by Mia Preisel&lt;br /&gt;Foto by Sumpffuss&lt;br /&gt;(2) Landartkünstler ohne Namen am Werk&lt;br /&gt;Foto by Sumpffuss&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-5331359677908835465?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/5331359677908835465/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=5331359677908835465&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/5331359677908835465'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/5331359677908835465'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2009/01/natur-und-kunst.html' title='Natur und Kunst'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/SWKItIeAezI/AAAAAAAAAEQ/I-NPY_P8fv8/s72-c/DSC00045.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-3579209820983486020</id><published>2008-12-28T05:34:00.000Z</published><updated>2008-12-28T06:34:59.792Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Buch'/><title type='text'>Böses Buch</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Eine kurze Buchvorstellung&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun mag ich nicht die Welt in gut und böse einteilen, aber daran liegt Toni und Slade Morrison sicherlich auch nicht, wenn sie in kurzen plakativen Sätzen schreiben, wer böse ist und was und wie. Pascal Lemaître hat die Bilder gemalt, die am Beispiel eines harmlosen weißen Kaninchen veranschaulichen, worum es geht. Die ganz eigene Sicht des Kaninchens ist auf den Seiten dargestellt. Der Leser ist frei, ihm in dieser Sicht zu folgen oder sie abzulehnen, sie zu verstehen oder sich darüber zu empören. Gerade Kinder können den Protagonisten wahrscheinlich sehr wohl verstehen und mögen seine meinung in vielen Dingen teilen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das Buch der Bösen&lt;/span&gt; gibt es erst seit 2005 in der deutschen Übersetzung von Harry Rowohlt. In den USA und Kanada konnte man schon seit 2002 lesen, dass ErzieherInnen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;mean&lt;/span&gt; sind. Da hieß es &lt;span style="font-style: italic;"&gt;The Book Of Mean People&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessanter noch als mein Blogeintrag sind die Kundenrezensionen auf &lt;a href="http://www.amazon.de/Das-Buch-B%C3%B6sen-Toni-Morrison/dp/3794150708"&gt;amazon.de&lt;/a&gt;. So sei das Buch kein Gutes, weil es die Erziehungsversuche der erwachsenen Karnickel an dem harmlosen Kind böse heißt, weil das weiße Kaninchen, was ja noch ein Kind ist, Actionfilme guckt und nicht auf die Mutter hören muss. Und weil es Erwachsene denunziert? Mögen die Erzieher unter uns sich denunziert fühlen und denken, dies sei ein böses Buch. Ich denke, sie haben zu Recht Angst, es ihren Zöglingen vorzulesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Slade Morrison &amp;amp; Toni Morrison (2005) Das Buch der Bösen. Düsseldorf.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-3579209820983486020?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/3579209820983486020/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=3579209820983486020&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3579209820983486020'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3579209820983486020'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2008/12/bses-buch.html' title='Böses Buch'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-50622556022328347</id><published>2008-12-20T17:25:00.000Z</published><updated>2008-12-20T17:31:20.239Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Buch'/><title type='text'>Der Jude Jesus - Eine Buchvorstellung</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Gastbeitrag von Martin U.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;Pinchas Lapide - Ulrich Luz:&lt;br /&gt;Der Jude Jesus&lt;/b&gt;&lt;p&gt; Thesen eines Juden&lt;br /&gt;Antworten eines Christen&lt;/p&gt;&lt;p&gt; Benziger Verlag, Zürich, Einsiedeln, Köln, 4. Auflage 1986&lt;/p&gt;&lt;p&gt;    &lt;b&gt;Zu den Autoren:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;b&gt;Pinchas Lapide&lt;/b&gt; wurde am 28. November 1922 in Wien geboren. Er war jüdischer Theologe und Religionswissenschaftler. Er verfasste zahlreiche Veröffentlichungen zum christlichen sog. Neuen Testament sowie zum jüdisch-christlichen Dialog und war Gastprofessor an verschiedenen Hochschulen.&lt;br /&gt;"Nach dem Anschluss Österreichs an Nazi-Deutschland kam er 1938 in ein Konzentrationslager, aus dem er jedoch fliehen konnte. Über die Tschechoslowakei und Polen floh er dann nach Großbritannien. Von dort aus gelangte er 1940 mit einem Schiff nach Palästina."&lt;br /&gt; Nach dem 2. Weltkrieg zog Pinchas Lapide nach Frankfurt am Main, wo er am 23. Oktober 1997 starb.&lt;br /&gt;"Nach seinem Tod setzt seine Witwe Ruth Lapide sein Anliegen fort."&lt;/p&gt;&lt;p&gt;   &lt;b&gt;Ulrich Luz&lt;/b&gt; wurde am 23. Februar 1938 in Männedorf / Schweiz geboren. Er ist ordentlicher Professor der Theologie an der Universität Bern, hat Gastprofessuren in Rom und Pretoria und verfasste zahlreiche Publikationen. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind das Matthäusevangelium, die Hermeneutik sowie die Religionsgeschichte des Urchristentums.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;b&gt;Zum Inhalt des Buches:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;    &lt;i&gt;Pinchas Lapide stellt in diesem Buch  drei Thesen auf.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;i&gt;1. Jesus hat sich seinem Volk nicht als Messias kundgegeben.&lt;br /&gt;2. Das Volk Israel hat Jesus nicht abgelehnt.&lt;br /&gt;3. Jesus hat sein Volk nie verworfen.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  &lt;i&gt;Zur Einführung in das Buch werden hier erst einmal nur  die (umfangreiche und inhaltlich wichtige) Einleitung und die erste der drei Thesen Lapides vorgestellt.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  "Aus Kleingläubigkeit wurde der Andersgläubige zum Ungläubigen verketzert, ja oft sogar zum Unmenschen verteufelt. Das ist das traurige Fazit der fast zweitausendjährigen Entzweiungsgeschichte von Juden und Christen."  So beginnt die Einleitung Lapides. Er fährt fort: "Erst heute dämmert uns allen die biblische Binsenwahrheit, daß Gottes universale Vaterschaft zwangsläufig alle Gläubigen unter ein-und-dieselbe schrankenlose Gnadenliebe stellt, die weder heillose Stiefkinder noch ein Sonderheil für Auserkorene kennen kann.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; Dank dieser Einsicht stehen wir heute am Anfang eines Dialogs, den es seinesgleichen noch nie gegeben hat: Das erste unbefangene Glaubensgespräch zwischen den leiblichen Brüdern Jesu und seinen geistigen Jüngern - seit dem Auseinandergehen der Wege von Kirche und Synagoge."&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  Im weiteren Verlauf der Einleitung wird die judenfeindliche Seite der Kirchengeschichte beschrieben, z.B.: "Nicht weniger als 96 Kirchenkonzilien und 114 Päpste haben Gesetze gegen die Juden erlassen, die Israel verhöhnten, verpönten, enterbten, enteigneten, zu Parias entwürdigten und an den Rand des Untergangs brachten."  Erinnert wird auch an den Schrei der Kreuzfahrer: "Taufe oder Tod!" und an andere judenfeindliche Äußerungen, von denen viele von Kirchenvätern und anderen bedeutenden Personen der Kirchengeschichte und -gegenwart stammen. So schreibt zum Beispiel ein Günther Schiwy: "Jesus ist der vom AT verheißene Messias, das auserwählte Volk aber hat ihn abgelehnt, was die heilsgeschichtliche Verwerfung des Volkes zur Folge hat."&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  Pinchas Lapide: "Der Abbau von schriftwidriger Feindseligkeit und der Aufbau biblischer Nächstenliebe ist das einzige Anliegen des Autors [Lapide, M.U.]. Falls es sich jedoch erweisen sollte, wie hier auf Grund neutestamentlicher Aussagen behauptet wird:&lt;br /&gt;- daß Jesus sich seinem Volk nie als sein Messias offenbart hat;&lt;br /&gt;- daß Israel ihn also nicht als seinen Erlöser anerkennen konnte;&lt;br /&gt;- daß die Mehrheit aller Juden, die Jesus ansprach, ihm einen begeisterten  Empfang bereiteten;&lt;br /&gt;- daß von "Judenschuld" an seinem Kreuzestod keine Rede sein kann;&lt;br /&gt;- daß Israel Jesus ebenso wenig ablehnte, wie er nie sein Volk verwarf;&lt;br /&gt;- sondern daß seine ungeteilte Liebe, über den Tod hinaus, seinem Volk galt,&lt;br /&gt;dann kann die christliche Theologie an diesen Tatsachen nicht vorbeischweigen."&lt;/p&gt;&lt;p&gt;   Seine 1. These JESUS HAT SICH SEINEM VOLK NICHT ALS MESSIAS KUNDGEGEBEN   begründet Pinchas Lapide in mehrfacher Hinsicht. Zuerst umreißt er die vielfältigen Messiasvorstellungen vor und zu Jesu Zeiten, denen Jesus nicht entsprach und die Jesus nicht verwarf ("Kein Jota der Thora wird vergehen...").&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  Dabei wird die politische oder besser gesagt irdische siegende Funktion deutlich. Der Messias ist einer, "der von Jerusalem aus das endzeitliche Friedensreich auf den ganzen Erdkreis ausbreiten soll. Je tiefer das Elend der Unterdrückung, um so erhabener gestaltet sich die Figur des Heilsbringers, um so energischer pocht die intensive Naherwartung auf seinen Einzug. Dem Glaubenspluralismus des Judentums getreu, entwickelte sich unter dem Druck des Römerjoches eine schillernde Vielfalt von Messiashoffnungen, die jedoch hauptsächlich nicht seiner Person galten, sondern vor allem dem Gottesreich, das er, als gehorsames Werkzeug Gottes, erwirken soll."&lt;/p&gt;&lt;p&gt;    Lapide nennt elf entscheidende biblische Merkmale des messianischen Zeitalters, von denen ich hier nur das elfte wiedergeben will: "Das messianische Friedensreich&lt;br /&gt;´Da werden die Wölfe bei den Lämmern wohnen und die Panther bei den Böcken lagern. Ein kleiner Knabe wird Kälber und junge Löwen und Mastvieh miteinander treiben. Kühe und Bären werden zusammen weiden, dass ihre Jungen beieinander liegen, und Löwen werden Stroh fressen wie die Rinder. Und ein Säugling wird spielen am Loch der Otter, und ein entwöhntes Kind wird seine Hand stecken in die Höhle der Natter. Man wird nirgends Sünde tun noch freveln auf meinem ganzen heiligen Berg; denn die Erde wird voller Kenntnis des Herrn sein, wie das Wasser das Meer bedeckt.` (Jes 11,6-9)"&lt;br /&gt; Es ist klar, dass die Welt dessen noch harrt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  "´Hat also Jesus den traditionellen Messiasbegriff umgeprägt?` fragt Rudolf Bultmann, mit vielen anderen, die eine ´Vergeistigung` dieses Titels befürworten - worauf er antwortet: ´Das könnte nur die Überlieferung lehren. Aber wo zeigt es sich in ihr? Wo findet sich in Jesu Worten Polemik gegen den herkömmlichen Messiasbegriff? Sie findet sich sowenig, wie sich eine Kritik an der jüdischen Vorstellung von der Gottesherrschaft findet.`" &lt;/p&gt;&lt;p&gt;  Ein anderer entscheidender Punkt ist folgender: Im Anschluss an fast jede seiner in den Evangelien beschriebenen Krankenheilungen fordert Jesus die Geheilten und die Umstehenden dringend auf, nichts davon weiterzuerzählen. Es gibt keine Bibelstelle, wo Jesus sich in der Öffentlichkeit als Messias bekennt. Der Vorwurf an "die Juden", sie hätten den Messias Jesus nicht anerkannt, ist schon allein daher absurd.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  (Was ein eventuelles Bekenntnis nur im Kreis der Jünger betrifft, so wird immer wieder gern das Bekenntnis des Petrus (Mk 8,27-30; Mt 16,13-23; Lk 9,8-22), genannt. Doch dieses ist höchst umstritten. So meint der Theologe R. Bultmann: "Die Szene des Messiasbekenntnisses des Petrus ist eine von Markus in das Leben Jesu zurückprojizierte Ostergeschichte."&lt;br /&gt; Oder Eduard Schweizer: "Da die genaue Ankündigung des Leidens und Auferstehens Jesu (Mk 8,31) unmöglich in dieser Form von Jesus geäußert worden ist - die völlige Ratlosigkeit der Jünger am Karfreitag wäre sonst unbegreiflich - vermuten manche, dass die scharfe Zurückweisung des Petrus (8,32f) historisch gesehen direkt auf den Satz ´Du bist der Messias` gefolgt wäre, so dass Jesus also den Titel völlig abgelehnt hätte.")&lt;/p&gt;&lt;p&gt;  Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass auch die zweite These DAS VOLK ISRAEL HAT JESUS NICHT ABGELEHNT  und die dritte These JESUS HAT SEIN VOLK NIE VERWORFEN  mit ihren Begründungen und auch die Antwort des christlichen Theologen Ulrich Luz höchst aufschlussreich und erhellend sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;M. U.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-50622556022328347?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/50622556022328347/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=50622556022328347&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/50622556022328347'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/50622556022328347'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2008/12/der-jude-jesus-eine-buchvorstellung.html' title='Der Jude Jesus - Eine Buchvorstellung'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-5208399207667355918</id><published>2008-12-14T22:10:00.000Z</published><updated>2008-12-14T22:56:56.257Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sumpf und Moor'/><title type='text'>Biber drohen mit Stau</title><content type='html'>Auch ein Biber braucht Grenzen. Darum siedelt er gerne an Grenzflüssen. Wo nun aber die Grenzen zunehmend durchlässiger geworden sind wie z. B. die polnisch-deutsche, testet der Biber, wie weit er gehen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/SUWHClxcxoI/AAAAAAAAAEI/XEX9p_1P1GE/s1600-h/DSC00014.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/SUWHClxcxoI/AAAAAAAAAEI/XEX9p_1P1GE/s200/DSC00014.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5279774616730781314" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier droht ein Biber, den Grenzfluss zu stauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Der Fluss markiert eine Grenze.", sagt die Grenzbeamtin. "Den Bibern wie unseren Kindern müssen wir das klar machen. Sie brauchen das."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Früher wurden Jugendliche, die von unserer Patrouille zu später Stunde noch im Grenzbereich angetroffen wurden, rigoros aufgefordert, sich auf den Boden zu legen, damit unsere Grenzposten sie auf Waffen durchsuchen konnten.", plaudert die Beamtin aus dem Nähkästchen. "Mit den Bibern machen wir das heute nicht anders. Wir überraschen sie nachts beim Liebesspiel; dann wird aufgeblendet und die Sache ist vorbei."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn weiter so hart durchgegriffen wird, werden solche Drohgebärden wie die oben dokumentierte bald der Vergangenheit angehören. Die Biber wissen wieder, wo es lang geht. Deutsche Pädagogen hoffen zudem auf einen starken Winter, der es den Bibern einmal so richtig zeigt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-5208399207667355918?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/5208399207667355918/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=5208399207667355918&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/5208399207667355918'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/5208399207667355918'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2008/12/biber-drohen-mit-stau.html' title='Biber drohen mit Stau'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/SUWHClxcxoI/AAAAAAAAAEI/XEX9p_1P1GE/s72-c/DSC00014.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-1411838241987944359</id><published>2008-12-10T14:12:00.000Z</published><updated>2008-12-15T17:17:46.650Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pädagogik'/><title type='text'>Ernste Musik</title><content type='html'>Es ist schon ein Graus, wenn Menschen in die Oper getrieben werden wie Vieh. Da wundert es nicht, wenn sie während der Aufführung muh sagen oder wie die Schafe blöken. So drückt das Kreuz der Schulpflicht auch den, der aus eigener Lust und Freude sich in die Oper begeben hat. Die feineren Töne der Pamina dringen nicht mehr bis zu meiner Loge, auch nicht die besonders tiefen des Sarastro. Eine Geräuschkulisse vom Parkett und den billigeren Plätzen in den Rängen dämpft den Zauber der Musik. Und die Viehtreiber springen immer wieder von ihren Sitzen und sprechen bändigend auf einzelne Schulpflichtige ein. Wie uns diese Pflicht doch &lt;span style="font-style: italic;"&gt;alle&lt;/span&gt; entwürdigt. Sänger und Schauspieler und Orchester müssen tun, als wären sie vom Publikum ungestört, und geben eine Vorstellung ab, die ich gerne weiterempfehle. Mich macht es ganz betroffen, dass Menschen eine Musik, der ich mich selbst mit Freude hingebe, aufgezwungen wird, nur damit sie hinterher davon brechen können. Ich fühle mich nicht anders als im DDR-Staat mit lauter erreichten Zielen: die Deutsche Oper hat ihr Geld; irgendein Säckel der Staatskasse hat sich erleichtert und hinter der roten Zahl den Stempel &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Bildungsförderung&lt;/span&gt; verdient; die Lehrer halten sich zugute, an diesem Tag keinen Frontalunterricht gehalten zu haben und können sich die neuen Synapsen in den Hirnen ihrer Schüler lebhaft vorstellen; der Schüler, später auch: Mensch, hat klassische Musik (und dann auch noch die des Genies Mozarts) am eigenen Leib erfahren - überall darf ein Häkchen gemacht werden. Was da abgeht in der Gesellschaft, mag man sich mal aus der Sicht eines Kindes klarmachen, das freiwillig in der Vorstellung sitzt, ihr von Anfang bis Ende lauscht und von seiner freien Schule extra frei bekommen hat, damit es mit drei Freundinnen die Oper besuchen kann. Der Schulpflicht entkommst du nicht. Auch nicht an einer freien Schule. Auch nicht, wenn du schulfrei hast. Dann findest du nämlich entweder auf dem Spielplatz keine Kinder zum mitspielen oder du triffst die verdonnerten Kinder in der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Zauberflöte&lt;/span&gt; wieder. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Zu Hilfe, zu Hilfe, sonst bin ich verloren.&lt;/span&gt; Die drei Damen helfen dir da auch nicht weiter. Das Opernhaus spuckt sein Publikum am Ende erleichtert wieder aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.deutscheoperberlin.de/?page=spielplandetail&amp;amp;id_event_cluster=66192"&gt;Das Märchen von der Zauberflöte&lt;/a&gt; wird nur noch drei Male und nicht mehr in diesem Jahr gegeben. Außerdem läuft an der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Deutschen Oper Berlin&lt;/span&gt; auch &lt;a href="http://www.deutscheoperberlin.de/?page=spielplandetail&amp;amp;id_event_date=187018"&gt;Die Zauberflöte&lt;/a&gt; als "große Oper in zwei Aufzügen".&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-1411838241987944359?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/1411838241987944359/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=1411838241987944359&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/1411838241987944359'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/1411838241987944359'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2008/12/es-ist-schon-ein-graus-wenn-menschen-in.html' title='Ernste Musik'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-4118639802306099812</id><published>2008-11-30T11:05:00.000Z</published><updated>2008-11-30T14:47:25.590Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pädagogik'/><title type='text'>(3) Kritik durch Martin Buber</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Dieser Beitrag knüpft an &lt;a href="http://sumpffuss.blogspot.com/2008/11/jacobys-konzept-einer-musikerziehung.html"&gt;(2) Jacobys Konzept einer Musikerziehung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Kritisiert wurde die Rede von den „schöpferischen Kräften im Kind“ 1925 von Martin Buber. Buber hielt den Eröffnungsvortrag auf der III. Internationalen Pädagogischen Konferenz in Heidelberg, worin er von den schöpferischen Kräften sagt, sie seien der Boden, das Fundament menschlicher Existenz seien sie nicht. „Nicht im freien Selbstvollzug der Kräfte, sondern in deren ‚Verbundenheit’ konstituiere sich das Menschliche.“ &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Schaller 1995, S.15)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Zu allen Zeiten ist wohl geahnt worden, dass die gegenseitige Wesensbeziehung zwischen zwei Wesen eine Urchance des Seins bedeutet, und zwar eine, die dadurch in Erscheinung trat, dass es den Menschen gibt.“ schreibt Buber &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Buber 1994, S.299)&lt;/span&gt;. Jacoby ist so sehr daran interessiert, die negativen Wirkungen in der Beziehung zwischen Zögling und Erzieher vom Zögling fernzuhalten, dass er dabei meines Erachtens die Bedeutung der Beziehung zwischen Erwachsenem&lt;br /&gt;und Kind verkennt. Jacoby hat erkannt, wie die Absicht, das Kind zu formen, die&lt;br /&gt;Anlagen des Menschen verkümmern lassen bzw. an ihrer Entfaltung hindern kann. Den Menschen aber als Monade zu beschreiben und die „[...] ‚Potentialität’ des monadisch verstandenen Subjekts als [das] Fundament menschlicher Existenz und Lebensführung [...]“ &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Schaller 1995, S.14)&lt;/span&gt; anzusehen, übersieht, dass der Mensch ein soziales, auf dialogische Kommunikation hin angelegtes Wesen ist. So ist auch die musikalische Äußerung nicht vom dialogischen Prinzip zu trennen. Sie ist sowohl Aktion als auch Reaktion, sowohl Ansprache als auch Antwort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Literaturnachweis:&lt;br /&gt;Buber, Martin (1994) Das dialogische Prinzip. Gerlingen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Schaller, Felicitas (1995) Leibverfassung und Sinnlichkeit. Zur pädagogischen Begründung der Musikalischen Früherziehung. In: Sirker, Udo (Hg.) (1995) Impulse zur Musikpädagogik. Essen. S. 11-50.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-4118639802306099812?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/4118639802306099812/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=4118639802306099812&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/4118639802306099812'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/4118639802306099812'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2008/11/3-kritik-durch-martin-buber.html' title='(3) Kritik durch Martin Buber'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-2451871872231506251</id><published>2008-11-30T10:38:00.000Z</published><updated>2008-11-30T11:15:59.778Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pädagogik'/><title type='text'>(2) Jacobys Konzept einer Musikerziehung</title><content type='html'>Dieser Beitrag knüpft an &lt;a href="http://sumpffuss.blogspot.com/2008/11/heinrich-jacoby-die-existenz-des.html"&gt;Heinrich Jacoby - Die Existenz des Schöpferischen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Grundannahme, die Jacoby mit vielen Zeitgenossen teilt – 1925 fand in Heidelberg die III. internationale Pädagogische Konferenz genau zu diesem Thema, „Die Entfaltung der schöpferischen Kräfte im Kinde“, statt –, ist, dass im Menschen schöpferische Kräfte angelegt seien, und zwar alle zum Leben notwendigen. In diesen schöpferischen Kräften liege das ganze Potential des Menschen, das es zu entfalten gelte. Denn die menschliche Existenz baue auf&lt;br /&gt;diesem Potential auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jacoby schlussfolgert daraus für die Erziehung, dass sie alles daran setzen müsse, die Vorraussetzungen zu schaffen, die für eine ungehinderte Entfaltung jener schöpferischen Kräfte notwendig sind. Dies gelte auch für die Musikerziehung. Die Existenz des Schöpferischen in jedem Menschen bedeutet für Jacoby, dass jeder Mensch grundsätzlich dazu befähigt ist, sich musikalisch auszudrücken. Die sogenannte Unmusikalität, die vielen Menschen zugesprochen wird oder die sie sich selbst bescheinigen, gibt es in Wirklichkeit nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ich habe in den letzten acht Jahren mit etwa 700 Menschen verschiedener&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Altersstufen [...] gearbeitet [...] Obgleich sich von diesen etwa 80 Prozent&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;zu den sogenannten Unmusikalischen gerechnet hatten, hat sich eine&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;erfolgreiche Zusammenarbeit nur bei zweien als aussichtslos&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;herausgestellt, bei denen die Fähigkeit, hohe bzw. tiefe Töne überhaupt&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;wahrzunehmen, durch organische Erkrankung des Gehörapparates gestört&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;war.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Jacoby 1921, S.14)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass Menschen als „unmusikalisch“ erscheinen, führt Jacoby darauf zurück, dass man ihnen die Freiheit des Ausdrucks schon in der frühen Kindheit systematisch beschneidet. Jacoby kritisiert das repressive Erziehungskonzept seiner Zeit, das eine „[...] Verschüchterung und Unterdrückung des Ausdrucksbedürfnisses [...] in der Musik oft in noch höherem Maße als auf anderen Ausdrucksgebieten“ bewirke &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Jacoby 1924, S.44)&lt;/span&gt;. Die „[...] Gesellschaft züchtet den gehemmten Menschen als Typus.“ &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(ebenda)&lt;/span&gt; Die Ausdruckshemmung wirkt sich nach Jacobys&lt;br /&gt;Meinung auf dem Gebiet der Musik nur deshalb so nachhaltig aus, weil keine Lebensnotwendigkeit zu musizieren besteht. Nun ist aber die Entfaltung musikalischer Fähigkeiten für Jacoby gleichbedeutend mit der Entfaltung der Persönlichkeit des Menschen oder leistet zumindest zur optimalen Entwicklung seiner Persönlichkeit einen bedeutenden Beitrag. An die (wiedergewonnene) Möglichkeit der musikalischen Äußerung knüpft Jacoby das Vertrauen eines Menschen zu seiner eigenen Äußerungsfähigkeit, die wiederum, so sie sich&lt;br /&gt;entfalten kann, eine große Bedeutung für die Entwicklung des Selbstvertrauens hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wenn wir uns gegenwärtig halten, dass Mangel an Selbstvertrauen&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;vielleicht die häufigste Ursache dafür ist, dass jemand unmusikalisch oder&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sich dafür hält, so leuchtet ein, dass die Stärkung des Selbstvertrauens, die&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;durch das Erlebnis des Sich-äußern-Könnens entsteht – während man sich&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;bisher für stumm gehalten hat – für das allgemeine Verhalten sehr viel&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;bedeutet.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Jacoby 1921, S.16)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stellt sich erst einmal das Problem, dass man es mit einem „musikalisch ‚Gehemmten’“ &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Jacoby)&lt;/span&gt; zu tun hat, so ist das für Jacoby „[...] eine Frage psychischer wie musik-pädagogischer oder musik-psychologischer Therapie.“ &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Jacoby 1921, S.16)&lt;/span&gt; Allgemein geht es in der musikalischen Erziehung für Jacoby darum, dem Kind Erfahrungs-Gelegenheiten (Jacoby) zu schaffen. Die&lt;br /&gt;Einwirkung des Erziehers auf das Kind soll sich im Wesentlichen darauf beschränken, denn das oberste Gesetz in der musikpädagogischen Arbeit wie in der allgemeinen Erziehung ist nach Jacoby die Selbsttätigkeit des Menschen &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(vgl. Jacoby 1921, S.10-11)&lt;/span&gt;. Die Erziehung, in der „[...] allein das in jedem Menschen latente Schöpferische angesprochen wird.“ (Jacoby 1921, S.10) bezeichnet Jacoby auch als „schöpferische Erziehung“ &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(ebenda)&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Allerdings hat man in der Erziehung nicht danach zu fragen, ob die&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Äußerungen, die man erleichtern will, bedeutend oder unbedeutend, ob sie&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;für irgendeinen anderen außer dem Sich-Äußernden von Wert sein&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;werden! In der Erziehung hat man sich nicht von schwankenden&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;subjektiven Werturteilen, von von außen kommenden Zwecksetzungen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;abhängig zu machen, sondern allein die Voraussetzungen, unter denen die&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;in allen Menschen vorhandenen schöpferischen Fähigkeiten zu möglichst&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;unbehinderter Auswirkung kommen können, zu schaffen.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Jacoby 1921, S.16)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erziehung – auch die musikalische – muss sich selbst beschränken, statt den Zögling zu beschränken, und zwar auf das Schaffen von Voraussetzungen für eine Entwicklung, statt dass sie auf die Entwicklung einwirken und gar in eine bestimmte Richtung lenken will. Mehr als einmal stellt Jacoby den Vergleich mit dem Erlernen der Muttersprache an. Um deutlich zu machen, was es für die musikalische Erziehung heißen könnte, sich nicht von äußeren Zwecken leiten zu lassen, mag solch ein Vergleich sehr hilfreich sein. So werde beim Spracherwerb&lt;br /&gt;auch nicht Dichtung oder dramatische Rezitation als Ziel gesetzt. Mit Ton, Rhythmus, Linie und Farbe müsse ähnlich verfahren werden. „Es geht bei all dem um &lt;span style="font-style: italic;"&gt;elementare, allgemein menschliche Ausdrucksgebiete&lt;/span&gt;, auf denen grundsätzlich jeder zu ähnlichen unmittelbaren und selbstverständlichen Äußerungen gelangen könnte wie etwa beim Gebrauch der Muttersprache [...]“ und „Auch bei der Musik müssen wir vermeiden, zuerst an Kunst oder Kunstwerk zu denken [...]“ &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Jacoby 1921, S.12)&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In seiner Rede über die „Grundlagen einer schöpferischen Musikerziehung“, die Jacoby 1921 in Berlin anlässlich der Kunsttagung des Bundes entschiedener Schulreformer hält, übt er herbe Kritik an der musikpädagogischen Praxis seiner Zeit. Gleich im ersten Satz wendet sich Jacoby gegen die „intellektualistischmechanistisch und wesentlich auf Reproduktion eingestellte Art des&lt;br /&gt;Musikunterrichts“. &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Jacoby 1921, S.10)&lt;/span&gt; An anderer Stelle hören wir, der Musikunterricht sei nichts anderes „[...] als mehr oder weniger geschickte Abrichtung [...]“ &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Jacoby 1921, S.18)&lt;/span&gt; und habe für die allgemeine Menschenbildung keine Bedeutung. Damit eine schöpferische Erziehung&lt;br /&gt;überhaupt wirksam werden könne, müsse sich, so Jacoby, die „Auffassung des Wesens der Musik und daraus folgend von den Aufgaben unseres Musiklebens“ &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Jacoby 1921, S.11)&lt;/span&gt; von Grund auf ändern. Musik als Kunst und der Kunstbetrieb dürften nicht mehr im Vordergrund des Interesses stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span&gt;Im nächsten Beitrag folgt&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;a href="http://sumpffuss.blogspot.com/2008/11/3-kritik-durch-martin-buber.html"&gt;(3) Kritik durch Martin Bube&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://sumpffuss.blogspot.com/2008/11/3-kritik-durch-martin-buber.html"&gt;r&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Literaturnachweis:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jacoby, Heinrich (1921) Grundlagen einer schöpferischen Musikerziehung. Rede anlässlich der Kunsttagung des Bundes entschiedener Schulreformer in Berlin am 5. Mai 1921. In: Ludwig, Sophie (Hg.) (1984) Heinrich Jacoby. Jenseits von „Musikalisch“ und „Unmusikalisch“. Die Befreiung der schöpferischen Kräfte&lt;br /&gt;dargestellt am Beispiele der Musik. Hamburg, S. 10-28.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Jacoby, Heinrich (1924) Jenseits von „Musikalisch“ und „Unmusikalisch“. Voraussetzungen und Grundlagen einer lebendigen Musikkultur. Mitgeteilt auf dem II. Kongress für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft in Berlin im Oktober 1924. In: Ludwig, Sophie (Hg.) (1984) Heinrich Jacoby. Jenseits von „Musikalisch“ und „Unmusikalisch“. Die Befreiung der schöpferischen Kräfte dargestellt am Beispiele der Musik. Hamburg, S. 29-74.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-2451871872231506251?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/2451871872231506251/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=2451871872231506251&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/2451871872231506251'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/2451871872231506251'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2008/11/jacobys-konzept-einer-musikerziehung.html' title='(2) Jacobys Konzept einer Musikerziehung'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-315862740844109873</id><published>2008-11-30T10:23:00.000Z</published><updated>2008-11-30T11:25:24.630Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pädagogik'/><title type='text'>Heinrich Jacoby - Die Existenz des Schöpferischen</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Dieser Artikel umfasst drei Blogeinträge.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Existenz des Schöpferischen im Kind wird zu Beginn des 20. Jahrhunderts nicht von Jacoby allein behauptet. Die Kunsterziehungsbewegung hatte die so genannte subjektivistische Potentialitätsanthropologie, der die Idee von den schöpferischen Kräften, von der Selbstmächtigkeit und der Autarkie des Individuums entstammt, in die Zeit der Reformpädagogik des 20. Jahrhunderts hinübergerettet. Jacoby hat, unbeirrt auf dieser anthropologischen Grundannahme aufbauend, seine Gedanken zum musikpädagogischen Umgang mit dem Menschen entwickelt. In seinen Reden auf verschiedenen Tagungen und&lt;br /&gt;Kongressen, die uns schriftlich erhalten sind &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Ludwig 1984)&lt;/span&gt;, hat er seine pädagogische Position eindrücklich beschrieben und begründet. Ich referiere daraus einen kleinen Teil, der mir selbst bedeutsam erschien und vielleicht für die Leserschaft des Blog von Interesse sein mag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Biographischer Abriss zu Heinrich Jacoby&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heinrich Jacoby (1889-1964) war bis 1940 deutscher Staatsbürger, lebte aber seit 1933 gezwungenermaßen im Exil in der Schweiz und kam 1955 in den Besitz der Schweizer Staatsbürgerschaft. Sein beruflicher Werdegang begann mit der Aufnahme eines Musikstudiums 1907 in Straßburg. Dort war er von 1908 bis 1913 Schüler in der Kompositions- und Dirigentenklasse von Hans Pfitzner und unter der Direktion desselben seit 1909 auch Kapellmeister und Regievolontär am Straßburger Stadttheater. An der Straßburger Universität besuchte er neben seinem Musikstudium auch Vorlesungen über Philosophie und Psychologie.&lt;br /&gt;Letzterer Fakt mag ein Indiz dafür sein, dass Jacobys Interesse an der Musik schon damals über das Bestreben, Musik zu „machen“, hinausging. Weil er die traditionelle Musikerziehung ablehnte, heißt es &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(vgl. Ludwig 1984, S.101)&lt;/span&gt;, wurde er 1913 Lehrer für Harmonie- und Formenlehre an der Lehrerbildungsanstalt Jacques Dalcroze in Dresden-Hellerau. Außerdem arbeitete er an der Einstudierung der dortigen Festspiele mit. Ab 1915 leitete Jacoby die&lt;br /&gt;Lehrerbildung an der „Neuen Schule für angewandten Rhythmus“ in Dresden Hellerau. Seinen Weg als Musikerzieher setzte er fort und beschäftigte sich im selben Zuge mit der Zweckmäßigkeit und den Grenzen einer Sinnesschulung und mit den Ursachen der Entstehung von „Unbegabtheit“ (Jacoby) auf dem Gebiet der Musik. Als Leiter der Musikerziehung an der Odenwaldschule von 1919 bis 1922 untersuchte er Störungen der Ausdrucksfähigkeit durch die&lt;br /&gt;Kleinkinderziehung. 1922 bis 1924 half er beim Aufbau einer höheren Versuchsschule in Dresden-Hellerau. Von Dresden ging er 1928 fort nach Berlin, wohin er als Privatgelehrter schon seit einigen Jahren Beziehungen besaß. In Berlin stellte er die Ergebnisse seiner jahrelangen Untersuchungen Lehrern, Ärzten, Heilpädagogen, Psychotherapeuten und ausübenden Künstlern in eigens dafür gegründeten Arbeitsgemeinschaften vor. Die Erfahrungen auf dem Gebiet des musikalischen Ausdrucks übertrug er auf Probleme des Sprechens, der&lt;br /&gt;Stimme, der Sprache, der Bewegung und der bildnerischen Gestaltung. Ihn beschäftigten Untersuchungen über die Bedeutung von Zustand und Verhalten für die Qualität von Wahrnehmungs-, Ausdrucks- und Gestaltungsvorgängen unter ganzheitlichen Voraussetzungen. Die Situation in Deutschland 1933 zwang Jacoby in die Emigration. Jacoby verlor nahe Familienangehörige im Nationalsozialismus; das Exil war lebensrettend. Seine Arbeit jedoch konnte Jacoby auch in der Schweiz nicht ungehindert fortsetzen. Was er bis dahin an&lt;br /&gt;Ideen und Erkenntnissen gesammelt hatte, durfte er nicht veröffentlichen, weder in der Rede noch im Druck. Möglicherweise ist das der Grund für den Mangel an Beachtung, der Heinrich Jacoby in Standardwerken wie Gruhns „Geschichte der Musikerziehung“ &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(1993)&lt;/span&gt; und Ehrenforths „Geschichte der musikalischen Bildung“ &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(2005)&lt;/span&gt; widerfährt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im nächsten Blogeintrag folgt &lt;a href="http://sumpffuss.blogspot.com/2008/11/jacobys-konzept-einer-musikerziehung.html"&gt;&lt;span&gt;(2) Jacobys Konzept einer Musikerziehung&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Literaturnachweis:&lt;br /&gt;Ehrenforth, Karl Heinrich (2005) Geschichte der musikalischen Bildung. Mainz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gruhn, Wilfried (1993) Geschichte der Musikerziehung. Hofheim.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ludwig, Sophie (Hg.) (1984) Heinrich Jacoby. Jenseits von „Musikalisch“ und „Unmusikalisch“. Die Befreiung der schöpferischen Kräfte dargestellt am Beispiele der Musik. Hamburg.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-315862740844109873?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/315862740844109873/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=315862740844109873&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/315862740844109873'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/315862740844109873'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2008/11/heinrich-jacoby-die-existenz-des.html' title='Heinrich Jacoby - Die Existenz des Schöpferischen'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-8373317299749120121</id><published>2008-11-19T11:57:00.000Z</published><updated>2008-11-23T14:48:36.937Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Buch'/><title type='text'>Der Maler</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Kapitel 1&lt;br /&gt;von Mia Preisel&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war einmal ein Maler.&lt;br /&gt;Er wohnte in einer Villa, weil&lt;br /&gt;er so berühmt war, und&lt;br /&gt;er hatte drei Diener.&lt;br /&gt;Wie die hießen, wusste keiner.&lt;br /&gt;Der Maler malt so:&lt;br /&gt;Er nahm ein Blatt und schon&lt;br /&gt;war es fertig. Wisst&lt;br /&gt;Ihr auch, warum es so war?&lt;br /&gt;Er war halt ein beson-&lt;br /&gt;derer Maler. Er malte Bakterien.&lt;br /&gt;Alle fanden seine Bilder toll.&lt;br /&gt;Naja, ein Kind nich. Es war ein&lt;br /&gt;Junge. Der fand die Bilder&lt;br /&gt;langweilig. Er fand, der Maler&lt;br /&gt;wäre faul. Oma hatte ihm&lt;br /&gt;ein Bild geschenkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;aus: Mia Preisel: Der Maler. Erstes Kapitel. S.1, illustriert und kartoniert, unveröffentlicht&lt;br /&gt;Abdruck mit freundlicher Erlaubnis der Autorin&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-8373317299749120121?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/8373317299749120121/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=8373317299749120121&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/8373317299749120121'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/8373317299749120121'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2008/11/eine-geschichte-von-mia-als-sie-sieben.html' title='Der Maler'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-7924672232592314805</id><published>2008-10-31T10:54:00.000Z</published><updated>2008-11-24T11:30:47.140Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Buch'/><title type='text'>Kommt ein Geist die Treppe rauf</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;von Mia Preisel&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin gelaufen, zwei Stunden am Stück,&lt;br /&gt;Nur gelaufen.&lt;br /&gt;Treppe rauf. Treppe runter.&lt;br /&gt;Treppe rauf&lt;br /&gt;Zu jeder Tür.&lt;br /&gt;Klingelingeling.&lt;br /&gt;Süßes oder Saures!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;aus: Mia Preisel, Sieben Geschichten zu Halloween. illustriert. erzählt.&lt;br /&gt;Abdruck mit freundlicher Erlaubnis der Autorin.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-7924672232592314805?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/7924672232592314805/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=7924672232592314805&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/7924672232592314805'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/7924672232592314805'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2008/10/kommt-ein-geist-die-treppe-rauf.html' title='Kommt ein Geist die Treppe rauf'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-3338254065482253124</id><published>2008-10-19T06:19:00.000+01:00</published><updated>2008-10-19T16:11:13.854+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='und mehr'/><title type='text'>Mutterkuchen</title><content type='html'>Zum Geburtstag gibt es Kuchen. Der allererste ist der Mutterkuchen. Nur dass ihn viele Menschen nicht essen. Einige Familien vergraben ihn an besonderen Orten, im Garten, vor der Haustür oder neben einen alten Baum. Die Plazenta einem Krankenhaus bzw. der Hebamme zu überlassen, heißt, dass dieses Organ - das erste, was vom Kind ausgebildet wird - als gesonderter Müll verbrannt wird zusammen mit anderem ebenso bezeichnetem Müll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Vergraben der &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_2"&gt;Plazenta&lt;/span&gt; unter einen frisch gepflanzten Baum ist, glaube ich, nichts Ungewöhnliches mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/SPsElLk0W9I/AAAAAAAAAEA/PYp4cqpOBMo/s1600-h/DSC00067.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/SPsElLk0W9I/AAAAAAAAAEA/PYp4cqpOBMo/s200/DSC00067.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5258802026694073298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Diese &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_1"&gt;Esskastanie&lt;/span&gt; hat einen Mutterkuchen bekommen und ein Kind einen Baum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wirklich ungewöhnlich scheint es hierzulande zu sein, den Mutterkuchen zu verspeisen. Zugegeben, ich mochte die &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_3"&gt;Plazenta&lt;/span&gt; angucken und anfassen und &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_4"&gt;einbuddeln&lt;/span&gt;, aber essen wollte ich sie lieber nicht. Vielleicht aber, vielleicht, dachte ich, vielleicht machen ein paar Rezepte Appetit. Folgendes habe ich im Netz in Elternforen gefunden:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_5"&gt;&lt;/span&gt;Es wird empfohlen, dass die frisch entbundene Mutter kleine Stücke vom Mutterkuchen direkt nach der Geburt zu sich nimmt. Oder aber, dass sie Plazentafleisch püriert, gemixt mit Joghurt isst.&lt;br /&gt;Eine andere Empfehlung lautet, die Plazenta acht Stunden bei 100° zu trocknen. Danach lässt sich der Kuchen reiben. Von der getrockneten, geriebenen Plazenta mischt frau sich jeden Tag einen Teelöffel unter den Joghurt. Ebenso ließe sich die geriebene Plazenta unter Getränke mixen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drei &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_8"&gt;Plazentagerichte&lt;/span&gt;, die gängigen Kochrezepten gleichen, habe ich auf &lt;a href="http://biorezepte.bionoah.de/#plazenta_brokkoli"&gt;biorezepte.bionoah.de&lt;/a&gt; gefunden. In der Zutatenliste, die ich aus Gründen des &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_9"&gt;Copyrights&lt;/span&gt; nicht abschreibe, ist die Zutat Mutterkuchen als "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;menschliche&lt;/span&gt; &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_10"&gt;Plazenta&lt;/span&gt;" angegeben. Die Namen der Gerichte kann ich noch verraten: "&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_11"&gt;Plazenta&lt;/span&gt; mit &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_12"&gt;Brokkoli&lt;/span&gt;", "&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_13"&gt;Plazenta&lt;/span&gt; &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_14"&gt;Lasagne&lt;/span&gt;", "&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_15"&gt;Plazenta&lt;/span&gt; Spaghetti"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In &lt;a href="http://www.perlentaucher.de/buch/5662.html"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Strange Food&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; von Jerry Hopkins sollen noch mehr leckere Plazentarezepte stehen. Eines davon ist "Plazentapastete". Ein Hobbykoch hat es in seinem Blog aufgeschrieben: &lt;a href="http://tomcool.mywoman.at/stories/52956/"&gt;Link&lt;/a&gt; klicken und - falls der Dialog nicht von Interesse ist - gleich zum Rezept scrollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbst wenn frau und vielleicht auch gleich die ganze Familie den Mutterkuchen verzehrt, kann sie doch noch ein erbsengroßes Stückchen davon übriglassen. Aus Plazentagewebe lässt sich ein homöophatisches Arzeneimittel herstellen, das bei Einnahme die Regulations- und Selbstheilungskräfte des Körpers anregt. Nähere Informationen fand ich &lt;a href="http://www.plazenta-nosoden.de/"&gt;hier&lt;/a&gt;, auf der Seite einer Apotheke, die das Plazentagewebe in einem eigens dafür zur Verfügung gestellten Versandgefäß annimmt und damit Globuli für den Absender herstellt. Die Herstellung ist auf der verlinkten Seite ausführlich erklärt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manche Frauen essen vielleicht nichts vom Mutterkuchen, weil sie den am Kind belassen, bis die Nabelschnur und damit auch der Kuchen von alleine abfällt. Die Plazenta wird mit Salz, eventuell auch noch wohlriechenden Kräutern, eingerieben und in einem speziellen Tuch aufbewahrt.&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_17"&gt;&lt;/span&gt; Sie soll immer neben dem Kind liegen. Die sogenannte Lotusgeburt ermöglicht dem Kind die Verbundenheit mit seinem Organ, bis es sich praktisch durch den natürlichen Prozess des Abtrocknens der Nabelschnur, des Eintrocknens der pränatal lebenswichtigen Blutgefäße in der Nabelschnur, davon trennt. Vergraben kann die Familie die Plazenta danach ja immernoch, aber wie ist das mit dem Verzehr?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-3338254065482253124?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/3338254065482253124/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=3338254065482253124&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3338254065482253124'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3338254065482253124'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2008/10/mutterkuchen.html' title='Mutterkuchen'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/SPsElLk0W9I/AAAAAAAAAEA/PYp4cqpOBMo/s72-c/DSC00067.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-5983339400496227857</id><published>2008-10-19T05:52:00.001+01:00</published><updated>2008-10-19T12:56:52.055+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='und mehr'/><title type='text'>Suchbild</title><content type='html'>Das steht schon seit mindestens einem Vierteljahrhundert an einer Hauswand in Frankfurt (Oder).&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/SPrBvGFTl5I/AAAAAAAAAD4/3oPGzdYS6Ws/s1600-h/DSC00005.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/SPrBvGFTl5I/AAAAAAAAAD4/3oPGzdYS6Ws/s200/DSC00005.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5258728529739356050" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-5983339400496227857?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/5983339400496227857/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=5983339400496227857&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/5983339400496227857'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/5983339400496227857'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2008/10/damals.html' title='Suchbild'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_mPAXiSXwO4U/SPrBvGFTl5I/AAAAAAAAAD4/3oPGzdYS6Ws/s72-c/DSC00005.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-3340471714652996639</id><published>2008-09-30T11:57:00.000+01:00</published><updated>2008-10-01T09:18:54.821+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='und mehr'/><title type='text'>k e i n t i t e l</title><content type='html'>Heute will ich niemandem mehr begegnen.&lt;br /&gt;Der Weg zum Krankenhaus ist steil und glitschig. Das eisige Laternenlicht und der kalte Niesel machen mich endgültig wach.&lt;br /&gt;Das erste Lebewesen, was ich sehe, ist ein Kaninchen. Mit seinem weißen Fell hebt es sich von der Wiese ab, die noch die Nacht bedeckt.&lt;br /&gt;Kaninchen ade. Links einbiegen, Treppe hoch.&lt;br /&gt;Die Glastür ist schon aufgeschlossen worden. Ich schlüpfe ins warme Treppenhaus. Zwei Treppen tiefer bin ich im Keller angelangt. Oben fällt die Glastür klickend ins Schloss. Hier unten ist dieser lange, schmale Gang, den entlang ich muss. Hier könnte ich den ersten Menschen begegnen. Kleine Frauen in blassgrüne Kittel gekleidet, mit Gummihauben auf dem Kopf. Sie schieben Eisenwägen durch die neonbeleuchteten Krankenhausflure. Mit ihren kleinen Rädern rattern diese riesigen Wägen entsetzlich laut, und ich renne. Aber unaunffällig. Sähe mich jemand, er müsste sich doch fragen, ob ich verrückt sei. V E R r ück t. Der Gang hat ein Ende. Ein neuer, breiterer Flur beginnt. Die ersten Krankenschwestern sehe ich, und ich sehe in einiger Entfernung einen Bauch.&lt;br /&gt;Eine Schwangere.&lt;br /&gt;Mein Bauch ist flacher.&lt;br /&gt;Die Krankenschwestern kenne ich, denn bei denen war ich schon auf Station. Welche verschwinden hinter einer unauffälligen Tür, andere streben auf den Fahrstuhl zu, der sie zur Gynäkologie oder zur Neugeborenenabteilung bringt. Ob sie mich bemerken? Ich bleibe wachsam, jederzeit bereit zu grüßen. Nein, sie kennen mich nicht mehr, scheinen sich nicht mehr an mich zu erinnern. Wie gut. Ich nähere mich dem Bauch. Der ist von einem roten Frotteebademantel umhüllt. Haarige Beine mit Füßen stecken in Gesundheitslatschen. Ich hebe den Kopf, will das Gesicht der Schwangeren entdecken, um ihr dann ein sympathiebekundendes Lächeln zu schenken. Jetzt werde ich gleich Blickkontakt haben, denn sie wendet den Kopf. Sie ist ein Mann. Zu meinem Glück hat er mich nicht lächeln sehen. Er hat mich gar nicht angesehen.&lt;br /&gt;Ich komme aus dem Tritt. Wohin mich wenden? Um die Ecke links ist der Schokoladenautomat. Unauffällig krame ich mit der rechten Hand in meiner Jackentasche nach Geldstücken, befühle sie und biege ab. Der Automat schluckt die Mark und den Fünfziger, es gibt ein Geräusch und meine Lieblingsschokolade fällt in das Ausgabefach. Das letzte Wegstück zur Station wird süßer, aber nicht weniger qualvoll als das Aufstehen um fünf Uhr früh. Ich passiere die große Eingangshalle des Hauses. Bloß nicht hinschauen, wer da alles durch die automatisch sich öffnenden Türen kommt. Ich muss zum Fahrstuhl. Von dort entgegen läuft mir Schwester Petra, die Stationsschwester der H62, wo mir dauernd übel wurde. Jeder auf der H62 rätselte, wieso. Hoffentlich sieht sie nicht hin, wie dick ich schon bin. Ich will nicht, dass sie anfängt, über mich nachzudenken. Immerhin bin ich nicht so jung, wie alle meinen. Sie sieht auf und grüßt flüchtig. Geschafft. Der Fahrstuhl steht bereit. Ich tue einen großen Schritt hinein, schon schließen sich die Türen hinter mir. Ich bin allein. Rasch drücke ich die große quadratische Taste für die vierte Ebene. Der Fahrstuhl bewegt sich. Kaninchen ade.&lt;br /&gt;Ein wenig beleuchteter, muffiger Stationsflur empfängt mich. An den Wänden abwaschbare, hellrosafarbene Tapeten, weiße Plastikgeländer für die alten Frauen und rollstuhlgerechte, große Türen mit dicken Plastiktürklinken. Im Gang vor Zimmer 02 steht der Wäschewagen. Das grüne Licht über der Tür leuchtet. Die Nachtschwester wird drinnen sein. Ich muss die Begegnung mit ihr so weit wie möglich hinauszögern. Im hinteren Stationszimmer ist Licht. Von der Wand nehme ich meinen Spindschlüssel. Den Spind teile ich mit einer anderen Schülerin. An sie binde ich noch immer die Hoffnung auf ein erwärmendes Gespräch. Schnelle Schritte kommen über den Flur, Wasser rauscht im Vorraum, ich höre das Quietschen der Steriliumbox. Ich halte mich am Spindschlüssel fest und trete aus dem Stationszimmer in den Vorraum hinaus. Die Nachtschwester steht am Medikamententisch, den Rücken mir zugewandt. Jetzt muss ich was sagen. "Hallo", sage ich. Sie fährt erschrocken zusammen. Das hatte ich geahnt. Sie war ja die ganze Nacht ohne einen Menschen (die Kranken zählen nicht). Sie dreht sich zu mir um, erkennt mich - "Ich zieh' mich schnell um.", komme ich ihr zuvor.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-3340471714652996639?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/3340471714652996639/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=3340471714652996639&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3340471714652996639'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3340471714652996639'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2008/09/v-e-r-r-ck-t.html' title='k e i n t i t e l'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-8784925727660141930</id><published>2008-09-20T16:49:00.000+01:00</published><updated>2008-09-30T13:59:19.393+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pädagogik'/><title type='text'>Selbstbestimmt lernen</title><content type='html'>Das geht nicht gut?&lt;br /&gt;Aber das tust du doch sowieso. Jeder Mensch lernt nur das, was er will.&lt;br /&gt;Ach, deine Lehrer haben dir gesagt, was du lernen sollst? Und? Hast du gelernt, was sie dir zu lernen aufgaben?&lt;br /&gt;Klar, du hast Rechentürmchen schnell mal gelöst, um danach freie Zeit ohne Rechenaufgaben zu genießen. Du hast die Daten von geschichtlichen Ereignissen gelernt, um nach der nächsten Geschichtsarbeit nicht mehr dran denken zu müssen.&lt;br /&gt;Für Geographie und englische Vokabeln aber, hast du dich wirklich interessiert?&lt;br /&gt;Ja, aber dazu musstest du Stunden mit gelangweilten Mitschülern zusammensitzen. Du wohntest den Schimpftiraden der Lehrerin bei, die sich über mangelndes Vokabelwissen einiger Schüler ärgerte. Du wolltest mehr über Bauxit erfahren, hattest extra die Hand hochgereckt, aber dann klingelte es zum Stundenende und eigentlich warst du doch ganz froh, dass wieder eine Stunde vorbei war. In der nächsten Vokabelarbeit die nächste gute Note und beim Zeigen an der topographischen Karte volle Punktzahl. Aber nur dafür hast du letztendlich gelernt: für die Schule. Im Leben lernst du, was du brauchst. Wo hast du die ganze Zeit gelebt? In der Schule.&lt;br /&gt;Du hast die ganze Zeit gelernt, was du wolltest. Du wolltest die Schule schnell hinter dich bringen und dabei gut bestehen. Also hast du gelernt, wie du die Schulaufgaben schnell und ohne viel Aufwand abarbeitest, welche Maßstäbe die Schule an dich hält und wie du den Schulanforderungen Genüge tust. Du hast das Verhalten der Lehrer studiert, welche Schüler sie runterputzen, welches Verhalten sie rügen. Du fühlst dich am Ende gar gerüstet, selber Lehrer zu werden, denn du kennst dich mit dem Lehrerberuf bestens aus. Ihr habt Noten und Punktzahlen in den Klassenarbeiten untereinander verglichen. Ihr habt gemeinsam die Grechtigkeit der Notengebung angezweifelt. Ja, selbst über Notengebung hast du was gelernt, obwohl das als Schüler nicht deine Aufgabe ist.&lt;br /&gt;Du hast etwas über deinen Schlaf-Wachrhythmus gelernt. Das frühe Aufstehen war die verhasst und du wusstest, dass am Wochenende keiner vor elf an deine Zimmertür klopfen braucht. Allerdingst scheinst du auch gelernt zu haben, dass es in Ordnung war, dich für die Schule immer so früh aus dem Bett zu zwingen, denn deine Kinder zwingst du jetzt auch mit den Worten, dass das Leben kein Zuckerschlecken sei und sie das lieber früher als später lernen sollten.&lt;br /&gt;Du hast Comic-Zeichnen gelernt. Allerdings im Politikunterricht - du hattest nämlich auch gelernt, dass die Politiklehrerin dir nicht auf die Finger schaut. Also hast du in dieser Stunde gemalt.&lt;br /&gt;Du hast gelernt, mit welcher Ausrede du um den Sportunterricht rum kommst und wie man sich ungesehen auf einem Gameboy unter der Schulbank in den höchsten Level spielt. Du hast gelernt, über Mittag ohne Essen auszuhalten, weil Schulspeisung das Letzte ist. Ach ja, und du hast gelernt, den unangenehmen Schülern, die immer nur Kloppe wollen, aus dem Weg zu gehen, oder dich auf ihre Seite zu schlagen.&lt;br /&gt;So viel mehr noch hast du gelernt, dass ich es gar nicht fassen kann. Dazu bräuchte es schon ein kleines bisschen Speicherplatz im WorldWideWeb.&lt;br /&gt;Die Schule ist ein richtiges kleines Universum für sich.&lt;br /&gt;Dass du dein Schülerleben so nicht weiterführen kannst, sagen dir deine Gesprächspartner dann auch bei deinem ersten Bewerbungsgespräch.&lt;br /&gt;Komm erstmal an im richtigen Leben.&lt;br /&gt;Immerhin, den Trott kennst du ja schon.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-8784925727660141930?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/8784925727660141930/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=8784925727660141930&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/8784925727660141930'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/8784925727660141930'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2008/09/selbstbestimmt-lernen.html' title='Selbstbestimmt lernen'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-861911309492328027</id><published>2008-08-14T21:21:00.000+01:00</published><updated>2008-09-26T19:28:47.359+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sumpf und Moor'/><title type='text'>Nachtwanderung</title><content type='html'>Es war besonders gruselig. Wenn ich solchen Satz lese, gruselt mich das nachfolgende nicht mehr. Anfang August hätte ich hier schon davon schreiben sollen. Denn zu dieser Zeit war es, als wir die &lt;a href="http://www.gluehwuermchen.ch/"&gt;Glühwürmchen&lt;/a&gt; gesehen haben. Seitdem hat mich niemand mehr dazu gebracht, nächtens in den Wald zu gehen. Er liegt direkt neben meiner Haustür und sieht harmlos aus. Große Tiere lassen sich, wenn ausreichend Licht wäre zu sehen, nicht blicken und die Spuren ihres geheimen Lebens verblassen über den Tag. Eidechsen, Blindschleichen und Ringelnattern entdecke ich so unverhofft, dass ich meinen Augen nicht traue. Ihre Erscheinung ist flüchtig und ihre Lebensform mir fremd. Wesen ohne Fell, mit anderen Augen. Die Vögel höre ich über Tag. Der Specht klopft einfach so, als wäre ich nicht da. Ein winziger Vogel zetert, weil ich in unmittelbarer Nähe seines Nests stehengeblieben bin. Dabei habe ich sein Nest noch nicht einmal in der Nähe vermutet! Eine Wanderung bei Nacht durch jenen harmlosen Wald, wenn die Vögel endlich leise sind, dürfte ein Spaziergang werden. Die eigenen Kinder ein wenig an die Hand nehmen und herumführen: So ist das im Wald, wenn es dunkel ist. Nichts zu sehen. Die Kinder rücken mir ganz schön auf die Pelle: Habt ihr Angst? Ich bin froh, sie bei mir zu haben. Alleine wäre es mir hier zu duster. So kann ich furchtlos lauschen. Verräterisches Knacken rechterhand. Darüber ein einsamer Vogel, der ruft. Er flötet aber nicht so vor sich hin, sondern eher als wolle er eine Mitteilung machen. Dass wir im Wald unterwegs sind. Unsere eigenen Schritte sind viel zu laut, die Kleidung raschelt. Alle wilden Tiere werden einen Bogen um uns machen, schließlich haben sie Ohren. Ein neues Geräusch erregt Alarmbereitschaft bei den Kindern. Ein Schuss hätte kaum anders geklungen. Ich bleibe dabei, dass es nur der Donner eines entfernten Gewitters war. Die Entfernung lässt sich leicht feststellen. Jedoch ist die Lichterscheinung beeindruckend und es braucht viel guten Zuredens, die Umkehrwilligen zu überzeugen, dass wir uns nicht mitten im Gewitter befinden, wo doch das Licht für einen verblüffenden Augenblick den halben Wald erleuchtet hat mit dem gespenstischen Licht einer Energiesparlampe, die gerade erst eingeschaltet worden ist. Auch auf mich machte das Gewitterleuchten Effekt. Es ist wie aus einem Krimi importiert. Jeder in unserer Familie liebt es, Filme zu sehen, und jedem fiel sicherlich gerade eine passende Szene ein. Die Wiederholung vertiefte das Erlebnis. Allerdings würde das geflüsterte Zählen die wilden Tiere nur noch mehr abschrecken. Meine Augen wanderten in der Dunkelheit in dem Versuch, nicht zu blinzeln und auf diese Weise die Lichtblitze abzupassen. Vielleicht entdeckte ich in den lichten Momenten doch noch die Augen oder die schwarze Silhuette eines Fuchses, eines Wildschweins oder eines einfachen Rehs. Es war mir schlicht nicht möglich. Die Zahlenreihen wurden zunehmend kürzer, aber bis zu der Lichtung, auf der wir ganz sicher eine Anzahl Tiere beim Äsen überraschen würden, war es ja nicht mehr weit. Nur noch eine Biegung, hinter der eine weitere wartete. In der Nacht entdeckte ich auch die unbekannten Längen des Weges. Auf der Wiese, die das Ziel unserer nächtlichen Wanderung darstellte, waren tatsächlich Besucher. Nachtleben mit Musik. Ich immitierte ein Gespenst, so froh war ich, keinem begegnet zu sein. Ein Kind stieß Wolfsgeheul aus, von dem ich überrascht war, dass solches in ihm steckte. Mit Schadenfreude registrierte ich, wie von der Mitte der Wiese ein Licht den Waldrand absuchte. Wir hatten ihnen Angst gemacht. Und sie hatten unsere Tiere verscheucht mit ihrer Musik. Erleichtert traten wir unter Blitzlichtgewitter den Rückweg an. Noch war der Weg dunkel, aber bald würden wir das orange Laternenlicht vorm Waldeingang sehen. Rechtzeitig, bevor der Ausgang auftauchte, fiel mir ein, dass eine Überraschung im Dunkeln noch auf uns wartete. Als Kind hatte ich &lt;a href="http://www.gluehwuermchen.ch/"&gt;Glühwürmchen&lt;/a&gt; mit grünlichem Licht fliegen sehen. Heute glichen die beiden Lichter, die wir an zwei verschiedenen Stellen am Wegesrand auf dem Boden entdeckten, eher einer LED-Leuchte. LED gab es damals noch nicht. Das Licht ging an, leuchtete eine Weile und ging wieder aus. Eine Weile blickten wir ins Schwarze. Kein Zeichen von irgendwas, geschweige denn einem Tier mit Leuchtkraft. Dann wieder der winzige Lichtpunkt, der so faszinierte, weil er aussah, als wäre er mit elektrischem Strom und eben besagter Leuchte &lt;a href="http://www.gluehwuermchen.ch/wer_leuchtet.html"&gt;erzeugt&lt;/a&gt;. Die &lt;a href="http://www.gluehwuermchen.ch/lampyris.html"&gt;Lichtquelle&lt;/a&gt; unterdessen blieb unsichtbar. Die Gewitterblitze vermochten mir den Insektenkörper leider nicht zu zeigen. Das Zählen der Zeit wurde spannender. Der Wind schwieg, während Blitz und Donner immer näher zusammenrückten. So blieb uns der Grusel über die Waldgrenze hinaus erhalten, zumal zu jener Stunde auch Fledermäuse flogen. Die sieht man jenseits des Waldes, wo sie sich mit ihren typisch geschwungenen Flügelhäuten schwarz gegen den Himmel abzeichnen, viel besser.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-861911309492328027?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/861911309492328027/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=861911309492328027&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/861911309492328027'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/861911309492328027'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2008/08/nachtwanderung.html' title='Nachtwanderung'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-6635565414747239294</id><published>2008-08-02T07:53:00.000+01:00</published><updated>2008-08-06T08:16:37.170+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><title type='text'>Musikalität</title><content type='html'>Ich hatte zum Thema bereits etwas geschrieben: entscheidend am musikalischen Verhalten ist die Ich-Beteiligung (vgl. Ribke, 1995). Diese Aussage relativiert meines Erachtens den Begriff von Musikalität, wonach dieselbe eine besondere, messbare Begabung ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://lexikon.meyers.de/meyers/Musikalit%C3%A4t"&gt;Meyers Lexikon online&lt;/a&gt; führt zum Begriff aus, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Zu den wesentlichen Komponenten der Musikalität zählen das Erkennen von Tonhöhen-, Tondauer- und Tonstärkeunterschieden, das Auffassen und Behalten von Melodien, Rhythmen, Akkorden usw. sowie für die Musikausübung die Fähigkeit der musikalischen Gestaltung und der Geschicklichkeit im Umgang mit einem Musikinstrument."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz sicher zählen wir zum musikalischen Verhalten, Tonhöhen und Tondauern und Tonstärkeunterschiede wahrzunehmen, sprich: Musikhören. Aber ist das Behalten von Melodien und Rhythmen und Akkorden eine musikalische Leistung? Zunächst einmal leistet unser Gedächtnis das und prinzipiell ist jeder Mensch in der Lage, sich Melodien etc. zu behalten, weil jeder seine Gedächtnisleistung darauf hin trainieren kann. Bei der Musikausübung zähle ich den geschicklichen Umgang mit dem Instrument zu einer motorischen Leistung, die kein musikalisches Verhalten voraussetzt. Allein die musikalische Gestaltung wiederum beruht auf musikalischem Verhalten. Wie ein Mensch sich musikalisch verhält, ist seinem Wollen unterworfen. Derjenige, der musikalische Gestaltung wahrnimmt als Musikhörer, ist nicht weniger musikalisch als derjenige, der musikalisch gestaltet, indem er Töne produziert. Musikhören ist letztendlich auch musikalisches Gestalten. Wobei: wir hören Gestalten in dem was wir hören, dass uns zu dem Schluss kommen lässt, das wäre Musik. Wir haben gelernt, Mozart zu hören und Haydn und Thelonius Monk und Bach. Als ich mit 32 meine erste Wagner Oper "Der fliegende Holländer" hörte (und sah), erkannte ich die Musik gleich wieder - ich hatte ähnliches bei unzähligen Filmen gehört. Das Zirpen der Grillen nehme ich nicht als Musik wahr, sondern als bloßes Hintergrundgeräusch. Ich kann da absolut nichts raushören, was es mir erleichtern würde, es als Musik aufzunehmen. Anderen Menschen kann es mit diesem Zirpen durchaus anders gehen und meiner Oma geht es mit "Überjam" von John Scofield so wie mir mit dem Zirpen der Grillen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich will darauf hinaus, dass Musikalität eine allgemeine Begabung ist. Sie ist Menschen grundsätzlich eigen. Wo ein Mensch sich mit dieser Gabe hinbewegt, ist abhängig von seinem Wollen. Nicht Musikalität lässt sich messen. Feststellen lassen sich Unterschiede, wohin Menschen ihre Aufmerksamkeit richten, auf Rhythmen oder Melodien oder beides, auf akkustische Ereignisse und Klangeigenschaften, aufs Hören, aufs Klangerzeugen, manche setzen gehörte Musik sofort in Bewegung um, manche singen sofort mit, Menschen entwickeln Vorlieben für bestimmte Instrumente, Menschen verlagern den Ausdruck ihrer Selbst in die Musik, andere aufs Schreiben, viele nutzen beide Möglichkeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Musikalität ist m.E. nicht mehr und nicht weniger als die Fähigkeit des Menschen, einen Bezug zu Musik herzustellen. Theoretisch ist der unmusikalisch, der diesen Bezug aufgrund fehlender Wahrnehmungsmöglichkeit nicht herzustellen vermag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ribke führt den Leser in dem Teil ihres Buches, der die anthropologische Grundlegung ihres Konzepts einer Elementaren Musikpädagogik ausmacht, an die Wurzeln der allgemeinen musikalischen Begabung. An früheste Sinneseindrücke, elementare Lebenserfahrungen, kann der Mensch  in der Musik/mit Musik anknüpfen. Und weil er bestrebt ist, eine Brücke zu jenen frühen Eindrücken zu bauen, sucht er unter anderem die Musik auf. Ribke zählt drei Wahrnehmungsmöglichkeiten des Menschen zu den musikalischen Kernsinnen: den auditiven Sinn, den kinästhetischen Sinn und die taktile und haptische Sensibilität bzw. cutanen Sinn. Für diese drei Sinne, über die der Mensch eine Verbundenheit zur Musik herstellt, werden schon in der Embryonalentwicklung die sensorischen Grundmuster gelegt. Sensorische Grundmusster werden als grundlegende Wahrnehmungsmuster noch vor der Ausreifung des zentralen Nervensystems geprägt. Sie stehen in engem Zusammenhang mit den pränatalen Milieubedingungen. Grundlegende Wahrnehmungsmuster/sensorische Grundmuster haben ihre Bedeutung für den Menschen als  Matrizen  (Stanislav Grof), in denen  die Erlebnisverarbeitung und Welterfahrung für ein ganzes Menschenleben vorgeprägt sind. Der Grund, dass Menschen  bewusst oder unbewusst Musik aufsuchen, ist in den vorgeburtlich ausgebildeten Urmatrizen (Ribke) zu finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Definition aus Meyers Lexikon online zählt Möglichkeiten auf, die in Zusammenhang mit musikalischem Verhalten stehen können. Eine Verbundenheit zu einer Musik herzustellen, was Musikalität m.E. ausmacht, braucht es aber keine Kenntnisse über ein Bezugssystem von Tönen, keine Merkfähigkeit für Melodien, keine Spezialkenntnisse auf einem Instrument.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wird noch fortgesetzt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Literatur: Ribke, Juliane (1995) Elementare Musikpädagogik. Persönlichkeitsbildung als musikerzieherisches Konzept. Regensburg&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-6635565414747239294?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/6635565414747239294/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=6635565414747239294&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/6635565414747239294'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/6635565414747239294'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2008/08/musikalitt.html' title='Musikalität'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-175735589628296562</id><published>2008-07-15T14:54:00.000+01:00</published><updated>2008-07-15T15:18:24.993+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='und mehr'/><title type='text'>Rechtsstaat ohne Erbarmen</title><content type='html'>Der &lt;a href="http://www.nds-fluerat.org/"&gt;Niedersächsische Flüchtlingsrat&lt;/a&gt; bemüht sich schon seit drei Jahren um das Rückkehrrecht für Gazale Salame. Die Frau war als &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kind&lt;/span&gt;! mit ihren Eltern aus dem Libanon nach Deutschland geflüchtet. Sie ging hier zur Schule und gründete als Erwachsene eine Familie. Dann forderten die deutschen Behörden sie zur Ausreise aus Deutschland auf mit der Begründung, Gazale Salames &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Eltern&lt;/span&gt;! hätten bei der Einwanderung vor 16 Jahren falsche Tatsachen angegeben und Salames Aufenthalt in Deutschland sei somit rechtswidrig. In den Libanon kann Gazale Salame aus politschen Gründen nicht zurück, aber in die Türkei sollte sie abgeschoben werden. Die schwangere Gazale Salame reiste nicht freiwillig aus. In einer unangekündigten Aktion wurde sie zusammen mit ihrem jüngsten Kind, einem Säugling, von der Polizei aus ihrer Wohnung geholt und zum Flug in die Türkei gezwungen. Zum Zeitpunkt dieses Polizeiüberfalls war der Mann Gazale Salames gerade unterwegs, die zwei älteren Töchter zur Schule zu bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich verlinke an dieser Stelle einen &lt;a href="https://www.campact.de/bleibe/spenden/film"&gt;Film&lt;/a&gt;, in dem unter anderm der Vorsitzende des Niedersächsischen Flüchtlingsrats Kai Weber und Gazale Salames Mann zu Wort kommen, sowie der niedersächsische Innenminister, der gegenüber den Engagierten für Flüchtlingsrechte den deutschen Rechtsstaat verteidigt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-175735589628296562?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/175735589628296562/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=175735589628296562&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/175735589628296562'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/175735589628296562'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2008/07/rechtsstaat-ohne-erbarmen.html' title='Rechtsstaat ohne Erbarmen'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-2817681141817404332</id><published>2008-07-14T08:14:00.000+01:00</published><updated>2008-07-14T16:10:36.633+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Musik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pädagogik'/><title type='text'>Das Elementare bei Orff und Ribke</title><content type='html'>Das Werk der 2006 verstorbenen Juliane Ribke wird als bahnbrechend und grundlegend für die Weiterentwicklung der Elementaren Musikpädagogik und im besonderen für die musikalische Früherziehung bezeichnet. (&lt;a href="http://www.nmz.de/nmz/2006/10/forum-paed-ribke.shtml"&gt;neue musikzeitung 10/06&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.nmz.de/nmz/2006/10/hochschule-ribke.shtml"&gt;nmz 10/06&lt;/a&gt;) Carl Orff (1895-1982) ist bekannt als Begründer der Elementarmethode in der musikalischen Unterrichtung. Er wird selbstverständlich auch von Ribke nicht ausgelassen. Nicht nur, dass seine musikpädagogische Idee eine wichtige Brücke zur heute praktizierten und institutionalisierten Musikalischen Früherziehung darstellt &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(vgl. Ribke 1994, S.102)&lt;/span&gt;, Ribke nähert sich auch dem Begriff des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Elementaren&lt;/span&gt; über Orff. Wenn Ribke dann in ihrem Buch fortfährt, das Elementare zu ergründen, zieht sie wissenschaftliche Forschung zu Rate, die Orff so nicht aufgegriffen hat, weil sie ihm zum großen Teil auch noch gar nicht zur Verfügung gestanden hat. Im Prinzip ist Ribkes Annäherungsweise - ich selbst sehe es so, dass es immer nur eine Näherung geben kann, nie ein  vollständiges Begreifen des Elementaren - eine konsequente Fortführung von Orffs Gedanken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Orff geht von einem musikalischen Verhalten aus, "das zuerst musizierte, ohne von einem künstlichen und rationalen System der Musikform abhängig zu sein." &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Liess 1955, S.61)&lt;/span&gt; Er führt in sein Schulwerk als didaktische Kategorie das ontogenetische Prizip ein, "[...] wonach das stammesgeschichtlich Ältere [...] auch das Elementare und damit zugleich das in der individuellen Entwicklung Frühere sein müsse." &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Gruhn 1993, S.231)&lt;/span&gt; In Band I seines Schulwerks geht es um Rhythmus und die Erschließung des Fünftonraums. Band II und III führen in die Dur-Tonarten und erst die letzten beiden Bände in die Molltonarten ein, wobei jeweils die Bordun-Stufen vor den Dominanten Gegenstand der Beschäftigung sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ribke führt Orffs Gedanken des ontogenetischen Prinzips anders weiter als Orff selbst, finde ich, auch wenn Ribke selbst überhaupt keine Bemerkung über ein unterschiedliches Vorgehen fallen lässt. Der Individualentwicklung des Menschen folgend und der Annahme, dass das Elementare Grundlegendes meint, legt Ribke grundlegende Prozesse in der menschlichen Entwicklung frei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wir sehen das Elementare als ein Prinzip an, das unabhängig vom Materialbereich wirksam wird, wenn Verhalten oder Darstellungsformen Grundstrukturen repräsentieren, in denen das Ganze unabhängig von Fülle enthalten ist." &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Ribke 1995, S.35)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ribke fokussiert nicht das Material in ihrem Konzept Elementarer Musikpädagogik. Sie setzt sich mit Material auseinander, aber sie lenkt nicht zuerst den Blick darauf, welches musikalische Material und welche Instrumente den Ursprüngen am nächsten seien. Orff, scheint es mir, hat sich sehr oft von seiner Inspiration leiten lassen, wenn er etwas dem Elementaren zuordnete. "Für mich und mein späteres Werk bedeutete die Kunst Mary Wigmans viel. [...] Sie konnte mit ihrem Körper musizieren und Musik in Körperlichkeit umsetzen. Ihren Tanz empfand ich als elementar." &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Orff 1976, S.9)&lt;/span&gt; Das Instrumentarium suchte Orff seiner Inspiration folgend aus, "[...] exotische Schlaginstrumente und Flöten [...], die, fernöstlichen Kulturen entstammend, alle dem Tanz verbunden waren und ihm entsprachen" &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(ebenda)&lt;/span&gt;. Orff ließ sich auch fachlich beraten, und zwar von Curt Sachs (1881-1959), dem Leiter der Staatlichen Musikinstrumentensammlung in Berlin (bis 1933). Die Blockflöte lehnte er solange ab, bis Sachs ihm erklärte "[...] dass Funde von Frühformen der Blockflöte (Knochenflöten) in Nordeuropa seit der Steinzeit nachweisbar sind [...]" (Orff 1976, S.97). Genaugenommen suchte Orff das Elementare als das Ursprüngliche in der stammesgeschichtlichen Entwicklung des Menschen und nicht in seiner Ontogenese. Insofern gilt, dass die Ontogenese des Menschen seine Phylogenese rekapituliert, insofern ist es logisch, dass Orff die Phylogenese betrachtet, um etwas über die Ontogenese zu erfahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ribke bleibt bei der Betrachtung der Ontogenese und stützt sich dabei auf die Forschungsergebnisse des Embryologen Erich Blechschmidt. Erst aus der Ontogenese leitet sie dann überindividuelle, universelle Prinzipien ab. Nach Blechschmidt sind die biomechanischen Gestaltungsvorgänge beim Zellwachstum, der Zellvermehrung und -differenzierung die Ursache frühester individueller Erfahrung von dynamischen Gestaltungsvorgängen. Gleichzeitig sind biomechanische Gestaltungsvorgänge als grundlegende Formungsprinzipien überindividueller Natur und bilden eine universelle Erfahrungsgrundlage &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(vgl. Ribke 1995, S.53ff.)&lt;/span&gt;. Ribke geht von der Annahme aus, dass Leib und Geist eine Einheit bilden und daher die fundamentalen Gestaltungsvorgänge innerhalb der organismischen Genese ebenso fundamental in der psychosozialen Entwicklung des Menschen sind. An diese Annahmen anknüpfend, ist dann nicht vordergründig das Material von Bedeutung, sondern dessen Darbietung. Letztlich wichtig ist die Anbindung der Inhalte musikalischer Früherziehung an Erfahrungen des Einzelnen. Externe Impulse, so Ribke, müssen immer im Diensete interner Prozesse stehen, "[...] dass sie inneren Motiven Form und Inhalt verleihen." &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(S.61)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Orffs Vorstellung existieren naturgegebene primäre Ausdruckswelten, die sich das Kind improvisatorisch erschließt. Bei Ribke sind es die Erfahrungsgrundlagen, an die die Elementare Musikpädagogik anschließt, wodurch das Kind bei sich selbst bleiben bzw. zu sich selbst finden kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Literatur:&lt;br /&gt;Gruhn, Wilfried (1993) Geschichte der Musikerziehung. Hofheim.&lt;br /&gt;Liess, Andreas (1955) Carl Orff. Zürich.&lt;br /&gt;Orff, Carl (1976) Carl Orff und sein Werk. Dokumentation. Teil III: Schulwerk. Elementare Musik. Tutzing.&lt;br /&gt;Ribke, Juliane (1994) Musikalische Früherziehung. In: Richter, Christoph (Hg.) (1994) Handbuch der Musikpädagogik Bd. 3 Kassel, Basel, London. S. 94-125&lt;br /&gt;Ribke, Juliane (1995) Elementare Musikpädagogik. Persönlichkeitsbildung als musikerzieherisches Konzept. Regensburg.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-2817681141817404332?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/2817681141817404332/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=2817681141817404332&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/2817681141817404332'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/2817681141817404332'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2008/07/das-elementare-bei-orff-und-ribke.html' title='Das Elementare bei Orff und Ribke'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-2025912151795603521</id><published>2008-07-01T10:17:00.000+01:00</published><updated>2008-07-01T20:46:50.915+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sumpf und Moor'/><title type='text'>Sumpfsimse</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGn292XvnXI/AAAAAAAAAC0/-UMjvH8jPiA/s1600-h/DSC00122.JPG"&gt;&lt;img style="cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGn292XvnXI/AAAAAAAAAC0/-UMjvH8jPiA/s400/DSC00122.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5217973185712987506" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obige Sumpfsimse wächst auf zeitweise überschwemmten oder sehr nassfeuchtem Gebiet. In diesen Wochen ist der Boden fast ausgetrocknet. Die Pflanze hat oben, wie auf dem Bild zu sehen, diese von einem Zentrum aus in alle Richtungen sprießenden grünen Halme, aus denen an der Spitze die Blüte tritt. Unterhalb des grünen Schopfes ist noch ein hoher Sockel, der auch zur Pflanze gehört, den ich aber mit der unzureichenden Digitalkamera nicht aufs Bild bekommen konnte. Das Grün sprießt also nicht direkt aus dem Erdboden - die Wiese ist tiefer, als es auf den ersten Blick scheint.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-2025912151795603521?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/2025912151795603521/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=2025912151795603521&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/2025912151795603521'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/2025912151795603521'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2008/07/sumpfsimse.html' title='Sumpfsimse'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGn292XvnXI/AAAAAAAAAC0/-UMjvH8jPiA/s72-c/DSC00122.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-2607345763080303970</id><published>2008-06-29T20:32:00.000+01:00</published><updated>2008-06-29T21:32:03.964+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pädagogik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Buch'/><title type='text'>Buchbesprechung</title><content type='html'>Es geht um &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Millionen&lt;/span&gt;. Der englische Autor Frank Cottrell Boyce zeigt, wie schwer es für Kinder ist, sinnvoll über eine Menge Geld zu verfügen, wenn sie nicht gleichberechtigt am Leben der erwachsenen Menschen teilhaben können. Die Kinder in Boyce' Geschichte haben nur begrenzt Zeit, das Geld, das ihnen weiß der Himmel woher zugefallen ist, auszugeben. Denn in etwas mehr als zwei Wochen wird es wegen der Währungsumstellung keinen Wert mehr haben. Für Erwachsene wäre es kein Problem, das Geld in großen Mengen auszugeben. Aber Kinder sollten sich dabei nicht erwischen lassen. Würde ihnen denn auch nur einer glauben, dass sie das Geld ohne Zutun erhalten haben? Und wenn ja, wer würde nicht so moralisch sein und den Geldfund der Polizei melden? Beide Fragen enthält das Buch unausgesprochen. Es wird auch nicht ausgeschrieben, dass es mit der Moral, die Erwachsene gerne predigen, nicht weit her ist. Das wird &lt;span style="font-style: italic;"&gt;be&lt;/span&gt;schrieben. Wie die Angehörigen einer Glaubensgemeinschaft, die sich aus Glaubensgründen ein Leben in materieller Beschränkung auferlegen, mit dem Geld, das sie aus unerfindlichen Gründen in ihrem Briefkasten finden, ihre Wohnung mit Fernseher, Geschirrspüler und anderen elektrischen Geräten aufrüsten. Sie erklären der Polizei die wundersame Herkunft des Geldes mit einem Wunder. Nur Damian, der die Geschichte aus seiner Sicht erzählt, glaubt wirklich an Wunder. Von ihm wäre die Erklärung mit dem Wunder keine Lüge. Außer für Spielzeug, bei dem die Kinder feststellen, dass es viel zu schnell kaputt geht oder öde ist, versucht Damian, das Geld in eine Immobilie zu investieren, eingesperrte Tiere damit zu befreien und das Geld zu spenden. Es funktioniert wahrscheinlich nur im Buch, dass der  Verkäufer in der Zoohandlung einem Kind eine Menge Vögel verkauft, die eine ganze Voliere füllen könnte. Alle anderen Versuche, das Geld sinnvoll auszugeben scheitern, der Immobilienkauf wie die Spende. Da werden Kinder für unzurechnungsfähig erklärt, wenn sie große Mengen Geld spenden, andererseits sind sie die Adressaten einer Spendeneintreiberin. Selbige erklärt hinter den Kulissen, dass sie ihren Job lieber schmeißen würde. Das Leben der Erwachsenen ist nicht das, was es scheint. Selbst der hardworking Familienvater entwickelt am Ende noch ungahnte kriminelle Energie. Durchweg witzig und doch mit dem Ernst des Lebens beladen, liest sich dieses Buch. Wie Inflation an einer Schule funktioniert und noch mehr über Heilige lasst euch besser von Damian erzählen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frank Cottrell Boyce: Millionen. (Das Leben ist voller Wunder) aus dem Englischen von Salah Naoura. Erschienen im Carlsen Verlag, 2004 Hamburg&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-2607345763080303970?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/2607345763080303970/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=2607345763080303970&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/2607345763080303970'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/2607345763080303970'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2008/06/buchbesprechung.html' title='Buchbesprechung'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-7686462356586967201</id><published>2008-06-22T18:24:00.000+01:00</published><updated>2009-03-10T08:07:26.726Z</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pädagogik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Buch'/><title type='text'>Basale Kommunikation nach Winfried Mall</title><content type='html'>Angestoßen durch das &lt;a href="http://www.unerzogen-magazin.de/"&gt;unerzogen-Magazin&lt;/a&gt;, dessen Heft 2/08 Kommunikation zum Leitthema hat, schreibe ich hier über die "Basale Kommunikation" nach &lt;a href="http://www.winfried-mall.de/"&gt;Winfried Mall&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Winfried Mall (geb. 1952) (Heilpädagoge, Ausbildung in Integrativer Körpertherapie, Praxisbegleiter in Einrichtungen der Behindertenhilfe, Qualitätsbeauftragter in Einrichtungen der Jugend- und Behindertenhilfe, Supervisor, Autor) entwickelte das Konzept der Basalen Kommunikation selbst. Den Begriff "Basale Kommunikation" verwendet Mall meines Wissens erstmals in einer Veröffentlichung 1980 &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Mall 1980, S.298)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kommunikationsmodelle&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mall will Kommunikation in einem sehr weiten Sinn verstanden wissen, wonach der Satz Paul Watzlawicks gilt, dass man nicht nicht kommunizieren kann. Er legt aber auf die Unterscheidung zwischen negativer und positiver Kommunikation Wert. Negative Kommunikation verhindert eine Verbindung zwischen Mensch und Umwelt oder bricht sie ab, positive Kommunikation schafft Beziehung und ermöglicht Verständigung &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(vgl. Mall 1992, S.23)&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt verschiedene Ansätze oder Modelle von dem, was Kommunikation kennzeichnet. Mall stellt zwei Kommunikationsmodelle vor, die dem Konzept der Basalen Kommunikation zugrundeliegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das erste Modell beschreibt die Dynamik menschlicher Interaktion mit der Welt als Wechselspiel zwischen Einflussnahme ("Ich passe die Umwelt mir an.") und Anpassung ("Ich passe mich der Umwelt an.") &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(vgl. Mall 2006, S.2)&lt;/span&gt;. Es geht zurück auf Piaget, der die Begriffe &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Assimilation&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Akkomodation&lt;/span&gt; in diesem Zusammenhang prägte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Erst das immer wieder neu einzupendelnde Gleichgewicht zwischen beiden Polen ermöglicht es, sich in der Umwelt einigermaßen zufriedenstellend zurechtzufinden. Im ersten Atemzug - Fremdes aufnehmen im Einatmen, Eigenes abgeben im Ausatmen - oder in der fortschreitenden Anpassung des Saugmusters an die Mutterbrust wird schon ganz früh dieses Wechselspiel deutlich, das die vorgeburtliche Situation im Mutterleib in der ersten Beziehung fortsetzt, und das auch weiterhin jedes echte Lernen prägt. &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Mall 1992, S.2)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt; &lt;/blockquote&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Das zweite Modell beschreibt Kommunikation als einen Kreislauf, der durch das wechselseitige Sich-aufeinander-Beziehen der beteiligten Kommunikationspartner in Gang gehalten wird. Dabei liegt der erste Schritt bei einem selbst/mir, so Mall. Der Andere zeigt ein Verhalten. Ich nehme sein Tun als Äußerung wahr und antworte darauf mit einem passenden Tun, wobei die Betonung auf "passend" liegt. Auf diese Weise erlebt der Andere Antwort auf sein Tun. Der Kreislauf schließt sich, indem der Andere auf meine Antwort ein Verhalten zeigt und ich dies als Äußerung wahrnehme. &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(vgl. Mall 2006, S.3)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Was ist Basale Kommunikation&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Basale Kommunikation bezeichnet eine spezifische Vorgehensweise zum Aufbau einer Kommunikation mit Menschen, die nicht über verbale oder andere, Symbole benutzende Kommunikationsweisen kommunizieren können. Mall nennt insbesondere Menschen mit schwerer geistiger Behinderung, Menschen mit ausgeprägtem autistischen Verhalten und eingeschränkter Sprechfähigkeit, Menschen mit Wachkoma und apallischem Syndrom sowie Menschen mit geronto-psychiatrischen Zuständen im Sinne einer Demenz. Bei Menschen ohne Behinderung kann die basale Kommunikation im Sinne einer psychosomatischen Selbst- und Partnererfahrung eingesetzt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote style="font-style: italic;"&gt;Ihren Sinn verliert Basale Kommunikation bei Personen, deren umweltbezogenes Bewusstsein weiter entwickelt ist. Sie finden das Verhalten der Bezugsperson komisch, beginnen zu agieren, ihr Atemfluss verliert seine Spontanität. Basale Kommunikation bewegt sich im vorbewussten Gebiet und sollte nicht primär vom bewussten Verstand mitvollzogen werden. Hier gibt es sicher andere, entwickeltere Kommunikationsweisen. &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Mall zitiert nach Niehoff/Greving 2005, S.1)&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Basale Kommunikation benutzt körperliche Verhaltensweisen der Person, zu der es Kontakt aufzunehmen gilt, zur Kommunikation mit dieser Person. Die Verhaltensweisen, insbesondere die Atmung, Bewegungen des ganzen Körpers und/oder des Kopfes, der Arme, Hände und Beine sowie Lautäußerungen, werden aufgegriffen, widergespiegelt und variiert. Es werden also ähnliche Verhaltensweisen angeboten, um die Kommunikation anzuregen und einen Kreislauf der Kommunikation in Gang zu bringen &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(vgl. Mall 2001, S.19)&lt;/span&gt;. Der Körperkontakt zwischen den Kommunikationspartnern spielt immer auch eine Rolle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Konzept der Basalen Kommunikation beruht auf einer Analogiebildung zu der Kommunikationsentwicklung, die in den ersten Lebensmonaten des nicht behinderten Säuglings zu beobachten ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Eigene Beobachtungen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei der Verständigung mit meinem Baby habe ich nachvollzogen, was basale Kommunikation ist. Körperkontakt spielt eine wichtige Rolle, denn über den nahen Kontakt, nehme ich vieles am Kind wahr, teilt sich mir vieles mit, was das Kind mir auf andere Weise nicht beschreiben kann. Ich spüre seinen Spannungszustand in Armen und Beinen und Rückgrat, fühle seine Atmung, ob es warm ist oder kalt. Auf diese Mitteilungen reagiere ich nicht nur mit der Stimme, sondern mit meinem ganzen Körper und fühle direkt die Reaktion des Kindes darauf. Mein eigener ruhiger, tiefer Atem könnte das Kind beruhigen. Vielleicht nimmt das Kind eine Wiegebewegung auf und ich führe sie mit ihm gemeinsam fort. Wenn das Kind mit seiner Stimme Laute malt, gebe ich sie wieder in kleineren oder größeren Abwandlungen. Über den Tonfall der Laute teilen sich mir Emotionen mit. Das, was sich mir vermeintlich mitgeteilt hat, lege ich in meine kreative Nachahmung, die doch eher eine Erwiderung als eine Nachahmung und in keinem Fall ein Nachäffen ist, hinein. Steigt das Kind darauf ein, habe ich eine gewisse Rückmeldung, wie weit meine Interpretationen der kindlichen Äußerung, zutreffen. Auf jeden Fall, ob über Körperkontakt allein oder über die Stimme, aber auch mit anderen Mitteln (z.B. Aufnehmen einer Bewegung ohne Körperkontakt), ist ein Dialog da, eine Verbindung von Mensch zu Mensch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe für mich festgestellt, dass ich Elemente basaler Kommunikation auch bei der Verständigung mit älteren Kindern und Erwachsenen einbringe. Es gehört dazu, mich auf mein Gegenüber einzustimmen. Es ist eine Weise, mich einzufühlen in den Anderen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Beispiel ist es ein allgemein beobachtbares Phänomen, dass der Zuhörer mit seinem Stimmapparat in gewissen Grenzen nachvollzieht, wie ein Anderer spricht oder singt. Allein das Hören einer entspannten, lockeren Stimme kann Verspannungen im eigenen Kehlkopfbereich lösen helfen. Auch beobachtbar ist, wie der Tonfall eines Gesprächspartners bei seinem Gegenüber Erwiderung findet. Solche Dinge provozieren wir im Gespräch miteinander nicht bewusst, sonst wäre es je nach Situation wirklich komisch bis unangenehm für den einen oder anderen Gesprächspartner.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke, es gehört zum Elementaren von Kommunikation, dass die Kommunikationspartner mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln nachvollziehen, was der Andere ausdrückt. Atmung, Mimik, Gestik und Stimmbänder und Gebärde kommen auf diese Weise zum Einsatz. Rittelmeyer könnte hierin ein Beispiel dafür sehen, wie der Körper als Organ des Verstehens arbeitet und eben nicht nur die sog. Schaltzentrale, das Gehirn. Zwar ist es Allgemeingut, dass nicht nur über Sprache kommuniziert wird, aber dennoch scheint uns der Zugang zu Menschen verschlossen, die nicht über Sprache oder Zeichensprache oder ein anderes Symbolsystem kommunizieren, zumal wenn ihre Körperhaltung, ihr Blick oder ihre Mimik unseren Erwartungen an einen Gesprächspartner völlig widersprechen. Die Basale Kommunikation nach Winfried Mall macht Wissen um das Elementare nutzbar für den Zugang zu solchen Menschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Buch-Literatur:&lt;br /&gt;Mall, Winfried (1992) Kommunikation mit schwer geistig behinderten Menschen. Ein Werkheft. (2. Aufl.) Heidelberg&lt;br /&gt;Nienhoff, Dieter/Greving, Heinrich (Hrsg.) (2005) Basale Stimulation und Kommunikation. Berlin&lt;br /&gt;Texte aus Fachzeitschriften und Vorträgen:&lt;br /&gt;Mall, Winfried (2006) Sensomotorische Lebensweisen - ein Verständniskonzept für Menschen mit geistiger Behinderung. In: heilpädagogik.de, Fachzeitschrift des Berufsverbands der Heilpädagogen. 20.Jg. Heft 3+4/2005. überarbeitete Fassung vom 12. April 2006 auf winfried-mall.de/pdf/verstaendniskonzept.pdf&lt;br /&gt;ders. (2001) Was von diesen Menschen kommt, passt zu uns - Basale Kommunikation. In: Orientierung - Fachzeitschrift der Behindertenhilfe. 2/2001. S.17-19&lt;br /&gt;ders. (1980) Entspannungstherapie mit Thomas. Erste Schritte auf einem neuen Weg. In: Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie. 29. Jg. Heft 8/1980. S.298-301&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-7686462356586967201?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/7686462356586967201/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=7686462356586967201&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/7686462356586967201'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/7686462356586967201'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2008/06/basale-kommunikation-nach-winfried-mall.html' title='Basale Kommunikation nach Winfried Mall'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-4410178111280416859</id><published>2008-06-19T06:31:00.000+01:00</published><updated>2009-03-30T19:14:18.515+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='und mehr'/><title type='text'>Wer möchte nicht im Leben bleiben</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SFn4aMITLlI/AAAAAAAAACg/UEnQb6Xt-4A/s1600-h/DSC00072.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SFn4aMITLlI/AAAAAAAAACg/UEnQb6Xt-4A/s200/DSC00072.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5213471172474383954" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://83.246.96.12/uploads/media/39_Wer_moechte_nicht_im_Leben_bleiben_01.mp3"&gt;für moca&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ein &lt;a href="http://www.rostockerjahresringler.business.t-online.de/f001_14/seite_001_14.htm"&gt;Kinderlied&lt;/a&gt; mit dem Text von Wera Küchenmeister und der Musik von Kurt Schwaen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ich verbinde damit keine DDR-Romantik, sondern ein Kindergefühl, das die ganze Welt mit einschließt. Unabhängig von der Friedensrhetorik im Sozialismus existiert doch wirklich eine Sehnsucht nach Frieden, nach Liebe in der Welt. Alle Menschen sollen es gut haben. Ich wollte das wirklich als Kind und will es noch. Dieser Wunsch ist nicht erst duch irgendwelche Kindergärtnerinnen und Pionierleiterinnen in mir geweckt worden. Wenn Kinder in Liebe aufwachsen, Liebe, die ihnen selbstverständlich gebührt, die sie sich nicht verdienen müssen, dann wissen sie, worauf alle Menschen ein Recht haben und was alle brauchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geliebte Kinder lieben das Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Menschenliebe ist nichts Abstraktes. Liebe ist zwar erstmal nur ein Begriff, aber es lassen sich ganz konkrete Dinge dahinter ausmachen. Die Menschenliebe wächst mit dem Menschen, indem er im Leib einer Frau heranwächst. Dort, wo alles noch eins mit ihm ist und der Mensch sich selbst in Geborgenheit erfährt. Er spürt sich selbst leben. Ich erinnere mich an verschiedene Momente in meiner frühen Kindheit, in denen ich mich selbst gespürt habe, meine Lebendigkeit fühlte. Es geht mir hierbei nicht um die Freudenmomente, sondern um Momente, in denen ich zum Beispiel meinen Herzschlag im Ohr gefühlt und gehört habe. Das war meist im Bett vorm Einschlafen mit dem Kopf auf dem Kissen. Ich habe in der Badewanne die Ohren unter Wasser getaucht und gelauscht. Irgendwie spürte ich auch dann immer sehr stark mich selbst.&lt;br /&gt;Und der Mensch vor seiner Geburt erfährt das Leben um sich herum, welche Reize es für ihn bereithält. Das rhythmische Klopfen, diffuse Geräusche unterschiedlicher Klangqualität, vielleicht gluckernde und vielleicht schmatzende Geräusche, die Stimme seiner Mutter, die über die Resonanzeigenschaften der Knochen ganz nah zu ihm getragen wird, und die Stimmen anderer. Die Hände des ungeborenen Menschen sind vor seinem Gesicht, sind nah am Körper und greifen vielleicht die Nabelschnur, in der es rhythmisch pulsiert. Auch die Füße sind nah. Mit dem Rücken kann sich der Mensch anschmiegen und er wird die Berührung am Rücken in der Regel ein Leben lang mögen und sie wird ihm Entspannung bringen. Und der Mensch erfährt sich getragen und das Klopfen des Herzens der Mutter verlässt ihn nie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist der Mensch geboren, ist es ihm ein wahnsinnig wichtiges Bedürfnis seine Welt zu erkunden. Seine Hände, die schon im Mutterleib ertasteten, tasten in der neuen Umgebung, sein Mund, der schon von Beginn an fühlte und daher Bedeutung hatte, hat weiterhin Bedeutung beim Kennenlernen alles Neuen. Die Unterscheidung von Klangqualitäten wurde schon vor der Geburt erlernt und ist im nachgeburtlichen Leben wichtig. Das junge Kind wendet den Kopf der Stimme der Mutter zu, es unterscheidet weiterhin unbedeutende Hintergrundgeräusche und die Geräusche, denen es gerade lauschen will, rhythmische Klänge beruhigen es und ungewohnte Geräusche wecken seine Aufmerksamkeit.&lt;br /&gt;Bei all der Erkundung der weiter gewordenen Welt, erfährt sich der Mensch nicht zum ersten Mal in eine soziale Struktur gebettet. Die Sozialität setzt sich einfach nur weiter fort und der Mensch ist dafür gemacht, in ihren Strukturen zu leben.&lt;br /&gt;Die Welt wird weiter und auch irgendwie enger. Das Gefühl des all*eins seins wird sich wahrscheinlich irgendwie ändern, wenn der Mensch sich nicht mehr innendrin erlebt, sondern getrennt. Die Trennung und die Öffnung zu einer neuen Welt setzt eine Entwicklung in Gang. Der Antrieb zur Entwicklung steckt in der Sache selbst, es braucht keine Erziehung dazu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei seiner Entwicklung, die Leben heißt, wird ein Mensch andere Menschen und andere Lebewesen achten, so ihm selbst diese Achtung in seiner Familie widerfährt. Menschenliebe hat er im Mutterleib erfahren, sein Grundgefühl dafür erfährt Bestätigung, wenn seine Mutter sein Verlangen wahr- und ernstnimmt. Menschenliebe wird ein Mensch leben, weil im anderen Fall seine Welt in eine Schieflage käme. Es gibt für diese gefühlte und tatsächliche Schieflage unterschiedliche Formulierungen, z.B. "es fühlt sich nicht gut an" oder "falsch" im Gegensatz zu richtig. Die Achtung vor dem Leben ist die Achtung vor (für?) sich selbst und vor anderen. Ein geliebter Mensch gibt sein Leben nicht an Normen, wie ein Leben zu führen sei, und unterwirft das Leben anderer nicht dem eigenen Gutdünken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Aufnahme des Liedes, die mir besonders zu Herzen geht, weil ich in dem Chor, der das Lied singt, über viele Jahre mitgewirkt habe, findet sich &lt;a href="http://83.246.96.12/uploads/media/39_Wer_moechte_nicht_im_Leben_bleiben_01.mp3"&gt;hier&lt;/a&gt;, auf den &lt;a href="http://83.246.96.12/index.php?id=151"&gt;Seiten des Knabenchores&lt;/a&gt; der Frankfurter Singakademie. Das Lied singt der Kinderchor der Frankfurter Singakademie im April 1982 zu seinem fünfjährigen Bestehen. Am Klavier begleitet den Chor Gottfried Glöckner (Komponist vieler lustiger Kinderlieder).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-4410178111280416859?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/4410178111280416859/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=4410178111280416859&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/4410178111280416859'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/4410178111280416859'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2008/06/wer-mchte-nicht-im-leben-bleiben.html' title='Wer möchte nicht im Leben bleiben'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp2.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SFn4aMITLlI/AAAAAAAAACg/UEnQb6Xt-4A/s72-c/DSC00072.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-1728440056710067643</id><published>2008-05-28T13:22:00.000+01:00</published><updated>2008-07-02T10:40:21.980+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pädagogik'/><title type='text'>Rechtssprechung an Demokratischen Schulen</title><content type='html'>Zum Thema Strafen von Interesse ist ein Artikel in der Zeitschrift &lt;a href="http://www.unerzogen-magazin.de/"&gt;unerzogen&lt;/a&gt; von Henning Graner, Mitautor der Videodokumentation "Sudbury-Schulen". Den vier Seiten langen Artikel Regeln an Demokratischen Schulen. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Warum eine demokratische Schule nicht auf Regeln verzichten kann&lt;/span&gt; ist in der Ausgabe 1/08 des unerzogen-Magazins zu lesen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-1728440056710067643?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/1728440056710067643/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=1728440056710067643&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/1728440056710067643'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/1728440056710067643'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2008/05/rechtssprechung-demokratischen-schulen.html' title='Rechtssprechung an Demokratischen Schulen'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-5538560726606176321</id><published>2008-05-19T18:42:00.000+01:00</published><updated>2008-05-28T13:22:07.022+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pädagogik'/><title type='text'>Strafen in der Pädagogik Neills</title><content type='html'>Es widerspricht meiner inneren Überzeugung zu strafen. Möglicherweise fühle ich nicht immer so, das heißt, es könnte der Fall eintreten, da jemand etwas tut, für das ich ihm schreckliche Buße wünsche. Aber im Grunde lehne ich Strafe/Bestrafung ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstaunlich war für mich die Existenz von Strafen in Summerhill.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ist Strafe? Was bedeutet sie für den, der straft? Was bedeutet sie für den Bestraften?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Antworten suche ich zunächst bei Neill. Er lehnt &lt;a href="http://sumpffuss.blogspot.com/2008/02/was-ist-erziehung-eine-these-erziehung.html#links"&gt;Erziehung&lt;/a&gt; im Sinne von Charakterformung ab. Er lehnt jede Moralität ab. Er lehnt auch Strafen ab. Dennoch drohen in Summerhill Strafen bei Regelverstößen. Ist das ein Widerspruch oder ist das keiner?&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Neill stellte praktisch alle wesentlichen Grundüberzeugungen und Legitimationen der zeitgenössischen Erzieher in Frage: ihre Erziehungsziele, ihre Moralauffassung (freie Liebe und Jugendsexualität statt Ehe und Sexualunterdrückung!), ihre Religion, ihre Institutionen (Kirche, Armee, Ehe, Schule) ihre sozialen Werte (Schulerfolg, Bildung, Kultur, Ästhetik, sozialer Rang), die Erzieherautorität selbst, die Erziehungsmethoden, insbesondere das Recht zu strafen. Strafe und das absichtliche Erzeugen von Angst durch Strafdrohung bezeichnete er nicht nur als nutzlos und schädlich, sondern als Verbrechen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Kamp 1997, S.7)&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;So wie sich Summerhill und Neills Pädagogik mir in der Literatur darüber darstellt, wird versucht, Strafe von Moralität zu entkoppeln. Eine Moral, aufgestellt von einer anonymen, übergeordneten Instanz soll gänzlich wegfallen. Appleton, langjähriger Hausvater in Summerhill erklärt das am Beispiel von abschließbaren Schubladen, Schließfächern und Schränken: "Es ist viel besser, ein Schloss an einem Schrank zu haben, als ein Kind an geheuchelte Tugend zu ketten." &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Appleton 2000, S.39)&lt;/span&gt; Im Tribunal, schreibt  Appleton, wo Strafen verhangen werden, sei der Ton weder moralisierend noch psychologisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Es wird nicht versucht, über den Streitfall hinauszugehen, sondern er wird so praktisch und einfach wie möglich behandelt. Die Kinder in Summerhill sind ein unkomplizierter Haufen. Unsoziales Verhalten wird akzeptiert, aber nicht unterstützt. Mit "akzeptiert" meine ich auch nicht, dass es für "akzeptabel" gehalten wird. [...] Wenn ich sage, dass wir unsoziales Verhalten akzeptieren, meine ich, dass wir ihm nicht mit Schock oder Empörung begegnen, sondern mit handfesten, praktischen Lösungen. Wir können die Fehler anderer manchmal leid sein und uns über sie ärgern, aber wir fühlen uns nicht über sie erhaben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Appleton 2000, S.76f.)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Strafe ist &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ein&lt;/span&gt; Mittel der Gemeinschaft, geltendes Recht zu verteidigen. Beziehungsweise versucht der einzelne, der vor dem Tribunal Bestrafung fordert, sich noch einmal öffentlich ins Recht zu setzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Derjenige in Summerhill, über den eine Strafe verhängt worden ist, hat das Recht, die Strafe in Frage zu stellen. Er kann erklären, wenn ihm die Strafe zu hart erscheint oder er sich zu Unrecht bestraft sieht. In vielen Fällen, so Appleton, in denen der Bestrafte eine zu große Härte beanstandet, werde das Strafmaß gemildert oder die Strafe ganz zurückgezogen. (Eine Strafe wird per Mehrheitsbeschluss abgesegnet oder abgelehnt.) Die Strafen haben in meinen Augen eher den Charakter eines Aufmerksamkeitsbeweises - das begangene Unrecht/der Regelverstoß ist von der (Mehrheit der) Gemeinschaft als Unrecht/Verstoß gesehen worden. In einigen Fällen besteht die Strafe schlicht in der Aussprache einer Verwarnung. Manche Vergehen werden mit Puddingentzug oder geringen Geldstrafen geahndet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einem bei Appleton beschriebenen Fall hatte ein Kind seine Position als Mitglied des Café-Komitees missbraucht und Süßigkeiten und Schokolade gestohlen. Zur Strafe sollte das Kind ein Bücherregal für das Café bauen und das Café die nächsten drei Male putzen. Die Strafe fällt in diesem Fall härter aus, aber sie erscheint mir nicht als Auferlegung einer Buße. Mehr als Rachegedanken scheinen diesem Strafmaß Überlegungen um den Ersatz des entstandenen Schadens zugrunde zu liegen. Appleton betont, dass das Kind für sein Verhalten zwar hart kritisiert wurde, aber keine Diskussionen über sein Motiv abgehalten wurden. Nach der Entscheidung des Konflikts - und das berichtet Appleton auch für andere Streitfälle - wurde dem Kind nichts nachgetragen und ihm in keiner Weise unfreundlich begegnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;t.b.c.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Appleton, Matthew (2000)&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt; (hrsg. von Falko Peschel&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;) Summerhill - Kindern ihre Kindheit zurückgeben. Hohengehren&lt;br /&gt;Kamp, Martin (1997) Die Pädagogik A.S. Neills. Fernuniversität Hagen&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-5538560726606176321?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/5538560726606176321/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=5538560726606176321&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/5538560726606176321'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/5538560726606176321'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2008/05/strafen-in-der-pdagogik-neills-es.html' title='Strafen in der Pädagogik Neills'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-3133575712050346581</id><published>2008-05-19T09:10:00.000+01:00</published><updated>2008-05-19T18:30:01.245+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pädagogik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Buch'/><title type='text'>Summerhill im Netz</title><content type='html'>Dieser Post ist eine Art kommentierte Linksammlung für Netzsurfer zum Thema Summerhill. Wenngleich ich die Links sorgfältig ausgewählt habe, übernehme ich dennoch keine Haftung für die Inhalte der verlinkten Seiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Die &lt;a href="http://www.summerhillschool.co.uk/"&gt;Homepage&lt;/a&gt; der &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Summerhill School&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Axel D. Kühn&lt;/span&gt; beschäftigt sich in seiner Dissertation &lt;span style="font-style: italic;"&gt;A.S. Neill und Summerhill&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Eine Rezeptions- und Wirkungsanalyse&lt;/span&gt; (2002)mit dem Einfluß Alexander Neills und seiner Schule Summerhill im Spiegel sowohl der deutschen als auch der internationalen Rezeption. Die Arbeit kann man sich als pdf-Datei (213 Seiten) ansehen oder als gedruckte Ausgabe bestellen: &lt;a href="http://w210.ub.uni-tuebingen.de/dbt/volltexte/2002/609/"&gt;UB Tübingen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Auf den Seiten von &lt;a href="http://summerhill.paed.com/phshill/i-shill.htm"&gt;paed.com&lt;/a&gt; kann man unter dem Link "Examensarbeiten" (im linken Rahmen) ebenfalls die Dissertation von  Axel D. Kühn einsehen, sowie die Diplomarbeit von &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kerstin Liekenbrock&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Selbstregulation&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ein Erziehungsmodell basierend auf den psychoanalytischen, naturwissenschaftlichen und soziologischen Thesen Wilhelm Reichs&lt;/span&gt; (2002), eine Hausarbeit von &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Stefanie Bosselmann&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"We don't need no education" - Summerhill einst und jetzt&lt;/span&gt; (1999) und die Diplomarbeit von &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Margit Zellinger&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Summerhill heute&lt;/span&gt; (1996). Die Arbeiten Zellingers und Bosselmanns finden in Kühns Dissertation Berücksichtigung und werden dort inhaltlich kurz zusammengefasst.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt; &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Johannes-Martin Kamp&lt;/span&gt; hat Summerhill in seiner 1995 als Buch erschienenen Dissertation &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kinderrepubliken. Geschichte, Praxis und Theorie radikaler Selbstregierung in Kinder- und Jugendheimen&lt;/span&gt; beschrieben. 1997 verfasste Kamp für die Fernuniversität Hagen - Fachbereich Erziehungs- und Geisteswissenschaften - eine Kurseinheit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die Pädagogik A.S. Neills&lt;/span&gt;. Die schriftliche Fassung steht auf paed.com als pdf-Datei zum Download bereit, ist dort aber schwer auffindbar. Darum der Direktlink &lt;a href="http://paed.com/kinder/kind/NEILL_M1.PDF"&gt;hier&lt;/a&gt;. In diesem Text findet sich auch die Gründungsgeschichte Summerhills mit umfangreichen Informationen zu den Bildungseinrichtungen in der Gartenstadt Hellerau bei Dresden.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-3133575712050346581?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/3133575712050346581/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=3133575712050346581&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3133575712050346581'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3133575712050346581'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2008/05/summerhill-im-netz.html' title='Summerhill im Netz'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-3777085616100109241</id><published>2008-05-09T06:53:00.000+01:00</published><updated>2009-04-16T17:14:08.801+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sumpf und Moor'/><title type='text'>Krötenkinder</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SCVlJAw5DQI/AAAAAAAAACQ/EXPIXQXo3MI/s1600-h/DSC00026.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SCVlJAw5DQI/AAAAAAAAACQ/EXPIXQXo3MI/s200/DSC00026.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5198672550367399170" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eigentlich hatten sie sich schon zur Ruhe gelegt. In Mulden im sandigen Seegrund. Vereinzelt wechselt das eine oder andere noch seinen Platz. Schwarz und kaum größer als ein Pfefferkorn mit Schwanz. Tagsüber schwimmen sie in dichten Schwärmen im ufernahen Wasser, dort wo die Sonne es bescheint und wärmt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Menschenkinder treffen Krötenkinder.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SCg6UaqLxLI/AAAAAAAAACY/Z2kBa0h7unE/s1600-h/DSC00040.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SCg6UaqLxLI/AAAAAAAAACY/Z2kBa0h7unE/s200/DSC00040.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5199469892227286194" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Quappen werden von wirbelndem Wasser und Sand aus ihrer Ruhe geschreckt. Bald schon zupfen sie an den Kinderfüßen. Das kitzelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Haben Krötenkinder Papa und Mama? siehe &lt;a href="http://sumpffuss.blogspot.com/2008/04/erdkrtenhochzeit.html"&gt;Erdkrötenhochzeit&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-3777085616100109241?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/3777085616100109241/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=3777085616100109241&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3777085616100109241'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3777085616100109241'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2008/05/krtenkinder.html' title='Krötenkinder'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SCVlJAw5DQI/AAAAAAAAACQ/EXPIXQXo3MI/s72-c/DSC00026.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-4346610925023769824</id><published>2008-04-26T17:12:00.000+01:00</published><updated>2008-04-26T17:42:34.921+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pädagogik'/><title type='text'>Geist im Sinn</title><content type='html'>Rittelmeyer sagt folgendes: Das Nervensystem ist das Organ des Geistes. Das Zentrale Nervensystem ist praktisch das Zentrum und die Sinnesorgane zwar peripher, aber dennoch nicht weniger Geist. Die Tätigkeit der Sinne ist von Anfang an auch geistig. Sinnesorgane sind Organe des urteilenden Denkens selber. Bildung der Sinnesorgane bedeutet Bildung von Erkenntnisorganen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Forschungsergebnisse des italienischen Mediziners und Psychologen Vezio Ruggieri bestätigen, dass sich die Arbeit des Geistes am gesamten Leib offenbart. So vollziehen die Augen nach, was der Mensch sich nur vorstellt. Die Imagination eines weit entfernten Gegenstandes zieht vergleichbare Anpassungsleistungen des Auges nach sich wie der tatsächliche Blick auf einen weit entfernten Gegenstand. Gleiches gilt für die Imagination eines Gegenstandes in der Nähe und der tatsächlichen Ansicht eines nahen Gegenstandes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rittelmeyer, Christian (2002) Pädagogische Anthropologie des Leibes. Biologische Voraussetzungen der Erziehung und Bildung. München.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-4346610925023769824?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/4346610925023769824/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=4346610925023769824&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/4346610925023769824'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/4346610925023769824'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2008/04/geist-im-sinn.html' title='Geist im Sinn'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-8136262220355222337</id><published>2008-04-04T12:48:00.000+01:00</published><updated>2009-04-16T17:09:43.618+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sumpf und Moor'/><title type='text'>Erdkrötenhochzeit</title><content type='html'>Die Fotografie &lt;a href="http://bp1.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/R_T-jBJDkVI/AAAAAAAAACA/HSJm3IXDdu4/s1600-h/DSC00102.JPG"&gt;unten&lt;/a&gt; zeigt ein Erdkrötenpaar am 2.April. Sie paaren sich also nicht nur zum Scherz. Zum Hochzeit halten sind Mann und Frau extra aus den Überwinterungsquartieren im Wald an ihren Geburtsort zurückgekehrt (hier: der Teufelssee in den Ravensbergen südwestlich von Potsdam). Zum Heiraten klettert der viel kleinere Mann auf die braune Erdkrötenfrau. Zusammen sehen sie von oben fast aus wie eins. Beim Aufeinanderhocken reifen die Eier im Leib der Erdkröte. Huckepack nimmt sie ihren Mann mit in den See, wo die Eier als Laichschnur abgelegt und vom Mann befruchtet werden. Bis zum Mai gibt es auf jeden Fall viele schwarze Kaulquappen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-8136262220355222337?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/8136262220355222337/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=8136262220355222337&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/8136262220355222337'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/8136262220355222337'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2008/04/erdkrtenhochzeit.html' title='Erdkrötenhochzeit'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-3107751675497732727</id><published>2008-04-03T16:55:00.001+01:00</published><updated>2008-04-08T21:58:37.914+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sumpf und Moor'/><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/R_T-jBJDkVI/AAAAAAAAACA/HSJm3IXDdu4/s1600-h/DSC00102.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/R_T-jBJDkVI/AAAAAAAAACA/HSJm3IXDdu4/s320/DSC00102.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5185048948565578066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Erdkrötenhochzeit Anfang April&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-3107751675497732727?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/3107751675497732727/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=3107751675497732727&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3107751675497732727'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/3107751675497732727'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2008/04/blog-post.html' title=''/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/R_T-jBJDkVI/AAAAAAAAACA/HSJm3IXDdu4/s72-c/DSC00102.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-667039062625194806.post-7714429367757500095</id><published>2008-04-01T12:20:00.000+01:00</published><updated>2008-05-14T14:05:58.499+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pädagogik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Buch'/><title type='text'>Lernen in der Urmatrix</title><content type='html'>Der Titel ist absichtlich fehlgeschlagen, aber vielleicht stellt sich am Ende heraus, dass er doch stimmt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles, was ich lerne, was ich wirklich lerne - nicht alles, was ich gelehrt bekomme - binde ich an bereits gemachte Erfahrungen. Klar, aber: von allen Erfahrungen, die wir in unserem Leben bereits gemacht haben, gibt es ganz besondere, nämlich die allerersten Erfahrungen überhaupt, nachdem Ei- und Samenzelle verschmolzen sind. Man könnte einwenden, vor der Befruchtung gibt es auch schon Erfahrung, die jahrtausende alte Erfahrung der Gattung Mensch, die jede Zelle in ihrem Kern genetisch gespeichert hat. Aber um genetische Information soll es hier nicht gehen. Primärerfahrungen werden hier die Erfahrungen genannt, die der Mensch mit Beginn des Embryostadiums bis zu seiner Geburt macht. Primärerfahrungen bleiben lebenslang subjektiv von Bedeutung. Sie spielen unter anderem eine Rolle für unser Lernverhalten. Aus Primärerfahrungen bilden sich sensorische und psychische Grundmuster heraus, sogenannte Urmatrizen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Primärerfahrungen wurden gemacht in einem weitgehend idealen Milieu. Der Mutterleib ist ein geschützter Raum, er bietet Stimulation (Bewegung, Organgeräusche, rhythmische Geräusche, Stimmgeräusche, andere Geräusche außerhalb des Mutterleibes, Berührung, Licht, Farbe), der wachsende Mensch erhält Eindrücke von sich selbst bzw. nimmt sich selbst wahr (Eigenstimulation) und im Mutterleib gibt es immer Nahrung und Sauerstoff über das Blut. Außerhalb des Mutterleibes sucht der Mensch Erfahrungen, die an seine bisher gemachten Erfahrungen anknüpfen. Er sucht, über die neuen Eindrücke eine Brücke herzustellen zu seinem intrauterinen Leben. Die Eindrücke im Mutterleib haben den Menschen geprägt. Der Mensch hat sie als sinnvoll erfahren. Und er weiß allen nachfolgenden Eindrücken basierend auf seiner vorgeburtlichen Erfahrung einen Sinn zu geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die vorgeburtlichen Eindrücke sind von Embryo zu Embryo, also von Mensch zu Mensch, so verschieden nicht. Viele Menschen reagieren mit Genuss auf Berührungen am Rücken. Eine Berührung, die jeder vor seiner Geburt erfahren hat. Bereits vor der Geburt hat ein Mensch Geräuschqualitäten unterschieden. Rhythmische Geräusche von unregelmäßigen, bedeutsame von unbedeutsamen, zum Beispiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ribke, Juliane (1995) Elementare Musikpädagogik. Regensburg&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/667039062625194806-7714429367757500095?l=sumpffuss.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://sumpffuss.blogspot.com/feeds/7714429367757500095/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=667039062625194806&amp;postID=7714429367757500095&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/7714429367757500095'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/667039062625194806/posts/default/7714429367757500095'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sumpffuss.blogspot.com/2008/04/lernen-in-der-urmatrix.html' title='Lernen in der Urmatrix'/><author><name>sumpffuss</name><uri>http://www.blogger.com/profile/11933665138155572146</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp0.blogger.com/_mPAXiSXwO4U/SGHxICk5rgI/AAAAAAAAACs/6nXGJeW1x3Q/S220/DSC00002.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
